25.4.2024

Gestern in einem nervösen Schwebezustand verbracht, denn um 18:00 stand wieder Frau Zahndoktor im Kalender. Ab vier also leicht dösig-scheiß-egalig, ab sechs auf dem Stuhl. Diesmal nicht mal eingeschlafen – ich hatte nur 1mg scheiß-egal genommen – und trotzdem alles super. Behandlungen unter Lachgas – ich kann das weiter nur empfehlen.

Danach 13 Stunden geschlafen wie ein Stein. Naja, wie ein Stein, der zwischendurch furchtbar Durst hatte aber zweimal bei der Überlegung, ob die Strecke zum Kühlschrank nicht vielleicht doch machbar wäre, wieder einschlief. Da war wohl noch Betäubung im Körper.

Die Liebste forderte vehement, ich solle mit niemand reden heute Morgen.
Warf ich einen Blick auf meine Mails vor dem Korrekturlesen musste ich ihr recht gegen.

Trotzdem am Schreibtisch keinen bisher erkennbaren Mist, sondern diverse anstehende Kleinigkeiten gemacht. Eine Website gelaunched (willkommen Steffi Opitz!), Logovorschläge für eine gute Sache verschickt, Ausarbeitungen für den am Dienstag abgenommenen Gestaltungsvorschlag begonnen. Ein gutes Telefonat mit einer neuen Mitarbeiterin bei einem alten Kunden, die jetzt das Thema „Marketing“ dort mal in die Hand nehmen möchte. Mal sehen, wie lang die Energie hält – sie ist nicht die erste.
Ein wenig mit Google gestritten, die in my humble opinion gerade die Benachrichtigungs-Mails aus der Search-Console nicht im Griff haben. Ich finde jedenfalls dass die beiden Mails „Zweite Benachrichtigung: Sie haben da immer noch einen Fehler in der Breadcrump-Navigation“ und „Ah prima, Sie haben die Fehler nach der unserer ersten Benachrichtigung korrigiert“ nicht mit zehn Minuten Abstand bei mir abkommen sollten. Und erst Recht nicht in der Reihenfolge. Aber mein „Streit“ war natürlich eher ein einseitiges Rum-motzen ohne Antwort.
Aber insgesamt gut, das alles.

Und dann denkst Du, Du hast schon alles erlebt und dann hast Du Herrn Müller am Telefon, der fragt, ob Du etwas von Google löschen könntest. Weil: Auf seiner Seite steht ein Testimonial – Sie wissen schon: „Herr Müller hat eine tolle Veranstaltung gemacht. Ihre Petra Meier“ – und weil auf Müllers Seite bei den Testimonials der Name des Zitatgebers unterm Zitat steht und Google aber findet, dass der darüber gehört, taucht im Snippet bei Google jetzt auf „… Petra Meier. Mein Mann hat mir dieses Erlebnis geschenkt und es hat uns sehr verbunden …“. Da sich Herr und Frau Meier aber gerade im Rosenkrieg befinden, verlangt Herr Meier jetzt per Anwalt, dass diese Falschinformation aus dem Internet gelöscht wird. Ob ich wisse, wen man bei Google da anrufen kann.
Als ich sage: „Niemanden“ höre ich, wie jemand bleich wird.
Wir haben dann jetzt einen Löschantrag gestellt und ich bin sehr gespannt.

Musik des Tages

Da greife ich heute einfach auf eine Playlist zurück, die der Lieblings-HiFi-Laden zusammen gestellt hat – weil man gute Musik ja auch gern mal anschaut und nicht nur hört.

Sie fragen, Christian antwortet

inwiefern kann man mit dem Polestar nicht sonderlich gut einparken (Sicht, Maße, Art der “Hilfs”-Sensorik/-Kameras,…)? gibt es Unterschiede bei vorwärts, rückwärts, seitwärts? (Hintergrund: [Auch aufgrund der Berichte hier] liebäugle ich mit einem Polestar 2 – nicht ordentlich parken können wäre v.a. in der nächstgrößeren Stadt ja eher weniger ansprechend…)

(aus dem Fragen-doc)

Vorbemerkung: Ich spreche von Parklücken senkrecht zur Straße. Am Straßenrand parke ich wie ein jung… *hust* mittelalter Gott.

Die kurze Antwort: Probieren Sie es selbst aus. Suchen Sie einen Polestar-Space auf (oder schauen, wann ein PopUpStore in ihre Nähe kommt), vereinbaren Sie eine Probefahrt und achten Sie besonders darauf.

Die etwas längere Antwort: ICH komme da nach einem Jahr immer noch nicht gut drauf klar – was mich wundert – aber ich habe auch zwei oder drei Begründungs-Ideen. Sicher die wichtigste: Ich bin vorher 22 Jahre lang erst Golf 4 und dann Audi A3 gefahren. 30 cm kürzer, etwas schmaler*, wendiger, haben längere Überhänge und sind an den Kanten an denen man sich beim Einparken orientiert sicher 10cm niedriger. Außerdem sitze ich sehr tief, das ist bestimmt auch nicht hilfreich. Vermutlich begreife ich vor allem nicht, dass ich nicht vorne einen langen Überhang vor der gelenkten Achse dazu denken muss und bin viel zu vorsichtig.
Aber: Ich kriege die alten Muster nicht gut aus dem Bewegungsgedächtnis. Gewohnheiten, you know?

Der Polestar hat diverse Kameras, die Front-, Heck-, Seiten- oder Vogelperspektive zeigen, das ist prima.
Worauf ich aber nicht klar komme ist folgendes: Er piept und warnt in einem für mich nicht nachvollziehbaren Maße und für mich nicht differenzierbaren Tönen. Es gibt – glaube ich – „Du kommst näher“, „Du bis nah“, „Du bist zu nah“ und „da kommt wer“ und ich kann sie mir nicht merken.
Dazu: Er piept zB wenn ich nah parallel an etwas vorbeifahre die ganze Zeit – obwohl ich gar nicht darauf zu lenke – macht also im Zweifelsfall in einer engen Parklücke die gesamte Zeit rechts und links Alarm. Andererseits kommt es auch vor, dass ich plötzlich auf dem Display eine rote Markierung sehe, es aber nicht gepiept hat. Fassen wir zusammen: Das UI und ich sprechen unterschiedliche Sprachen. Vielleicht ist das heute alles üblich; die Liebste findet es zB auch alles total ok und im Notfall greift die Bremsautomatik unsanft aber effektiv ein.

Probieren Sie es also aus!

*) Im Vergleich zu einem heute typischen / großen / sehr großen Auto ist er total normal / knapp kleiner / lächerlich klein, ist klar, ne?

Sie haben auch eine Frage oder einen Themenvorschlag? Immer her damit!

Vi ses!

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Schreiben Sie’s auf!

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