21.3.2019 – halb und halb

(irgendwas mit schon wieder überraschend gut geschlafen)

Der Tag begann früh wie alle in der letzten Zeit; ich sitze selten nach sieben am Schreibtisch.

Gestern wollte ich eine Entwicklungsumgebung für eine Agentur bzw ihren Kunden aufsetzen und war direkt daran gescheitert, dass meine alten Zugangsdaten nicht mehr funktionierten.
Was bei kleinen Kunden meist einen Anruf kostet, kann bei größeren Kunden, die eher in einer Konzern-Liga spielen auch gern mal Tage dauern. Mein Rekord sind 10 Arbeitstage, weil Abteilung A für meine Anfrage erstmal ein Ticket aufmachte; Tickets werden aber einfach nach Eingangsdatum abgearbeitet. Als ich dann nach 4 Tagen dran war, stellten Sie fest, dass sie nicht zuständig waren. Mit Abteilung B, an die ich dann verwiesen wurde musste erstmal geklärt werden, warum A das so lange hatte liegen lassen und wer denn wohl zuständig sein könnte – B wars nämlich nicht – und so lange lag ich auf Eis.
Faszinierend, bei wo etwas zuzusehen.

Wenn wir vielen Freelancer und Kleinstunternehmer auch so arbeiten würden, dieses Land stände still.

Wo war ich? Ach ja: Die Entwicklungsumgebung stand dann um halb acht. Bis halb elf ackerte ich mich durch mehrseitige E-Mails mit Korrekturen bis ich zufrieden alles durchgestrichen hatte. Wieder ein Ball, der jetzt beim Kunden liegt. Lotsa coding these days. Dann noch Kleinzeugs.

Mittags schwenkte ich diesen Tag in eine ganz andere Richtung. Nach dem Motto „es muss doch mehr geben als Schreibtisch, Netflix und das Bett“ beschloss ich, die Liebste zu begleiten. Die musste nämlich nach Dortmund um einen neuen Akku in ihr Handy zu bekommen und die Sonne schien so nett und die Ausicht, drei Stunden zusammen rumkriegen zu „müssen“ erschien mir sehr verlockend.

Nennen wir es im Nachhinein also ruhig einen Ausflug. Wir waren im Westfalenpark, wir waren auf dem Florian, wir sind die Strecke stadtaus- und statdteinwärts mit der Bahn gefahren – etwas was Menschen ohne Panikattacken in engen Räumen mit vielen Menschen vermutlich gar nicht so besonders finden – und wir hatten es einfach richtig schön.

Das ist der Dortmunder Osten vom Floriansturm aus gesehen. Das Stück Wasser ca nach einem Drittel des Bildes von links ist der Phoenixsee, von dem ich gelegentlich erzähle. Die Hügel rechts im Hintergrund sind das beginnende Sauerland. Wäre es schon grüner, dann sähe man, wie unglaublich grün Dortmund entgegen jedem Klischee ist.

Die Mail sagte, es gäbe eine neue Folge „Modern Family“ und ich denke, das ist der ideale Ausklang für diesen Tag.

Du findest Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
Hier kannst Du mir ’ne Mark in die Kaffeekasse werfen!

20.3.2019 – halbe Pixel und ganze Tage.

(irgendetwas mit: ich schlafe etwas besser)

Arbeit. Arbeit. Arbeit. Diskussionen um halbe Pixel („Es gibt keine halben Pixel …“ – „Egal, machen Sie es so!“) Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit. Mail vom Tätowierer, spontan hingefahren und kurz besprochen was ich möchte. Ich stehe jetzt auf einer Warteliste („Kann sein, dass ich dieses Jahr anrufe, kann sein, dass nächstes Jahr noch nicht“). Dass er freie Hand habe, was ich später auf dem Arm trage, gefiel ihm ganz gut, glaube ich. Macht aber auch geiles Zeug, der Gute.
Arbeit. Arbeit. Arbeit. („Der halbe Pixel ist ja gar nicht zu sehen, Herr Fischer“ – „Seufz“) Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit. Post von der Kundin. Mit Weihnachtskarte! Arbeit. Arbeit. Arbeit.

Einer Kundin sagen müssen, dass ich den Termin nicht halten kann.
Eigentlich logisch, dass sich ständige Krankheit wegen Überlastung nicht durch doppelte Arbeit an den gesunderen Tagen ausgleichen lässt; aber irgendwie hatte ich es versucht.

Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit.

Uff.

19.3.2019 – Oh Mama mia let me go!

(irgendwas mit besser geschlafen als sonst schon mal)

Ups, da hab ich ja gestern gar nicht gebloggt. Denken Sie sich irgendwas mit Erschöpfungszuständen und undefinierbar krank. Wir hatten das ja schon.

Heute morgen schrieb ich einen launigen Tweet, der ein Zitat von Stalin (wie ich gerade recherchierte) mit #FridaysForFuture verknüpfte. Der ging dann ganz gut, der Tweet, das war spannend.
Aber im Ernst: Ich finde kein anderes Wort als „erbärmlich“ dafür, was den Jugendlichen da an Reaktionen entgegenschlägt.

Apropos „erbärmliche Reaktionen“, apropos „diese Jugendlichen“: Hier ist ein schönes Video, in dem einer von diesen jungen Leuten – einer mit blauem Haar sogar – sehr ruhig und sachlich erklärt, woran man erkennen kann, wenn die Gegenseite in einer Diskussion keine Argumente hat und deswegen auf Strohmänner und anders ausweichen muss. Das Thema ist zwar ein anderes, wichtig ist es aber auch und das Video ist sehr schön ruhig und gut verständlich gemacht. Schon spannend, wenn man mal nicht „die Profis“ sprechen lässt, dann findet man auf einmal auch mehr als Bläh.
Kann man sich ruhig mal ’ne halbe Stunde ansehen, danach weiß man dann auch, warum alle so auf dem Schule-Schwänzen herumreiten.

Wenn man gerade mitten im tiefsten Coding-Sumpf steckt – und auch noch WordPress! – und dann im Messenger ein Herzchenaugen-Emoji von einer Kundin aufleuchtet – da ist schön.

Aus Gründen brauche ich eine zweite Handynummer, eine auf der ich einfach nur erreichbar bin. Kein Internet, ganz evtl. mal ein Telefonat nach draußen. Optimistisch wie ich bin, ging ich in den T-Punkt und schilderte mein Anliegen.
Haben Sie denn auch Festnetz bei uns?“ fragte er, aber schon bevor ich verneinen konnte sah er unseren Straßennamen und meinte: „Ach so, nee das haben Sie natürlich nicht.
Ich begann zu ahnen, dass der Besuch gut verlaufen würde.

Ohne Sie mit Einzelheiten zu langweilen: Wir hatten Spaß, der Mann dort und ich. Hauptsächlich, weil im Eingangsbereich des T-Punktes jemand stand und versuchte, ganz besondere Handyhüllen an die Frau zu bekommen und – man kann es nicht anders sagen – leider war sie nicht gut. Sie konnte ihre Texte nicht und hatte schlechtes Material und am Ende gibbelten wir wie zwei Teenies und ganz nebenbei hab ich eine echt günstige Zweitnummer bekommen. Voll gut.

Und als ich wieder nach Hause kam, wartete dort ein Geschenk auf mich: Die Liebste hatte ein Box mit Aufgaben für Fotografen entdeckt. Ich werde berichten!

Musik! Facebook spülte mir dieses Video ins Blickfeld und ich war baff.
Ich mag ja eh immer sehr, wenn Bassisten zeigen, dass mehr in ihrem, bzw. unserem Instrument steckt als BummBummBumm, aber das ist der Hammer.
Naja, er selbst schreibt ja auch: „Hey guys, Arranging ‘Bohemian Rhapsody’ is one of the hardest things I’ve done in music! I’ve spent a lot of hours over the past few months learning, arranging, practising and performing this song, and almost gave up about a hundred times. It was quite a journey

Du findest Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
Hier kannst Du mir ’ne Mark in die Kaffeekasse werfen!

17.3.2019 – ein Sonntag

(irgendwas mit lang, aber nicht so gut geschlafen)

Eigentlich begann der Tag nachts noch mit „Schlag den Star“, das ich tatsächlich bis zum Ende gegen zwei durchgehalten habe. Im Gegensatz zu früher, als der Gegner noch Stefan Raab hieß, war auf Twitter nicht so viel los dazu, aber ich war neugierig und auch noch lange genug wach genug.
Manchmal würde ich gerne wissen, ob die Verantwortlichen bei Pro7 inzwischen selbst das Gefühl haben, sie hättten Raabs Ausstieg überwudnen oder nicht.

Dann recht lang geschlafen, Brötchen geholt und gefrühstückt. Beim Bäcker fiel mir eine Frau auf, die mit sich selbst redend im Schaufenster hing und halb aufgeregt, halb motzig, halb verzeifelt immer wieder halbe Sätze begann, verzweifelt versuchte den gesamten bereich vor dem kleinen Café zu überblicken und dann endlich, als ihre Familie erschien, mit denen in den Frühstücksraum rüber gehen konnte.
Darüber nachgedacht, wie sehr Menschen die von außen betrachtet einfachsten Alltagsdinge stressen können. Ob sie jetzt ob der katastrophalen Parkplatzsituation, vielleicht einer Verspätung, oder auch einfach nur ob der Tatsache, dass sie sich überhaupt zum Frühstück trafen so angespannt war – man weiß es nicht. Von außen betrachtet gab es keinen Grund.
Aber meine Theorie, dass wir uns insgesamt unser Leben anstrengender gestaltet haben, als wir es eigentlich aushalten, bekam wieder etwas Futter.

Weiter über die Schulausstellung gestern nachgedacht und zu einem Schluss gekommen: Natürlich finde ich es gut, wenn in Fibeln, Mathebüchern und ähnlichem keine Werte vermittelt werden. Werte sind ja immer sehr relativ und auch die Nazis haben Werte in die Fibeltexte gesteckt – ihre Werte halt. Also: Keine Beeinflussung nebenbei. was wir aber dringend brauchen, ist ein Fach, in dem über Werte gesprochen wird. Offen und in der gemeinsamen Diskussion. Religion ist da aus naheliegenden Gründen gänzlich ungeeignet, Philosophie oder Ethik müsste es sein; und nicht erst in der Oberstufe.

Die Musik des Tages kam von Helgi. Helgi, genauer: Helgi Jonsson ist – für alle die da nicht schon genug von mir ins Bild gerückt worden sind – Tina Dicos Ehemann und ein für Popmusik geprägte Ohren vielleicht manchmal etwas ungewöhnlicher Musiker, der wunderschönste Klanggebilde schichtet und in Songs festhält.

Er ist ein ganz wunderbarer Mensch, freundlich und klug, humble und ungeheuer witzig und ein unfassbar kreativer Künstler. Er hat gerade nach langem Warten sein neues Album „Intelligentle“ herausgebracht und es ist so wunderschön, dass ich es nicht in Worte fassen kann. Er spielt eigentlich ungefähr alle Instrumente (glaube ich), produziert inzwisches Tinas Alben, spielt gern als Musiker z.B. bei Sigur Rós, Boy oder auf der Bühne bei Falk Richter, malt nebenher noch und macht faszinierende Videos.

Und ich bin sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte. Wenn Sie mögen, treffen Sie mich und ihn und seine Musik am 12.4.in Köln in der Kulturkirche; ich werde dort sein und das Konzert fotografieren und freue mich jeden einzelnen Tag darauf vor.

Und ich bin neidisch auf die Wort-Kreation „Intelligentle“, das können Sie sich nicht vorstellen. So hätte dieses Blog heißen sollen.

Spätnachmittags dann Captain Marvel im Lieblingskino geguckt (Yay!) und Abends The Voice Kids. Angst erst ab ca fünf, ich betrachte das also als einen der besseren Sonntage.

16.3.2019 – Hoch die Hände, Wo… Wow, es regnet immer noch

(irgendwas mit einem Alptraum, der in einer neuen Liga spielte)

Deswegen reichlich unausgeruht in den Tag gestartet – aber wenn man eh schon schlechte Laune hat, kann man ja auch noch fix ein paar Sachen bei den Kleinanzeigen reinstellen.

Kennen Sie das? Sie lernen jemanden online kennen (also per Blog, Twitter oder so), finden die oder den anderen sympathisch, die oder der andere Sie wohl auch, Sie beginnen, sich mehr zu unterhalten und im Laufe der Zeit bemerken Sie so viele Gemeinsamkeiten, dass es nahezu unheimlich wird?
Ich bin ja grundsätzlich ein großer Freund davon, diese netten online-Menschen auch persönlich zu treffen – das muss ich ja auch nicht mehr erklären, es ist ja nicht mehr 2003. Aber ich muss Ihnen etwas gestehen: Ganz tief in meinem unsicheren Seelchen habe ich jedesmal furchtbare Angst, dass die andere mich dann offline gar nicht mehr nett findet. Eine große Menge an Gemeinsamkeiten macht das nicht besser. Also, ich lasse mich davon nicht abhalten, aber …

Mittags fuhren wir ins Museum, genauer ins Westfälische Schulmuseum, dort gibt es nämlich (noch bis Ende März) eine Ausstellung zum Thema „Die Mutter ist auch für den Vater da“ – vergangene Rollenbilder in Schulbüchern. Meine Herren. Wir wissen ja, es hat sich viel geändert, aber wenn man das so in Schulbüchern zementiert sieht.

„Die Mutter ist auch für den Vater da“, heißt es in einem Aufklärungsheft für Erst- und Zweitklässler aus dem Jahre 1970 aus dem Besitz des Westfälischen Schulmuseums. Wofür die Mutter genau da ist, wenn es um den Vater geht, erfahren die Kleinen auch: „Sie kocht für ihn. Sie wäscht seine Wäsche oder bügelt seinen Anzug.“ Die Mutter ist für andere da: für die Kinder, für den Vater. Auch für sich? Eher nicht – zumindest nicht in den Schulfibeln, mit denen die Kinder der 1950er und 60er Jahre das Lesen lernten.

(Westfälisches Schulmuseum)

Puh. Kann man sich gut mal ansehen; kostet nichts und – naja, Dortmund Marten ist jetzt sonst nicht wirklich eine Reise wert aber man kann zum Beispiel danach noch an den Phoenixsee fahren und dort Sushi essen.

(Und Fotografieren, ich nehme meine Verantwortung gegenüber dem Internet da sehr ernst. Und bin recht angetan von der Kamera des neuen Telefons.)

Wir haben auf dem Rückweg noch überlegt: Die Fibeln dieser Zeit haben – aus heutiger Sicht schreckliche, aber immerhin: Werte vermittelt. Die Liebste meint, das würde heute in der Schule eher nicht mehr passieren. Auf den ersten Blick begrüße ich das, aber dann …
Ich muss nachdenken.

Wir schwenken jetzt vom Tagebuchbloggen zu etwas Tech-Talk. Aber immerhin rund ums Blog.

Noch ein paar Worte zur WordPress und ProcessWire, ich bekam da gestern noch Nachfragen. Ich hatte mich vor fast genau einem Jahr da schon einmal sehr ausführlich zu geäußert – wer also tiefer einsteigen mag, darf gerne rüber gehen ins alte Blog und da lesen.

Wer von Ihnen einfach ein Blog führen will, ohne weiter drüber nachzudenken – die sollte es lieber sein lassen. Eine Website ins Netz stellen ohne zu denken, das geht nicht. (Hihi, das kam unerwartet, nicht wahr?)
Für alle, die aber ein paar Gedanken nicht scheuen: Für ein Blog ist WordPress eine solide, gute Sache. Dafür wurde es konzipiert und dafür taugt es auch. Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, ein WP-Blog anzufangen habe ich ein paar Empfehlungen für Sie:

  • WP ist beliebt, ist sehr weit verbreitet und deswegen auch ein beliebtes Angriffsziel für Menschen, die gerne „hacken*“. Deswegen: Installieren Sie sich das PlugIn „Wordfence“, das bietet nach meinen Erfahrungen schon mal eine Menge Schutz vor den gängigen Angriffen.
  • Machen Sie Updates. Wirklich. WordPress erinnert sie daran, Wordfence wird es auch tun und es hat gute Gründe. Tun Sie’s einfach. Und sollte einmal etwas schiefgehen (ist mir in 18 Jahren und bestimmt ~ 50 Installationen noch nicht passiert), dann haben Sie ja ein BackUp, denn …
  • Machen Sie BackUps. Wenn dann mal was passiert, müssen Sie nicht für teures Geld mich beauftragen, „gute“ und „schlechte“ Daten wieder auseinander zu friemeln, sondern spielen das BackUp vom Tag davor ein und sind fertig. Ehrlich: Ich kann das zwar, aber es macht mir keinen Spaß und ich hab eh gerade genug zu tun. Also: Installieren Sie das PlugIn UpdraftPlus und lassen sich jeden Tag ein BackUp in die DropBox (oder irgendwo anders hin) schicken.
  • Anmerkung: Für beides gibt es bestimmt auch andere PlugIns, aber mit denen habe ich gute Erfahrungen gemacht, deswegen erwähne ich sie.
  • Überlegen Sie: Brauche ich dieses oder jenes PlugIn wirklich? Es ist verführerisch, sich mit einem Klick mal eben hier und da und dort noch eine lustige Funktion als PlugIn zu installieren, aber: Je mehr PlugIn, desto instabiler und unsicherer wird das ganze Konstrukt. Und langsamer auch. Und: weniger ist ja eh das neue Schwarz.
  • Installieren Sie sich nur PlugIns und Themes, die im WordPress-Verzeichnis gelistet sind und oft installiert sind und die in jüngster Zeit gewartet wurden. Und den Bewertungssternchen zu vertrauen ist auch keine doofe Idee. Meiden Sie die superduper Funktion von einem Hinterhof-Programmierer aus Kasachstan. Nicht wirklich etwas gegen Kasachstan, ich kenne das Land nicht, aber Sie verstehen was ich meine.
  • Lassen Sie Jetpack aus Ihrem WordPress raus. Ich weiß, da gibt es viele hübsche Funktionen, aber Jetpack ist greedy bis zum gehtnichtmehr und das fühlt sich nicht gut an. Dass ich mir nicht sicher bin, ob man es überhaupt DSGVO-konform einsetzen kann kommt noch dazu.
  • Machen Sie Updates!
  • Machen Sie Backups!
  • Echt!

Und falls Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Website, die nicht ein Blog ist zuzulegen: Tun Sie es nicht mit WordPress. Das geht nur mit vielen PlugIns und riesigen Themes und wenn Sie die Liste oben gelesen haben, dann wissen Sie, wie der Satz zu Ende geht.

Und statt dessen? Jetzt komme ich zu ProcessWire. (Es gibt viele andere CMS, aber das kenne ich halt besonders gut) PW ist super, wenn Sie zufällig Entwickler sind; deswegen liebe ich es. Sie werden hier keine Themes finden, deutlich weniger Erweiterungen aber Sie werden, falls Sie Entwickler sind ungeahnte Freiheiten vorfinden und sprichwörtlich tun, was Sie wollen. Matthias, der mir PW zeigte, sagte damals: „Es ist nie die Frage, ob etwas geht, sondern immer nur, wie am elegantesten“.

Sind Sie zufällig keine Entwickler, dann sind Sie bei ProcessWire vermutlich falsch.

Haben Sie kein Geld, aber Lust zu basteln UND ein Auge für Design UND Ahnung von Informationsarchitektur, dann gehen Sie auch gerne zu Squarespace oder Jimdo oder ähnlichem. Ja wirklich, ich als Webdesigner erwähne das. Bedenken Sie, dass Sie da mit einer Menge Einschränkungen leben werden müssen und Ihre Daten auf einem fremden Server liegen – aber wenn Sie echt gar keine Kohle haben ist das ok für den Anfang.

Und wenn Sie wenigstens ein bisschen Geld ausgeben können, dann melden Sie sich gerne, is’ klar, ne?

*) Ja, ich weiß, „hacken“ ist technically der falsche, aber (leider) der verbreitete Begriff.