2.6.2024 – step into the light

Plan für heute: SelfCare unter allen Umständen. Hat dann so ausgesehen, dass ich den ersten Teil des Tages so allein wie möglich vor mich hingewerkelt habe, tatsächlich auch am Schreibtisch und eine von den verschleppten drei abarbeiten konnte. Morgen folgt zwei von drei und dann sehen wir weiter.

Dann war der Kopf frei genug, wenigstens mal darüber nachzudenken, ob man nicht auch was Nettes machen könnte an diesem grauen Sonntag. Die Liebste, die ja eine kluge ist, schlug vor, nach Dortmund ins Phoenix des Lumières zu fahren, das klänge nett und Dalí würden wir doch beide mögen. Und das erwies sich als wirklich gute Idee. Das ist in meinen Augen so ähnlich Kunst light wie es auch Musicals sind und ich fürchte sehr, dass Menschen nach einer halben Stunde Video mit Pink Floyd-Musik sagen könnten, sie würden jetzt Dali kennen – aber für mein angestrengtes Seelchen war’s heute perfekt.
Erst knappe 10 Minuten Video-Installation zu Gaudi mit guter Musik, dann ein paar Minuten digital verfremdete Tanzperformances und dann eine gute halbe Stunde Dalí.
Man könnte auch sagen: Eine Dreiviertel Stunde wirklich hochqualitatives Musikvideo zu Musik, die ich sehr mag. Und was soll daran falsch sein – vor allem, wenn die Alternative gewesen wäre, zu Hause getrieben entweder am Schreibtisch zu verbringen oder ihn mit großen Schuldgefühlen zu vermeiden?
Eben.

Der Ort an sich ist eh sehr großartig, die Waffeln im Café verdienen in my humble opinion eine gute 7/10 auf der Nessy-Skala und das hat ganz gut getan, das heute.

Dann noch fix den Medienkonsum des letzten Monats veröffentlicht und gebloggt und irgendjemand hat vorhin OnePotPasta gesagt.

Vi ses!

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

Medienkonsum V 2024

Antracite
Miniserie, auf netflix geguckt. Die ersten 4 Folgen hab ich an einem Abend weggebinged und das war alles sehr unterhaltsam, angenehm mysteriös und die eine Hauptfigur in ihrem ADHS sehr lustig relatable. Dann hab ich das ganze ein paar Wochen vergessen und bin in den letzten zwei Folgen so sehr nicht wieder reingekommen, dass mir nicht mal der übliche „das Ende von … erklärt“-Website half. Ich bin mir aber vollkommen sicher, dass das an der Pause und an zwei bis drei Nebenbeschäftigungen beim Schauen lag und spreche eine Empfehlung aus.

Linie 1
Film von 1988, im Fernsehen (rbb) geguckt. Die Liebste hat in einem früheren Leben mal die Hauptrolle der Sunny in einem Theater im irgendwo gespielt. Ich kannte sie da schon genug, um anzureisen und ihr zuzuklatschen – und deswegen freuten wir uns, als wir den Film zufällig entdeckten. Der Film basiert auf dem Musical, von dem ich außer dem Auftritt der Liebsten und eines weiteren Freundes eine gut umgesetzte 80er-Jahre-Berlin-Stimmung in Erinnerung hatte.
Der Film ist seltsam gekürzt und wirkt … etwas holprig. Holprig ist ein gutes Wort. Unaufmerksam gekürzt, teils gruselig schlechte Kulissen. Trotzdem saß die Liebste neben mir und sang natürlich alles mit. Aber gehen Sie lieber in Berlin ins Grips-Theater.

Catch the Killer
Film von 2023, auf prime geguckt. Sehr solide-guter Krimi/Thriller um die Zusammenarbeit einer Polizistin, die von einem FBI-Mann „entdeckt“ wird und mit dem zusammen sie auf der Jagd nach einem Killer ist, der direkt in seinem ersten Anschlag 29 vollkommen willkürlich ausgesuchte Menschen getötet hat.
Der FBI-ler erkennt, dass die Abgründe, die die Polizistin mit sich herumschleppt bei der Suche nach einem offensichtlich geisteskranken Täter sehr von Vorteil sein kann – während er gleichzeitig seinen Kampf gegen machtgeile Strukturen im Büro kämpft und gute Polizeiarbeit mehr schätzt als Klicks-bringenden Aktionismus.

Lena, Stefan Raab und Co.
Doku von 2023, zufällig im Fernsehprogramm entdeckt. Peter Urban blickt zum Anlass seines letzten Jahres (2023) beim ESC ganz persönlich auf seine 25 Jahre im Amt des deutschen Stamm-Kommentatoren zurück. Manchmal putzig, manchmal peinlich, manchmal ganz originell gemacht, habe ich jetzt nicht so viel neues erfahren; nur endlich begriffen, dass ich seit Dekaden mit dem Namen Urban etwas deutlich cooleres verbunden hatte als diesen manchmal etwas hüftsteifen Sprücheklopfer: Herr Urban hat eine solide Musik-Vergangenheit und die hatte ich wohl im Hinterkopf. Als immer-noch-halb-Fan des ESC durchaus ok.

Maxton Hall
Serie, auf prime begonnen. Es gibt da wohl eine Buchvorlage – die ich garantiert nicht gelesen habe. Trotzdem hatte ich in jedem Moment der Geschichte um den reichen und verwöhnten James und die arme, ehrgeizige Ruby, die in einer englischen Eliteschule aufeinander rasseln und sich erst hassen und dann überraschenderweise annähern das Gefühl, das alles schon mal gesehen zu haben. Dieses Gefühl wurde so intensiv, dass es mir plausibel erschien, dass sich ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum auftut und zwei Red-Shirts heraus treten und mir erklären, da wäre bei einem Experiment etwas schiefgegangen und ich müsste jetzt kurz auf die Spitze dieses Stifts schauen. Die Serie? Ach ja. Nun denn; ich habs nicht über die erste Folge hinaus geschafft und die Liebste fands super und hat alleine weiter geschaut.

Das Signal
Serie, auf netflix geguckt. Eine Astronautin verschwindet mit ihrem gesamten Flugzeug, kurz nachdem sie von der ISS wieder auf die Erde zurück gekehrt ist. Ihr Mann begibt sich auf die Suche und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten, wird plötzlich auch verdächtigt und erlebt immer mehr Seltsames.
Eigentlich erstmal gut gefilmt, ganz gut gemacht, ganz unterhaltsam (und zwischendurch gibts Bilder aus der ISS – yay!) aber irgendwann mittendrin verlor ich vollkommen das Interesse; vermutlich gab es da doch ein paar Längen.

Atlas
Film, auf netflix gegukt. Gute Verknüpfung eines klassischen, gut gemachten Science-Fiction-Action-Films mit ziemlich überzeugender Tricktechnik und dem ach so brandaktuellen Thema „KIs werden uns alle töten“. Jennifer Lopez ist eine von Grund auf KI-skeptische Analystin, die – 30 Jahre nachdem eine KI fast die Erde vernichtet hat und dann auf einen anderen Planeten geflüchtet ist – auf eine Mission geht, um eben diese KI endgültig zu besiegen. Überraschenderweise treffen alle ihre Befürchtungen ein und schon bei der Landung auf dem Planeten wird fast ihr ganzes Team getötet. Und sie ist mit einem KI-Anzug um sich herum alleine und muss jetzt wohl oder übel mit ihrem Anzug zusammenarbeiten. Spannend gemacht, an den richtigen Stellen in bester Weise humorvoll wie die Ballerfilme meiner Jugend und ich fühlte mich a) bestens unterhalten und b) ein bisschen manipuliert, weil das Thema „Angst vor KI“ so perfekt getimed in einem Blockbuster auftaucht.

The Tourist
Film, im Fernsehen gesehen. Angelina Jolie, eine geheimnisvolle Schöne trifft im Zug von Paris nach Venedig auf Johnny Depp, einen etwas naiven amerikanischen Lehrer. Sie verbringen dort angekommen eine Nacht, dann verschwindet sie – aber da sie beobachtet wurde und sowohl Polizei als auch ein paar Gangster jemanden suchen, mit dem sie das letzte Jahr verbracht hat, gerät er in die Schusslinie.
Angelina ist geheimnisvoll, Johnny ist deppert (Entschuldigung, der musste sein), die Polizisten sind etwas ungeschickt und das war dann wohl einer der Filme, an denen man merkt, dass sich in den letzten 15 Jahren die Erzählweise in Hollywood geändert hat. Oder ich einfach keine typischen Hollywood-Thriller mehr gucke. Schon hübsch anzusehen, reichlich langsam und etwas eindimensional und platt. Und der eine Plot-Twist am Ende war sicher früher spannend-überraschend, aber heute vorhersehbar und naja.
Oder der Film war auch damals schon nicht so dolle.

Sie suchen noch mehr kurzweilige Unterhaltung? Hier finden Sie alle Film-und Serienbesprechungen.

1.6.2024 – TIL.

Status: Anerkennen, dass dieser Schwindel nicht so einfach von heute auf Morgen wieder weggehen wird. Sortieren was jetzt muss, was jetzt kann, was jetzt sollte; sortieren, ob Dinge, die geplant sind wirklich möglich sind. Schmerzhaftes Loslassen einer ein bisschen verrückten aber schönen Idee.
Sortieren, welche Arbeit jetzt gut ist, weil sie Geld und damit spätere Freiräume schafft und welche Arbeit ich nicht annehme, weil eh durch die neu hereingeschneiten Malässen eh schon im Verzug bin.

Die Musik fürs Theaterstück immerhin rechtzeitig fertig bekommen. Auf Basis der Musik eines Menschen, der antike Instrumente nachbaut und dann so spielt, wie man vermutet, dass damals gespielt wurde … äh, jetzt hab ich Satzbau und Verb verloren – also: Auf dieser Basis hab ich verschiedene Klangcollagen zusammengebaut – von beschwingt bis betrunken, von Morgenstimmung bist schrägschrägschräg.
Die ersten Reaktionen waren eindeutig: „Klingt voll japanisch“ und meine Theorie ist jetzt, dass antike Instrumente alle ein bisschen ähnlich kontruiert waren (Tierdarm auf irgendeinen Rahmen gespannt) und dann auch ähnlich klangen. Oder?

Eine von drei Aufführungen immerhin mit der Kamera begleiten können; klicken Sie auf die Vorschau, wenn Sie das alles in groß sehen wollen.

Zwei von drei Aufführungen verpasst. (Umkehrschluss, Du mieses Stück). Stimmung mäßig. Einatmen, ausatmen, alles fließt. Äh, nee: Alles dreht.

Vi ses.

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

28.5.2024 – i/o

Um zehn beim Akkupunktur-Termin gewesen. Eine halbe bis dreiviertel Stunde sollte ich mitbringen, anderthalb Stunden später hatte ich zu Hause den ersten Zoom-Termin in den Kalender gelegt – abzüglich 35 Minuten Fahrt hätte das alles klappen sollen. Was ich nicht bedacht hatte: Die Möglichkeit, dass Frau Doktor mich 45 Minuten lang vergisst. Es tat allen furchtbar leid; ich bemühte mich, so unböse wie möglich zu sprechen, denn eigentlich sind die da super und so Fehler passieren.
Ich fuhr also ungenadelt wieder, nur: Dummerweise hats mich trotzdem angestrengt und ich war dann schon ganz froh, wieder zu Hause zu sein – gemessen daran, wie sich alles um mich herum drehte.

Danach ist alles etwas verschwommen, aber dem, was im Kalender steht entnehme ich, dass ich mit vielen Menschen telefonierte oder zoomte. Der Versuch, etwas aus Inbox und ToDo-Liste abzuarbeiten scheiterte an vielen ganz, ganz dringenden Dingen und auch daran, dass sich der Schreibtisch noch ein paar Stunden lang immer wegdrehte.
i/o-Ergebnis: Viel i, viel o, aber der Wasserstand blieb.

Abends am Teich gewesen und Entenküken geguckt – das macht mich immer sehr friedlich und froh.

Das heutige …

Zeugs

… kommt beides aus dem wunderbaren Newsletter „Low budget, high spirit“:

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Smartphone-Konsum unser aller Fähigkeit zur Aufmerksamkeit zerdeppert hat. Aber neu ist vielleicht, inwiefern dies die Kunstform des Songwritings beeinflusst haben könnte.
[…]
Das Hören von “The Code” ist vergleichbar mit dem Konsum von Clips auf TikTok, Instagram oder YouTube: Alle 10, 15 Sekunden springt einem etwas Neues entgegen, der Puls bleibt oben, pling, plopp, flacker, alles so schön bunt hier! Warum drei Minuten lang nur einem Song seine Aufmerksamkeit schenken? In der Zeit bekommt man doch mindestens 4 bis 13 Reels unter!
Diese Art von Komposition ist der Gipfel einer jahrelangen Entwicklung, in der die Kurzlebigkeit von Social Media und die Algorithmen der Streamingdienste wie Spotify die Hörgewohnheiten verändert haben – und eben auch das Komponieren von Liedern. Tracks wurden mit den Jahren immer kürzer, Intros gestrichen, der Refrain schon in den ersten paar Sekunden verballert oder zumindest angeteasert. Kein Wunder, dass Stücke wie “The Code” irgendwann die logische Konsequenz dieses Trends sind.
[…]
wenn man die hier angesprochenen Beiträge des Eurovision Song Contests 2024 als Spiegel der Gegenwart nimmt, ergibt sich folgendes Bild: Alle rufen laut durcheinander. Und keiner hört dem anderen zu. Vielleicht sind Tracks wie “The Code” oder “Doomsday Blue” ja gerade deswegen am Puls der Zeit.

Ariana Zustra im Kaput-Magazin:
Die TikTokisierung der Popmusik

und – ich zitiere mal die deutsche Zusammenfassung – aus dem Guardian:

Worum geht es: (Klein-)Kinder früherer Generationen hatten einen direkten Zugang zu Musik. Auch ich erinnere mich an meinen Kassettenspieler, auf dem mein Bruder und ich endlos lang und on repeat Ulf & Zwulf-Kassetten gepumpt haben. Oder Traumzauberbaum. Oder oder oder. Alles sehr früh autark und mit einfacher Technik, die sich auch einem Zwei- bis Fünfjährigen schnell erschlossen hat. Play, Stop, Zurückspulen. Same mit CDs oder Schallplatten.
Will ein kleines Kind jedoch heute Musik hören, so ist diese nur noch auf einem Smartphone verfügbar respektive auf dem der Eltern. Das ist erstens nicht so haptisch und intuitiv benutzbar wie eine Kassette, gehört zweitens den Kindern nicht (beziehungsweise sollte ihnen nicht gehören) und ist drittens so nicht autark oder zumindest nicht ohne Aufsicht nutzbar.
Statistisch gesehen bekommen Kinder mit circa zehn bis zwölf Jahren ihr erstes eigenes Smartphone. Spotify lässt sich offiziell aus guten Gründen erst ab 13 Jahren nutzen. Warum es problematisch ist, dass heute eine Vielzahl von Kindern in den ersten Lebensjahren ohne echte musikalische Autonomie aufwächst, erklärt dieser Artikel sehr erhellend
[…]
“So much of our technology is coded up by 25-year-olds working for companies run by 37-year-olds. They maybe have not raised children to adulthood and don’t have friends who have, so the question ‘how do I give my kid easy access to some but not all of my music’ hasn’t come up.”

Oliver Keens im Guardian:
Music: ‘It’s basically inaccessible without a phone’: are kids losing their love for music?

Anekdotisch: Mein erstes selbst ausgesuchtes Album war „Crisis“ von Mike Oldfiel. „Moonlight shadow“ war gerade in den Charts und ich wollte das Album haben. Als ich es hatte, sah ich, dass die gesamte erste Seite nur aus einem 20-minüigen Stück bestand. Jetzt mag man von Mike „ich leg einfach Tubular Bells immer wieder in neuen Versionen neu auf, bis alle 8 Milliarden Menschen es besitzen“ Oldfield halten, was man will, aber dass ich als erstes von Rockmusik lernte, dass 20-minütige Konzept-Stücke etwas ganz normales sein könnten, das war sicher nicht schlecht. Wäre ich auf Playlists meiner Eltern angewiesen gewesen, dann hätte ich heute weder Musikwissen, noch -geschmack.

Ich merke, dass mein erster Reflex auf beide Themen sofort im Reflex ein krückstockfuchtelnder ist, aber das will ich eigentlich gar nicht – und noch weniger will ich Sie da missionieren. Aber ich find’s ja immer ganz gut, wenn man Änderungen beobachtet und nicht von ihnen überrascht wird.
In diesem Sinne:
Vi ses!

Sie möchten meine kuratierten und kommentierten Linksammlungen unterstützen? Hier finden Sie die virtuelle Kaffeekasse und hier eine Wishlist für die, denen Mammon zu schnöde ist.

27.5.2024 – … uuund action!

Erster Tag nach einer krank geschriebenen Woche im Büro. Stop. Zum Wohlfühlen eine kleine Runde aus dem Haus und Schokolade gekauft. Stop. Gottseidank. Stop. Noch beim Sichten der Inbox ein Klingeln an der Tür. Davor: Ein Vodafone-Techniker. Stop. Kurzfassung: Die tolle neue Coax-Technik versucht (bei unserer Coax-Kabel-Verlegung in den Wänden!*) unseren Upload ins gesamte Vodafone-Netz, aber mindestens bis zum nächsten Verteiler-Knoten zu pushen. Ergebnis: gestörtes Internet seit Mittwoch für 63 Haushalte**. Ooops. Stop. Heute dann ein Techniker in der Straße, der erstmal allen 63 das Internet ausgemacht hat (ooops) und dann der Reihe nach an allen Türen klingelte um jeweils zu messen. Zum Glück für alle Beteiligten waren wir das zweite Haus. Stop. Coax-Kistchen wieder abgeklemmt und den ganzen Repeater-Scheiß wieder aktiviert. Stop. Nachgedacht, viel Schokolade gegessen, das Thema auf später verlegt. Stop.

Vom Schreck erholt, an allen Stellen wo nötig, ist wieder zumindest ok-es WLAN, also zurück zur Inbox. Stop. Telefonat geführt und mit großem Eile-Druck beworfen worden. Voll gut für Stress und Schwindel. Stop. (Nicht!) Stop. Alles gestoppt, nachgedacht, sortiert. Gut. Passt. Stop.

Später, als die Liebste schon da war, zu ihr ins Arbeitszimmer gegangen; auf dem Weg verbrannten Geruch wahrgenommen. Sie ruft „ach Mist“ und rennt an mir vorbei. Stop. Naja, verbrannte Kartoffeln sind verbrannte Kartoffeln, so lange sonst nichts passiert ist … Stop. Schokolade gegessen und beruhigt.

Wir sitzen noch neben der Küchentür, als mit einem ganz soliden Knall die „garantiert hitzbeständige“ Glasplatte explodiert, auf dem der heiße Kartoffeltopf stand. Stop. Sicherheitsglas ist geiler Scheiß und fliegt erstaunlich weit; die Überreste ließen sich aufsaugen und so lange sonst nichts passiert ist … Stop.

(Schokolade gegessen)

Genug Action für den Tag. Stop.

Vi ses. Stop.

*) In unserem Haus sind alle TV-Dosen in einer langen Reihe geschaltet und die FritzBox hängt an der letzten davon. Hätten wir eine sternförmige Verkabelung in der Wand, oder wäre der „Eingang“ des Coax-Signals hinter dem „Ausgang“ ließe sich das Problem mit einem einfachen Widerstand lösen – checken Sie das also, wenn Sie ähnliches überlegen.

**) Internet ist in unserem Stadtteil offensichtlich nicht so wichtig; normalerweise hängen mehr Kundinnen an einem Knoten.

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

Die Website setzt 1 notwendiges Cookie. Ich nutze Matomo, um zu sehen, welche Artikel Sie interessieren. Matomo ist lokal installiert es werden keine Cookies gesetzt, so dass Sie dort vollkommen anonym bleiben. Externe Dienste werden erst auf Ihre Anforderung genutzt.