19.1.2019

(irgendwas mit ok geschlafen)

Die Liebste hat sich neben der Bindehaut auch noch alles andere im Kopf entzündet und schleicht erstens schniefend und hustend und zweitens vor allem fürchterlich genervt durchs Haus. Ich hingegen hab die Nervendecke dünn und versuche, mich jeweils im entgegengesetzten Teil des Hauses aufzuhalten. Kein Spaß hier im Moment.

Ich las letztens mal, dass die ganzen Höhlen in unseren Köpfen – egal ob neben Nase, Kiefer oder Stirn – einzig und alleine der Gewichtsersparnis dienen. Als chronisch Nacken-weher Mensch schätze ich das an sich sehr, aber: Hey Natur, hättest Du da nicht noch einen weiteren Gehirnlappen unterbringen können? Wir wären vielleicht zu klug um bei der nächsten Wahl Arschlöcher zu wählen und vereitern könnte auch nichts mehr. Wär doch klug gewesen …?

Dass ich las, dass uns das Wetter ab nächster Woche eine rekorverdächtig lange und strenge Kältewelle vorbereitet hat, macht alles nicht besser; ich kann mich eh schon kaum erinnern, wann ich das letzte Mal nicht wenigstens gefröstelt habe.
I’m not a winter person. (Es mag sein, dass jemand hier im Haus diesen Spruch sogar auf einem T-Shirt Hoodie besitzt.)

Sie erinnern sich an den empörten Paketverarbeiter und meine Sorge, das er mein Päckchen einer kleinen Spezialbehandlung unterziehen könnte? Sie war unbegründet, die Sorge. Und nicht nur dass, auch mein bevorzugter Anbieter für gebrauchtes Foto-Gear überraschte mich noch mit einer Mail: Ich habe das Objektiv, das ich ihnen schickte, falsch beschrieben. Es handelte sich nämlich um eine bessere Version als ich gesagt hatte und so boten sie mir noch mal 10,- mehr an – ob ich einverstanden wäre? Na, raten Sie mal, ob ich war!
Mittwoch kommt das gebrauchte neue Objektiv das ich im Tausch erwarb hier an, sagt das Trackingssystem. Find ich gut.

Den heutigen Sonnenaufgang hab ich folgerichtig noch mit einem schon vorhandenen Objektiv festgehalten. Ich schrieb es sinngemäß auf Instagram schon: Es haut mich immer wieder um, wie Natur einen jeden Tag mit neuer Schönheit überraschen kann. Vor allem Licht; mit tollem Licht kannste mich echt kriegen.

Den Tag über immer wieder ein bisschen Kleinkram gearbeitet, gestern war aus Gründen was liegen geblieben. Außerdem die neue Folge Big Bang Theory (definitiv weit jenseits des viel zitierten Hais, aber ich mag die wirklich alle so gerne) und zwischendurch überraschenderweise ein Besuch in der Apotheke.
Ich brachte mir bei der Gelegenheit alles mit, was das Immunsystem stärkt und trotzdem: Der zynische Teil in mir ist sicher, ich werde exakt so am Ende dann auch noch krank werden, dass wir nicht nach Dänemark werden fahren können.
Früher war ich auch mal optimistischer. Wie sagt man noch – „Ein Optimist ist ein Pessimist ohne Lebenserfahrung“?

Ach ja: 1000 Fragen. Und? Hatten Sie gemerkt, dass eine fehlt?

Selbstoptimierung am Arsch. Und als ich gerade so den Instagram-Stream runterscrollte sprach mich in einer Werbung Isabel an. Vielleicht hieß sie auch anders, ist auch egal. Jedenfalls sagte sie sinngemäß: „Hallo, ich bin Isabel und ich meditiere täglich mit der Tralala-App. Ich studiere und muss mich selbst finanzieren, also ist mein Tag oft stressig und Meditation mit Tralala ist der beste Weg, um diesen anstrengenden Alltag zu meistern …“ und in dem Moment musste ich leider abschalten weil mich das so wütend macht. So wie letztens, als im Werbefernsehen jemand erklärte, sie sei wegen der vielen Arbeit oft erschöpft aber sie nähme jetzt Dings-Kapseln und dann schaffe sie das alles besser und sähe frischer aus und das macht mich einfach so sauer.

Meditation ist nicht dafür da, „um zu“. Also nicht, um mehr zu leisten. Nicht, um sich im Stress zu entspannen. Wenn überhaupt ist Meditation dazu da, um zu meditieren. Und wenn mein Tagesablauf zu stressig ist, dann sollte ich keine Kapseln fressen, dann sollte ich meinen Tagesablauf ändern. Biologie hin oder her, im Endeffekt ist unser Körper auch nur eine Maschine mit vielen ineinander greifenden Elementen. Und wenn man die überlastet, dann kann man vielleicht zwischendurch mal ganz kurz mit externen Mittelchen schmieren, aber nicht auf Dauer. Fahren Sie Ihr Auto mal ständig im roten Drehzahlbereich, dann erklärt Ihnen der Abschleppwagenfahrer schnell, was ich meine.

Aber uns selbst ständig im roten Drehzahlbereich – das soll immer schön brav klappen in unserer supidupi optimierten Gesellschaft? Ach fuck.

Ja, ich weiß, auf den ersten Blick klingt das wie ein arg priveligiertes Gelaber. Weil wir ja „von denen einfach ersetzt“ werden, wenn wir nicht mitmachen.
Aber soll ich Ihnen was sagen? Erstens werden wir sowieso ersetzt. Und wenn wir uns vorher mit zweckentfremdeter Meditation und bunten Kapseln ein paar Jahre länger am Laufen gehalten haben, dann sind wir am Ende nur so kaputt, dass gar nichts mehr geht.
Und zweitens: Wenn wir alle aufhören, das Spiel zu spielen, dann kann auch niemand mehr dieses Spiel mit uns spielen. Das ist Logik. Glauben Sie einem Menschen, der einen kompletten Physik-Kurs davon überzeugt hat, eine leere Klausur abzugeben, weil uns der Lehrer nicht vernünftig vorbreitet hatte – es ist wirklich reine Logik: Wenn alle nicht spielen, spielt keiner mehr. Vielleicht ist es übrigens auch Sozialdemokratie, aber das ist ein anderes Thema.
Also: Seien Sie nicht der Streber, den wir natürlich damals im Physik-Kurs auch hatten: Seien Sie gut zu sich und anderen statt sich selbst und andere in den roten Drehzahlbereich zu treiben.

Mist. Schon wieder gerantet.

Ach ja: Der Streber hatte in den vollen drei Stunden, die er alleine im Physikraum gesessen hatte auch nur eine Fünf geschafft.

17.1.2019 – mit alles und unscharf

Whoohoo, was eine Scheißnacht.

Täglicher Dreck von überall, wie soll man die gute Laune behalten? Ich habe erstmal die konstruktiven Nachrichten abonniert.

Work-Life-Balance: Im Gespräch mit einem Kunden auf seine Frage, ob ich seine private Handynummer haben wollte ohne Nachzudenken mit „Bloß nicht“ geantwortet. Auf die irritierte Nachfrage dann erklärt, mir wäre die Trennung geschäftlicher & privater Zeit sehr wichtig und das würde ich auch meinen Kunden gönnen. Er war erst überrascht und wirkte dann erst nachdenklich und dann dankbar.

„Was ist denn das eigentlich für ein Städtchen, in dem Du da lebst?“ fragst Du mich. Ich denke, ich habe da schon genug drüber erzählt und überlasse dem Meister die Erklärung, denn der kommt ja auch von hier. Gaaanz eventuell sind seine Erinnerungen etwas verklärt, aber nun ja: Er ist ja auch hier weg. Egal. Lieder in denen man alle Anspielungen versteht, sind die besten.

Nachklapp zu den im Grabenkrieg verteidigten (vielleicht auch esotherischen) Ideen: Ich persönlich habe wirklich selten etwas gegen irgendeine Idee – also natürlich so lange sie nicht darauf aus ist, anderen zu schaden.
Die Dinge können auch esoterisch bis zum geht nicht mehr sein, auch das ist mir total egal. Ob das jetzt Yoga oder Qi Gong, Bäume umarmen oder KonMari ist: In die meisten dieser Dinge habe ich durchaus schon reingeschaut. Und dann begriffen: Die meinen alle irgendwie das gleiche. Und ob es jetzt Chakren oder Energielinien oder Hsmbröms heisst, ob man kniet oder sitzt oder rennt, schweigt oder schreit – so lange es mir hilft, mich mir selbst positiv zu nähern, mir Ruhe und Aufmerksamkeit zu gönnen, mich zu verstehen oder wenigstens funktionierende Bilder fürs Funktionieren zu bekommen und wenn es mir hilft, mir gut zu tun – so lange ist es doch prima? Das ist für mich durchaus vergleichbar mit Religionen – auch die haben ja nun im Kern mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
Dummerweise müssen ja viele ihren eigenen Zugang zu sich selbst aber eben auch mit der gleichen Vehemenz als den einzig wahren verteidigen wie Gläubige ihre jeweiligen Götter – und dann wirds unangenehm.
Genau so unangenehm übrigens wie auch in dem Moment, wenn Allein-selig-mach-Ansprüche ins Boot kommen und/oder andere missioniert werden sollen (auch bei Eso-Zeugs und Religionen ähnlich).

Im Gespräch mit der kleinen Schwester hab ich mal gesagt: Ich kann alles Esoterische super finden, so lange es dem jeweiligen Menschen hilft und so lange niemand in einem YouTube-Video versucht mich zu überzeugen dass er der einzige ist, der mich glücklich macht und/oder versucht, mir Geld dafür abzunehmen.

Man kommt mit so einer Einstellung übrigens recht friedlich durch die Welt. Also ich. Machen Sie ruhig was Sie wollen, ich will hier ja nicht missionarisch werden. Zwinker.

Die Liebste hat sich eine Bindehautentzündung aus der Schule mitgebracht* und wenn man erstmal aufpassen muss, dann sieht man mal, wie oft man sich so normalerweise anfasst. Oder vom anderen was anreichen lässt. Oder so. Dafür sieht sie nur unscharf und ich hab mir die Hauself-Runde heute gespart.**

*) andere Menschen bringen Akten mit, Lehrerinnen eher Magen-Darm, grippale Infekte oder Läuse. Man gewöhnt sich dran.

**) just kidding.

Vermutlich habe ich auch was gearbeitet heute, vermutlich war der erste Teil (Donnerstag, Sylvia, Sie wissen schon) recht angenehm, vermutlich der zweite eher unangenehm. Ich fand nämlich gerade in „Sent“ eine lange E-Mail, in der ich einer Agentur erklärte, dass ihre vollkommen vor die Wand gefahrene WordPress-Installation sich nicht in einer halben Stunde „schneller machen“ lässt – wenn ich schon eine Stunde brauche um mich in den acht(!) verschachtelten Installationen, die sich auf dem Server tummeln zurecht zu finden. Und wenn ich nur knapp vermeiden konnte dass der Server mein Einloggen nutzt, um endlich mal für die 5 Jahre alte PHP-Version ein Update zu erzwingen.

Ich vermute das aber alles auch nur, den der Schlafmangel und die Migräne haben die Schhaltstellen im Gehirn besetzt und gewähren mir keinen Zugriff mehr. Stellen Sie sich mein Bewusstsein vor wie die Brückencrew der Enterprise, die im Maschinenraum versucht, ihr Schiff wieder zu bekommen, während Lore auf der Brücke mit flinken Fingern das Schiff in Richtung Kristallwesen steuert und über diese Versuche nur höhnisch lächelt.

16.1.2019 – personal brexit

(irgendwas mit schlecht geschlafen und Migräne im Anflug)

Weiterhin eher Kleinkram im Büro. Ich kann da voll gut mit, dass sich für Januar, Februar, März voll die Projekte angekündigt hatten und es jetzt jeden Tag „bald“ losgeht. Nicht.
Naja, einen Stapel Kleinkram hab ich abgerechnet und: Kleinkram ist Kleinkram ist schließlich auch was.

Jedem sein eigener Brexit. Mittags das alte Objektiv (siehe gestern) in eine stabile Verpackung verpackt und zum nächsten PickUp-Store gebracht. Dummerweise sah der Mann hinter der Theke, dass das Päckchen nach England soll und steigerte sich innerhalb beeindruckend kurzer Zeit in die folgende Argumentationskette:

England? Die spinnen ja, die Briten – aber immerhin tun die was für ihr Land – nicht so wie Deutschen – hier kann man ja nichts sagen – als die Merkel damals alle eingeladen hat – das hat ja nichts mehr mit Hilfe zu tun – das wird man doch wohl mal sagen dürfen.

Ich war von der Situation erst etwas überfahren, habe aber an den passenden Stellen jeweils „nein“ und „doch“ eingeworfen – was aber jeweils nur zur Wiederholung des vorherigen Satzes führte. Das war wenig zielführend und überhaupt unterbrach er mich auch sofort, wenn ich ein zweites Wort sagen wollte und dann bin ich halt gegangen.
Ich fürchte nur, mein Päckchen mit dem Objektiv ist irgendwann in den Minuten danach kurz von einem Hubwagen überfahren worden, das muss man ja schließlich auch mal tun dürfen, wenn so ein linksgrünversiffter Kunde daher kommt.
Keep your fingers crossed.

Eine neue Anfrage reinbekommen. Wenn man von Menschen, für die man so sehr gern arbeitet weiter empfohlen wird, das ist so sehr toll. <3

Zwischendurch kurz mit der Liebsten im Café. Loved luxury moments.

Sparkling Joy. Das Internet sparkled ja im Moment vor lauter frisch aufgeräumtem Joy. Naja, die eine Hälfte; die andere lästert darüber – ebenfalls aber voller Joy soweit ich das beurteilen kann.
Jetzt wird es Euch überraschen, aber ich habe das Buch von Frau K. vor ein paar Monaten ein bisschen quergelesen. Ich fand ein paar Ideen ganz interessant, die Grundidee verständlich und nicht unlogisch und die Ausführung zu abgedreht für mich und habe es dann beiseite gelegt. Und relativ kurz danach meinen großen Aufräum-Marathon gestartet – allerdings ohne den Hauch eines Zusammenhangs. (Jedenfalls ohne Zusammenhang im bewussten Teil meines Hirns)
Und in der Schublade, in der meine geliebten Schals und Tücher sind, würden Sie jedenfalls fein aufgerollte Tücher sehen, die nebeneinander in der Schublade stehen. Aber ich musste darüber nicht erzählen, Tagebuchbloggen hin oder her; ich fand es nicht erwähnenswert genug.

Aus Neugierde schaute ich übrigens auch mal in die Serie rein und ich kann jeder von Ihnen nur empfehlen, es auch zu tun. Am besten mit der deutschen Audiospur und deutschen Untertiteln.
Dann sprechen nämlich die beiden, die aufräumen sollen (englisch), Frau K. (japanisch), ihre Dolmetscherin (englisch & japanisch), eine Erzählerin, die alles(!) beschreibt was auf dem Bildschirm zu sehen ist (englisch, VoiceOver) und die deutsche Übersetzung all dessens als zweites VoiceOver. Und die Untertitel sind inhaltlich ähnlich aber halt noch eine Ebene. Das Bewegtbild eingerechnet insgesamt also 7 Informationsebenen. Mich machte das innerhalb von ca 2 Minuten so komplett wahnsinnig dass es sparkled. Da war nix mehr mit Hinknien und das Haus fühlen, selbst wenn ich gewollt hätte.

Tja, warum aber sofort so ein Grabenkrieg? Meine These ist ja, dass wir alle alle anderen so unsicher sind, wie wir sie eigentlich sein sollten, dass wir sie bereitwillig auf jeden Scheiß aufspringen, der Optimierung verspricht. Egal, ob Yoga oder Morgenrituale, Superfood oder Aufräumen.
Fatshaming und Brigitte-Diät haben das Geschäftsmodell schließlich vorgemacht: Sag jemandem erst, dass sie schlecht ist und verkauf ihr dann die Lösung. Und dann bade in den Talern.
Und weil wir vorher so eingeimpft bekommen haben, dass wir SCHLECHT sind, müssen wir unser neustes Heilsversprechen mit Haut und Haar verteidigen. Wahlweise: Genauso vehement angreifen, wenn wir entschieden haben, nicht dabei zu sein.

Wer mag, fügt zusätzlich an dieser Stelle noch eine Referenz auf Robert Habeck ein: „Offenbar triggert Twitter in mir etwas an: aggressiver, lauter, polemischer und zugespitzter zu sein – und das alles in einer Schnelligkeit, die es schwer macht, dem Nachdenken Raum zu lassen. Offenbar bin ich nicht immun dagegen.

Letzte Google-Suche des Tages: „lyrics cornflake girl tori amos“
Weil ich endlich, nach all den Jahren mal wissen wollte, was die Frau da abgedrehtes singt. Nun weiß ich es; und auch, dass man das Wort „encyclopaedia“ problemlos in einem Popsong unterbringen kann. Respekt dafür.

15.1.2019 – let it flow, let it flow

(irgendwas mit geschlafen wie ein Stein)

Aus dem Bett ziemlich direkt ins Büro hoch gewankt. Kleinkram, unter anderem einer Agentur in einem hübschen PDF das Template mit all seinen Funktionen erklärt, das ich letztens mal für mein Lieblings CMS (ProcessWire) entwickelt hatte.
Ich hoffe, dass sie verstehen, was für Möglichkeiten ihnen das bietet; sie kommen eher aus der ganz klassichen Print-Ecke und gestalten gerne jede (Unter-)Seite einzeln. Kann man natürlich machen, aber es treibt den Aufwand sehr in die Höhe – vor allem wenn die Website natürlich auf einem CMS basieren soll.
Deswegen habe ich für ProcessWire ein ziemlich flexibles System entwickelt, mit dem sich verschiedene Inhalts-Module (zB für Videos, Bildergalerien, natürlich Texte, Tabellen, Infokästen, Tabs, Accordion-Abschnitte usw) leicht per Mausklick einfügen lassen. Ob moderner OnePager oder auch etwas größeres – das lässt sich alles recht abwechslungsreich gestaltet einfach umsetzen. Einzig: Die Agentur müste sich auf die vorhandenen Module einlassen.
Es bleibt spannend.

Kurz noch was für Sylvia gearbeitet, die heutige Überschrift ist auch ein kleiner Insider-Spaß nur für sie. Alle anderen sehen da bitte drüber weg. Danke.

Mittags kam die Liebste recht früh nach Hause und brachte frische Brötchen mit. Und wie ich ja gestern schon schrieb nehme ich mir da gern mal Zeit mittags. Luxus, den ich sehr zu schätzen weiß.

GAS: Nachmittags kam eine Mail von mpb rein und ich schaute – wie schon öfter – durch die Kategorie „Nikon-Zubehör“. Außerdem fiel mir das erste Mal der Button „Equipment tauschen“ auf.
Ein „immer-drauf“ 24-120mm hatte ich mir schon ausgeguckt – und dafür mein früher mal gekauftes aber nie recht geliebtes 18-55mm wegzugeben fiel mir nicht schwer.
Das Angebot für mein Objektiv war fair, das Prozedere einfach; ich hab schon ein paar Mal da gekauft und kann das echt empfehlen, wenn man auf der Suche nach preisgünstigerem Equipment ist.

Siri kann ja eine Menge. Ne Menge aber auch nicht. Angenomen, man fährt gerade mit dem Auto zum örtlichen Orangenhändler weil man Vitamin C braucht und hört auf Cosmo von einem interessanten Konzert. Jetzt kenne ich die Künstler auf Cosmo ja quasi nie – deswegen hör ichs ja – also muss ich mir das möglichst schnell merken. Was tun, wenn man bei Nieselregen und Tempo 70 auf einer abendlichen Landstraße unterwegs ist? Ich dachte ja, dafür ist Siri da:

  • Siri: Neue Nachricht an Christian Fischer
  • Was soll ich Christian Fischer schreiben?
  • MHD spielt im Palladium in Köln, mehr Infos auf Cosmo
  • Soll ich Deine Nachricht senden?
  • Senden!

Und was macht Siri? Schickt eine – immerhin ähnliche – SMS an unsere Festnetznummer und bespricht den Anrufbeantworter.

Da hat die Liebste aber irritiert geguckt als sie das abhörte. (Nein, wenn man es vorher nicht gelesen hat, versteht man es nicht. Vor allem nicht den Sinn)

Allgemeiner Zustand darüber hinaus: Unfassbar erschöpft. So müde, dass es weh tut. Mal wieder Vitamin B einwerfen.

Jetzt ThemenwocheWinter of moon“ auf arte. Oh Mist, ich bin „ich empfehle arte“ alt.

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