8.9.2021 – Zeugs aus der Schule und so

Kurzzusammenfassung: Viel und lange CMS programmiert. Den Datenight-Mittag aus Gründen auf den späten Nachmittag verlegt und guten Burger in der Nachbarstadt gegessen. Nach einer netten Runde duch die Altstadt da. Schon hübsch da.

Abends ziemlich platt.

Versucht, am Telefon meiner Mutter den Gedanken nahezubringen, dass sie statt für sich selbst für die Generation ihrer Neffen und Großneffen wählen könnte. Sie fand die Idee interessant und bedankte sich für den Gedanken.

In den letzten Tagen hat sich eine ganze Menge …

Zeugs:

… angesammelt.

Heute erstmal der Block rund um das Thema „Schule“ in allen Variationen.


Bob Blume freut sich über eine neue Möglichkeiten auf, im Unterricht kollaborativ zu schreiben:

Dass ich Etherpads für eines der wichtigsten Tools für einen kollaborativen Unterricht halte, sollte kein Geheimnis sein. Sie sind niedrigschwellig zu erstellen, von allen Teilnehmenden aufrufbar und ermöglichen eine farblich markierten Verlauf der Änderungen. All das ist für einen schülerzensierten Unterricht grundlegend. Gleichzeitig ist die Texterstellung und damit das gesamte Schreiben im Prozess, der verändert werden kann.

Bob Blume DIGITAL:
Board.net – Das bessere Etherpad

Philippe Wampfler zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, einfach mit Klassen im Web zu publizieren:

Rund um die Einführung von BYOD gebe ich immer wieder kurze Workshops für Lehrpersonen, die sich fragen, wie sie die Geräte mit Klassen sinnvoll nutzen können. Allen ist klar, dass es sinnvoll sein kann, digitale Notizen anzulegen oder Lehrmittel über die Endgeräte abzurufen und zu bearbeiten.
Was etwas weniger klar ist: Wie lehrreich es ist, direkt im Netz zu publizieren.

Schule Social Media:
BYOD-Basics: Im Netz publizieren mit Spark oder HackMD

Digitalisierung – auch in der Schule – braucht auch neue Techniken im Gespräch. Wie funktioniert zum Beispiel aktives Zuhören im Chat?

Übertragen auf digitale Kontexte hieße das, Multitasking bewusst unterlassen, also nicht dann, wenn im Gespräch längere Äußerungen verfasst werden, Tabs oder Apps wechseln, um dann zu antworten, sondern sich Zeit zu nehmen und eben geduldig zu sein. Ziel wäre es (das steht im einleitenden Zitat), durch Routine die Fähigkeit zur echten Empathie zu erlangen.

Schule Social Media:
Aktives Zuhören im digitalen Gespräch

Alphatiel erzählt eine kleine Anekdote, die viel vom Selbstverständnis von Schulen offenbart. Gerade nach dem, wie Schülerinnen während Corono hinten runter fielen, keine unproblematische Haltung:

Sollte es darum gehen, dass die Schule gut dastehen möchte (Wir haben in Corona alles richtig gemacht, unsere Schüler*innen haben ja soooo gut abgeschnitten), dann wäre das schlimm, weil hier Politik auf Rücken der Kinder gemacht wird.
Ist der „In-einem-Test-muss-ma-gut-abschneiden“-Gedanke so tief in der DNA verwurzelt das man aus der Mechanik nicht raus kann, dann zeigt das nur wie kaputt das System ist.

Alphatiel:
Lernstandermittlung

Bent Freiwald versucht einen diffenzierten Blick auf die Situation der Kinder und Jugendlichen und landet bei einem deutlichen Aufruf an die Erwachsenen:

[…] auch eineinhalb Jahre nach Start der Pandemie ist die Infektion mit dem Virus nicht das einzige Risiko, das es in dieser Pandemie gibt.
Wer sich damit ausführlicher beschäftigen will, kann das tun: Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung hat jetzt eine Übersichtsstudie zur Belastung von Kindern, Jugendlichen und Eltern veröffentlicht. Nur ein Zitat daraus: „Vor dem Lockdown, im Jahr 2018/19, hatten 10,2 Prozent der Jugendlichen klinisch relevante, depressive Symptome. […] Im Frühjahr 2020 stieg dieser Anteil auf 25,2 Prozent an.“

Bent Freiwald auf krautreporter.de:
Schützt die Kinder – benehmt euch endlich wie Erwachsene!

Der Bundestag öffnet seine Pforten wieder für Besuchsgruppen; nur Kinder– und Jugendgruppen sind ausgeschlossen. Ein Schelm wer dabei an hohe Inzidenzen bei dieser Altersgruppe denkt.

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