23.-25.9.2019 – Sammelalbum

Fassen wir wieder mal die letzten Tage zusammen: Ich habe viel programmiert.

Außerdem habe ich quasi jede freie Minute drumherum damit genutzt, alle Songs noch einmal anzufassen und zu mastern. Also fast alle: zwei fehlen noch, aber ich setze auf morgen. Das hatte zwei verschiedene Folgen:
Ich bin generell ziemlich erschöpft, denn neben einem normalen Job, in dem ich viel am Rechner sitze, habe ich damit in den letzten Tagen in der Freizeit noch einmal viel und vor allem sehr hochkonzentriert mit Kopfhörern am Rechner gesessen.
Ich bin ziemlich happy, denn ich habe es geschafft, dass da jetzt dreizehn Stücke sind, die zusammen so etwas wie einen roten Faden und vor allem einen gemeinsamen Sound haben.
Quasi: Ein Album. Jetzt hab ichs gesagt.

Und jetzt muss ich nachdenken. Bis jetzt war das easy – ich konnte mit der vagen Vorstellung „wenn ich damit fertig bin“ alles weitere noch vor mir herschieben aber wenn ich es bei Licht betrachte, könnte dieser Moment jetzt sein.

Freitag Abend haben wir, also die beste Gang der Stadt, Coronopoly gespielt. Das war sehr schön, auch wenn das eigentliche Spiel etwas seltsam war. Offensichtlich gab es eine Regeländerung in der App, das Spiel ist noch einmal etwas kapitalistischer geworden und plötzlich sagten wir die übelsten neoliberalen Kapitalistensätze zueinander – das war interessant zu beobachten.
Außerdem waren wir alle sehr müde und das sah man uns auch an wir sahen trotzdem alle aus, wie der junge Frühling.

Am Samstag wachten wir auf und wir fühlten uns gut und wir beschlossen: Heute ist der Tag, an dem wir ins Kröller-Müller Museum fahren. Das hatten wir schon länger vorgehabt und dann war immer irgendwas gewesen und wir waren dann jeweils doch nicht losgefahren.
Heute war das anders, heute fuhren wir erst los und dann war was. Dann kamen nämlich die Migräne und außerdem waren wir blöd gewesen und hatten uns vorher etwas zu wenig gekümmert und nicht daran gedacht, dass ein Museum vielleicht Zeitslots anbietet und hatten plötzlich eine Stunde Zeit im Hoge Veluwe Park.
Das Museum, gut gefüllt mit maskenlosen Niederländern war dann eine gute Übungseinheit zum Thema „zurück ins Leben“ und ging erstaunlich gut aber insgesamt war das schon ein etwas anstrengender Tag.

Abends noch andere Eltern zu Ende geguckt. Ich finde das eine ganz, ganz erstaunliche Serie. Ich hasse mit großer Inbrunst jede einzelne Figur und das muss man ja auch erst mal hinbekommen. By the way: Falls Sie gerade überlegen, sich in Sprecherinnenrolle oder Förderverein einer Kita wählen zu lassen, dann schauen Sie sich das erst an. Wirklich.

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2 Kommentare

  1. Habe ich mich schon für den Andere-Eltern-Tipp bedankt? Falls nicht: Herzlichen Dank für eine der besten Empfehlungen der letzten Jahre! Ich habe selten so viel gelacht. Because it’s true.

Kommentare sind geschlossen.

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