18.2.2026 – reality bites

Heute morgen das nächste Telefongespräch geführt und jemandem sagen müssen, dass das nichts mehr wird. War das letzte Mal scheiße, war heute wieder scheiße. Voll gut für die Selbstachtung.„Akzeptanz, Herr Fischer“, höre ich sanft die Stimme der klugen Frau, aber Akzeptanz und ich – das dauert noch. Danach brachte ich das allerletzte Überbleibsel aus der…

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16.2.2026 – reality bites

Drüben im Fragen-Doc hatte mal irgendwann jemand gefragt, wie das denn so mit gesundheitlichen Grenzen und der Selbstständigkeit klappt. Heute war ein „nich so“-Tag, heute musste ich einsehen dass (und daraufhin dann zwei Menschen mitteilen, dass) ich das jeweils aktuelle Projekt nicht bzw absolut nicht zum angedachten Zeitpunkt arbeiten kann. Glauben Sie mir, that sux….

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15.2.2026 – days off

Viele Menschen, die noch nie an der Grenze der endgütigen Erschöpfung gewandelt sind, denken ja: wenn die Belastung vorbei ist, geht’s Dir wieder gut. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass zum Beispiel Körper oder auch Seele erst in der Entspannung Raum finden, wirklich erschöpft zu werden.Daher zwei Tage unter der Decke auf der Couch…

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13.2.2026 – Über Kunst

Marcel macht sich so seine Gedanken darüber, was und wie es ist, ein Künstler zu sein: Für mich ist Kunst immer ein bisschen mit Scham und Sorge verbunden. Scham, weil ich zwar Spaß daran habe, aber meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werde. Sorge, weil ich befürchte, dass andere bemerken, dass ich gar nicht weiß, was…

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12.6.2026 – a day after

Nach der Erleichterung kommt ja die Erschöpfung; nicht, dass wir nicht erschöpft genug gewesen wären, aber ich für meinen Teil hab die Nacht hauptsächlich wach und weinend verbracht. Noch einmal an Details erinnern, die gütige Filter in einem Nebel hatten verschwinden lassen. Vorsichtige Idee, dass das ab sofort nicht mehr passiert. Noch vorsichtigere Ideen, wie…

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11.2.2026 – it’s the end of the world as we knew it

Heute steckte einer dieser sehr offiziellen Briefumschläge im Kasten und damit ist das unblogbare Thema offiziell beendet. 530 Tage. Wie lange uns die Folgen beschäftigen werden, werden wir sehen; wir sind ebenso schlecht aufgestellt wie gut vorbereitet. Ab jetzt jeden Tag etwas besser, so ist der Plan. Außerdem ausnahmsweise für einen einzelnen Leser: Ich habe…

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8.2.2026 – reality bites

Das erste Mal bei offenem Fenster geschlafen. Das erste Mal seit all dem Scheiß und diesem Grippedings irgendwo Essen gewesen, also irgendwo drinnen wo auch andere Menschen waren. Dinge geräumt und damit einen Wechsel begonnen. Felt good. Ich unke noch und warte auf einen gedruckten Zettel mit einer Unterschrift, aber das unblogbare Thema mag in…

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5.2.2026 – #wmdedgt

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens. ca 5:36 bis ca 7:52 Uhr:Unwilliges, immer-weiter-vor-dem-Tag-nervös-werdendes halbwaches nach-rechts-und-links-Wälzen. Voll der Hoffnung, dass endlich, endlich gleich der Wecker bimmelt* und mich endlich, endlich ganz wach macht. 8:50 Uhr:Punkt acht bimmelte der Wecker. Erster wacher Gedanke: Du musst Dir echt mal einen hübscheren…

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4.2.2026 – reality bites

Am ersten dieses Jahres weckte mich die Liebste ja deutlich zu früh mit den Worten „ich hab schon richtig fies Grippe, ich fahr jetzt sofort los“ und verließ mich in Richtung ihres Gästezimmerbettes, wo sie in jenen Tagen zwischendurch residierte. Und ich wusste: „Inkubationszeit vermutlich ca 24h, heute ist Feiertag, also sollte ich morgen um…

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3.2.2026 – die kluge Frau

Aus Gründen mit etwas Bammel heute zur klugen Frau gefahren. Ich hatte ihr ein paar Mails weiter geleitet, die ich in den vergangenen Wochen in einer kleinen Auseinandersetzung verschickt hatte und obwohl ich der festen Überzeugung war, dass ich a) rechtlich safe und b) auch als der Gegenwind unter die Gürtellinie ging sachlich höflich geblieben…

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