8.6.2024 – things that make me go „hm“

Aufgewacht, die Knochen sortiert, an den Schreibtisch gekrochen, ein ToDo wegerledigt, ein House-Stückchen, was die Tage begonnen ward, um ein paar Klaviertöne ergänzt, zur Liebsten, die – Wochenend-Luxus! – in der Sonne beinahe so langsam aufwachte wie gestern die Schildkröten am Teich, hinunter gegangen und ein außerhäusiges Frühstück vorgeschlagen.
Ein gutes außerhäusiges Frühstück gehört zu den things, that make me go „hm“, wobei „hm“ hier ein wohliges, langgezogenes „Hm“ ist, so eines, wie man es sich bei einer Katze vorstellt, wenn sie auf dem Bett liegt und sich wie einen Flitzebogen nach hinten streckt. Ich habe übrigens zuerst „… wenn sie auf dem Bett liebt …“ getippt und das ist eigentlich ein sehr perfekter Vertipper, wenn es um eine Katze auf einem Bett geht.

Dabei beobachtet, wie fünf junge Menschen an der schon abgesperrten Public-Viewing-Area die entsprechenden Banner anbringen wollten. Sobald die Chefin gerade keine direkte Anweisung gegeben hatte, war das Handy in der Hand und ich konnte über fast eine halbe Stunde hochgradig amüsiert zusehen, wie diese vollkommene Teilnahms- und Antriebslosigkeit sowie ein paar leichte Böen, die unter die achtlos auf den Boden gelegten Banner wehten, zu viele perfekte Slapstik-Situationen hervor brachten. „Thorben, Dein Banner fliegt weg!“ — „Moment“ (scroll, scroll, scroll) — „HALT DAS BANNER FEST!!“ — „Schrei doch nicht so, was ist de… oh, das Banner fliegt ja weg (keine körperliche Reaktion)“ — „Sina, hältst Du Deins bitte auch fest?!!!“ — „Was festhalten?“ (scroll, scroll, scroll) — „SINA!“ — „Boah, Du bist immer SO aggro!

Zur Strafe bereits vor Ort Migräne bekommen und den Rest des Tages hauptsächlich im Dunkeln verbracht.
Mich dort liegend durch die letzten Wochen dieses Blogs gelesen und deutlich echte Inhalte vermisst. Über die Anteile außerhalb des Blogs der letzten Wochen nachgedacht und ebenso deutlich echte Inhalte vermisst. Ein bisschen von meiner latent schlechten Laune verstanden.

Ein bisschen Internet gelesen. Beim Haltungsturnen diesen Text über Medien gelesen …

… im Laufe dieser Woche rutschte ich in etwas wie eine Verstimmung, die mich erschöpft, traurig und resigniert werden ließ. […] Als ich dann vorgestern ein Interview mit Jens Spahn hörte, in dem er kackendreist log und sich nicht mal vom gut informierten Moderator irritieren ließ, wurde mir bewusst, was mir nicht gut tut. Als ich dann gestern die Berichterstattung über die demokratiefeindlichen Einlassungen eines schon seit den 80ern notorisch rechten Berufsverbandes von Lehrer*innen hörte, wurde mir klar, dass mich diese Sendung eher dümmer als schlauer macht.
[…] Mich macht das irgendwie trotzdem wahnsinnig traurig

diesen Artikel von Arne Semsrott über Medien und – Zufall! Wieder Jens Spahn! – gelesen …

Es gibt noch eine andere Möglichkeit zu erkennen, wie falsch Spahns Forderungen und die Meldung dazu sind. Lassen Sie uns dazu ein Gedankenexperiment machen. Vergessen Sie kurz, was Sie gerade über die Meldung und Jens Spahn gelesen haben, und stellen Sie sich vor, das ZDF hätte die Forderung eines AfD-Politikers vermeldet: „Höcke für ,Gewalt‘ bei irregulärer Migration“. Und im Untertitel: „Björn Höcke (AfD) hat Bundeskanzler Scholz (SPD) und dessen Migrationspolitik kritisiert. Er fordert ein hartes Vorgehen gegen irreguläre Migration.“ Wie fühlt sich das an? Welche Bilder haben Sie spontan im Kopf? Spüren Sie Abscheu, wenn Sie lesen, dass ein Faschist wie Björn Höcke Gewalt gegen Unschuldige auf der Flucht einsetzen will? Und Empörung darüber, dass das vom ZDF einfach kontextlos vermeldet wird? Gut. Dann sollten wir das bei Jens Spahn auch nicht akzeptieren.

… und dann auch noch Michael Seemanns thematisch ebenso breit angebundenen wie pointiert analysierten Rückblick auf die re:publica mit seinem sehr persönlichen Ende gelesen …

Zieht Eure Taschentücher aus der Mangel, heute trauern wir um die digitale Öffentlichkeit. […] Es gab ein paar wenige Leute, die meine Sorgen teilten und machmal saßen wir zusammen, um uns über unsere Sprachlosigkeit gegenüber dieser Verdrängungsleistung auszutauschen, die uns umgab. Mit jedem Tag bekam ich mehr das Gefühl auf einer Verdrängungskonferenz zu sein und es fiel mir schwerer, überhaupt hinzufahren. Ich weiß nicht, wie es weitergeht und ob ich nochmal auf eine re:publica gehe oder wie sie aussehen müsste, damit ich das tue. Aber eines weiß ich ganz sicher: jemand müsste mal caren.

… und dann hatte ich den Rest der latent schlechten Laune verstanden. Ich erinnere mich daran, wie ich im Jahr 2000 auf der Straße stand und gegen einen Beschluss des (absolute Mehrheits-schwarzen) Rats dieser Stadt ein Bürgerbegehren in die Öffentlichkeit trug – wobei schon der Fakt an sich von vielen als Majestätsbeleidigung verstanden wurde. Wie ich drei Monate Unterschriften sammelte, Info-Veranstaltungen aus dem Boden stampfte, ein breites Bündnis gegen eine Reihe absolut dämlicher Kürzungen im Sozialbereich aufstellte, quasi jeden Tag Leserbriefe schrieb, dauernd bei Zeitungen, Anwälten, Fraktionssitzungen oder auch im Lokalradio war.
Und ich vermisse diese Energie. Es ist mir nämlich nicht gegeben, über Ungerechtigkeiten und Missstände hinweg zu sehen, es verzweifelt mich zutiefst, es macht mich unglücklich, ich will dann etwas tun – und zwar mehr, als Ihnen hier dauernd meine weltverbessernden Linktipps um die Ohren zu hauen. Aber gerade an Tagen wie diesen fühle ich mich hauptsächlich alt und krank und müde und seit Wochen schon wieder geht meine gesamte Energie dafür drauf, zwischen ganz dringendem Pixelschieben hier und ganz dringendem SEO da wenigstens noch meine Physiotermine unterzubringen. Und das ist als Lebenskonzept schon falsch genug. Davon, dass ich zurück auf die Strasse will, mal ganz abgesehen.
Auch things, that make me go „hm“ – aber dieses Hm ist resigniert und müde und maßlos von mir selbst enttäuscht.

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

7.6.2024 – Sonnenbaden?

Allerlei Kleinkram am Schreibtisch gemacht – nichts davon im Geringsten erwähnenswert.
Zwischendurch Pause am Teich, wo die Schildkröten ihr morgendliches Sonnenbad nahmen.

Als ich in dieses Kaff kam, da war es so etwas wie ein modern myth, dass jemand jemanden kannte, deren Bruders Nachbar im Teich schon einmal eine Schildkröte gesehen hatte – aber die meisten erinnerten sich, dass der Teich hauptsächlich das Sickerwasser aus dem benachbarten Müllberg (ich schrieb ja hier schon mal die romatischste Geschichte auf, die ein Müllberg hergeben kann) ist und wussten es besser.
Den Schildkröten im Teich war es egal, dass sie dort nicht leben konnten und sie vermehrten sich eifrig und inzwischen recken sich an guten Tagen auf den Ästen und den dickeren Seerosenblättern bestimmt 30 Köpfe in die Sonnenstrahlen. Und wir haben letztes Jahr die Population bestimmt noch einmal vergrößert, als wir eine Kröte, die gerade mitten auf dem nahen Parkplatz begann, ein Loch für ihre Eier zu graben, zurück an den Teich trugen. Wussten Sie, wie laut und aggro Schuldkröten fauchen können? Ich nicht.

Freitags kommt die Liebste früh; freitags frühstücken wir dann um zwölf immer zusammen und das ist schön.

Dann von vorne wieder unerzählenswerten Kleinkram, dann mit der Liebste noch schnell einen Kaffee vor der Eisdiele getrunken (man hat mich „stabil“ genannt – das ist gut, oder?) und dannn fuhr sie zum Theater und ich auf die Couch. Vielleiucht fahr’ ich gleich auch noch rüber – das hängt ein bisschen vom SuppenHuhn-Süß-Sauer-Koma ab.

Zeugs

Die kluge Patti Smith erkärt, warum „KI-Kunst“ doof ist. Also, vermutlich erklärte sie in dem Moment etwas anderes – aber jetzt, im Rückblick erklärt sie auch das:

I don’t think that all art should talk to everybody.

(Instagram)

Die Dänen mal wieder. Da haben die doch tatsächlich aus einer Überschwemmung gelernt.

Auf den ersten Blick ist der Enghave Park am westlichen Ende von Kopenhagen ein ganz normaler Park. Auf einem Sportplatz kicken Jugendliche einen Ball hin und her, Familien sind mit Kinderwagen unterwegs, Herrchen mit ihren Hunden. Bei einem Wolkenbruch aber verwandelt sich der Park in eine gigantische Badewanne. Dann kann er bis zu 23 Millionen Liter Wasser fassen, die ansonsten in Keller oder Wohnungen laufen würden.

Julia Wäschenbach auf tagesschau.de:
Die „Schwammstadt“ Kopenhagen

Ein riesiges Problem bei der Energiewende ist ja, dass die Windräder unsere schönen deutschen Landschaften verschandeln. Das hab ich jedenfalls in meiner lokalpolitischen Zeit hier im Kaff gelernt, als der örtliche SPD-Vorsitzende sich den hässlichen „Miefquirlen“ konsequent in den Weg stellte. Schaut man mal, wie viel Fläche in Deutschland für Windkraft wirklich draufgehen, dann … ach, sehen Sie doch selbst:

Christian Victor hat auf einer Karte mal visualisiert, wofür wir in Deutschland Flächen nutzen. Und es ist schon erstaunlich, dass für Golfplätze mehr Flächen verbraucht werden als für Solarparks oder Windenergieanlagen.

Thomas Gigold:
Flächenverbrauch in Deutschland

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6.6.2024 – day off

Gestern hatte „Gerda“ im Kalender gestanden, für elf Uhr – wobei Gerda der Name der besten Physiofrau ist. Ich hatte mich darauf vorgefreut und als vorgestern Abend die Liebste sagte, sie wäre dann morgen (also gestern) bei Gerda, da guckte ich groß und sagte „Ach? Ich auch?!“ und dann konnten wir klären, dass ich zu blöd gewesen war, das von mir selbst angelegte Farbsystem im gemeinsamen Kalender zu dekodieren. Und ihrer gestern und mein Termin erst heute war.
Heute wachte ich so gegen halb sieben auf, sortierte die Knochen und mich, griff dann auch mal nach dem Handy und das verkündete fröhlich: „8:00 Uhr: Gerda“. Mein Kopf hatte aber doch Gerda um elf gespeichert, weil das ja gestern um elf gewesen war und das alles gestern hatte mich ja nun schon genug verwirrt, da konnte ich mir ja nun nicht auch noch einen andere Uhrzeit merken … und auf jeden Fall musste ich dann sofort nach dem Aufwachen leicht hektisch werden.
Physio war aber dann super und ich beschloss, das gute Gefühl so lange wie möglich zu bewahren und nahm mir frei.

Am Teich war ich zB ein paar Runden und das war super.

Ein bisschen Filme gebinged hab ich und das war super.

Das Auto hab ich gewaschen und das war … naja, das war halt nötig.

Spätnachmittags fuhren die Liebste und ich einmal ins Ruhrgebiet rein – dort an der B1 stehen die meisten Wahlplakate auf einen Haufen und wir tun das bei jeder Wahl – einmal Plakate gucken fahren. Am schlimmsten fand ich das CDU-Plakat (ich paraphrasiere): „Gute Gründe uns zu wählen: Die Ampel“, das ich schon arg amerikanisch finde – aber auch sonst ist das echt alles sehr generisch und leer. Finde ich.

Dann noch von 80% bis überraschend mitten im Satz Akku-leer mit einer Freundin telefoniert und der war echt schon ganz gut, der Tag.

Gewissens-Frage des Tages: Wenn man zufällig über Dritte mitbekommt, dass eine Kundin privat aktiv in der Anti-Impf-Querschwurbler-Szene aktiv ist – abschießen, richtig? Gibt es Gründe dagegen?

Und der Dank des Tages geht an einen Kaffeekassen-Einwurf mit einer der nettesten Begründungen ever: Ja, richtig vermutet und zwei Eis kriegen wir hin.

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

5.6.2024 – #wmdedgt

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

00:10 Uhr:
Gefühlt zwei Stunden geschlafen und anch einem wirren Traum aufgewacht in der festen Idee, es wäre kurz nach vier. Eventuell war ich so empört über die Uhrzeit, dass ich laut rumgepöbelt habe. Natürlich sofort wieder eingeschlafen.

9:00 Uhr:
Am Schreibtisch gelandet. Der Tagesplan ist klar, die Stimung gut, der Schwindel quasi kaum wahrnehmbar und der Blick in die Statistiken zeigt: Im letzten Monat schon wieder 12 Cent mit der Musik verdient – wer könnte da nicht tatendrangig sein? Auf geht’s !

9:30 Uhr:
Der Schwung ist – bildlich gesprochen – mit voller Energie in einen weiten Raum mit wattigen Wänden gelaufen. Unklarheiten hier, seltsame Nachfragen zu längst geklärten Dingen da, ein „ach, jetzt wo ich die lange abgenickten Texte auf der Website sehen, würde ich gern noch einmal alles neu überarbeiten“ dort.
Sprich: Überall, wo ich mit Schwung los laufen wollte und gekonnt hätte, zieht jemand die Handbremse und falls jemand von Ihnen auch Pädagogik studiert hat, weiß sie: Das ist ein bisschen un-optimal für Motivation und weitere Ergebnisse.
Aber so Tage gibts.
Ein Blick in die ToDo-Liste inklusive Klötzchen-Tetris* wird’s richten.

*) Das ist mein Fachbegriff dafür, wenn ich mir mit farbigen Flächen in Excel eine Wochen- oder Monatsplanug aufgestellt hatte und dann umsortieren muss.

9:40 Uhr:
Ach komm, wo ich eh aus dem Arbeitsfluss raus bin, kann ich ja auch fix einen Anruf beim empfohlenen Neurologen einschieben. Ja gerne hilft man mir; am 4. April 2025 wäre der nächste freie Termin, ob ich da wohl könne?
Ja, so hab ich auch geguckt. Die Hausärztin hatte mir ja schon längere Wartezeit prognostiziert, aber da hatte ich an die Herbstferien gedacht und … nun gut. Vielleicht nochmal andere recherchieren, wenn ich die Motivationssplitter aufgesammelt und wieder zusammen gesetzt habe.

12:00 Uhr:
Ein gutes Telefonat gehabt, ein paar Dinge auf der nächsten Baustelle geklärt, dann – Hurra! – was tun können. Nach diversen musikalischen Verirrungen der letzten Tage nebenbei endlich die perfekte Hintergrundmusik beim Coden gefunden:

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Ich empfehle sowieso vorbehaltlos alles, was diese Frau veröffentlicht und würde sie unfassbar gern mal live sehen.

15:00 Uhr:
Mittagessen, Anti-Schwindel-Übungen (Huuiii), gefroren und mit Badewanne dem Huuiii und dem Frieren entgegen gewirkt. Schließlich noch aus einer hässlichem Excel-Organigramm eine hübsche Ablaufgrafik in den Corporate Farben gemacht und eine Mail mit dem Link zum Vorschaubereich an die Kundin geschickt, damit sie das auch so gut findet wie wir.

Meine Geschäfts-Site ge-updated; ich hatte vollkommen vergessen, dass ich zwischendurch die Gelegenheit hatte, einen winzigen Beitrag gegen das Übel der Welt zu leisten und das Bündnis Nierstein vielfältig bunt mit einem Logo versorgt habe. Frau Mutti hatte um Hilfe gefragt, eine Idee auszuarbeiten und da sprang ich ja gern ein.

18:00 Uhr:
Noch Kleinkram gemacht, dann mit der Liebsten, die auch endlich heimgekommen war ausgetauscht, was wir so den Tag über gemacht hatten. Sie ruhte etwas aus, ich fuhr eine Runde einen Podracer über einen Rundkurs auf Tatooine (aufem Fernseher, ist klar, ne?).

19:30 Uhr:
Drei Runden (in echt) um den Teich gedreht, Entenküken geguckt, ein bisschen auf ein Paar aufgepasst das sich arg stritt und bei dem wir nicht ganz so sicher waren, ob dem erzwungenen Kuss nicht auch noch eine Ohrfeige folgen würde (zum Glück nein). Uns weiter vom Tag erzählt und zum Glück haben wir beim Thema Musik eine klare Aufteilung: Ich stelle fest, dass ich jemanden unglaublich gern mal live sehen würde (siehe auch: 12:00 Uhr), dann fragt sie, ob ich denn mal nach Tour-Terminen gegoogelt habe, dann sage ich „oh, nee“, dann guckt sie mich an mit einem Blick der ein bisschen Zweifel daran ausdrückt, warum sie damals am Standesamt unterschrieben hat, dann grinse ich ein bisschen schief, dann googelt sie und dann gibts bald ein Konzert. Immer. Diesmal auch und das ist eindeutig das Highlight des Tages.

Fertig gebloggt und gleich gehts in die Sala.

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

2.6.2024 – step into the light

Plan für heute: SelfCare unter allen Umständen. Hat dann so ausgesehen, dass ich den ersten Teil des Tages so allein wie möglich vor mich hingewerkelt habe, tatsächlich auch am Schreibtisch und eine von den verschleppten drei abarbeiten konnte. Morgen folgt zwei von drei und dann sehen wir weiter.

Dann war der Kopf frei genug, wenigstens mal darüber nachzudenken, ob man nicht auch was Nettes machen könnte an diesem grauen Sonntag. Die Liebste, die ja eine kluge ist, schlug vor, nach Dortmund ins Phoenix des Lumières zu fahren, das klänge nett und Dalí würden wir doch beide mögen. Und das erwies sich als wirklich gute Idee. Das ist in meinen Augen so ähnlich Kunst light wie es auch Musicals sind und ich fürchte sehr, dass Menschen nach einer halben Stunde Video mit Pink Floyd-Musik sagen könnten, sie würden jetzt Dali kennen – aber für mein angestrengtes Seelchen war’s heute perfekt.
Erst knappe 10 Minuten Video-Installation zu Gaudi mit guter Musik, dann ein paar Minuten digital verfremdete Tanzperformances und dann eine gute halbe Stunde Dalí.
Man könnte auch sagen: Eine Dreiviertel Stunde wirklich hochqualitatives Musikvideo zu Musik, die ich sehr mag. Und was soll daran falsch sein – vor allem, wenn die Alternative gewesen wäre, zu Hause getrieben entweder am Schreibtisch zu verbringen oder ihn mit großen Schuldgefühlen zu vermeiden?
Eben.

Der Ort an sich ist eh sehr großartig, die Waffeln im Café verdienen in my humble opinion eine gute 7/10 auf der Nessy-Skala und das hat ganz gut getan, das heute.

Dann noch fix den Medienkonsum des letzten Monats veröffentlicht und gebloggt und irgendjemand hat vorhin OnePotPasta gesagt.

Vi ses!

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