18.12.2018 – Hauszwölfen

(irgendwas mit schlecht geschlafen aber noch tolles Fernsehen* gesehen)

*) und zwar die beiden schönen Sendungen „Von der Lippe feiert Carolin Kebekus“ und „Kebekus feiert Jürgen von der Lippe“ Zwei der Besten erweisen sich gegenseitig ausführlichst Respekt – sowas sieht man viel zu selten.

Krasser Sonnenaufgang.

Dann so krass ge-hauselft, dass ich bitte das Wort „Hauszwölfen“ in den Duden aufnehmen möchte. Danke.

Die Liebste zum Doc begleitet. Ich sagte ja gestern schon, dass ich etwas ungehalten über die schlechte Verkehrsanbindung dieses Kaffes hier bin. Ich möchte da heute ergänzen: Es macht auch einfach keinen Spaß mehr. Wenn Sie mich kennen wissen Sie: ich fahre eigentlich wirklich gerne Auto. Aber sobald man zu den Zeiten fahren muss, wo andere auch unterwegs sind ist es einfach die Hölle.

Apropos „Hölle“: Im Wartezimmer mit all meinem Hintergrundwissen aus „Topf voll Gold“, „Übermedien“ und meinem gesunden Menschenverstand ein bisschen Regenbogenpresse gelesen. Meine Fresse.
Ich tu sowas ja gelegentlich gerne, um nicht den Kontakt dazu zu verlieren, was für andere Menschen (mit denen ich im gleichen Land lebe und die genau wie ich wählen dürfen) Realität ist. Wir digitale Tralalas empfinden es ja oft schon als Realität, wenn auf Instagram mal was nicht arrangiert ist und mit #alltagsessen oder #ungeschönteralltag getaggt ist. Aber da gibts so viel mehr. So viel mehr.

Wieder zu Hause meldete der Körper, die vier Stunden Schlaf seien wirklich wenig gewesen und nach der Stunde komatösem Nachmittagsschlaf kam ich nicht mehr richtig hoch. Ach, auch egal. Is’ ja Urlaub. Und das Finale von „Eweige Helden“ schaff’ ich auch im Dämmerzustand.

Für alle Freundinnen des „ich bin ja nicht sexistisch, aber …“ in der Sportberichterstattung noch ein Video (siehe auch: „Realitätsabgleich“ zwei Absätze weiter oben):

3 Kommentare

  1. Buh, das Video ist schon bitter….da trifft der Typ doch tatsächlich auf eine Frau. Meine Güte, der Arme. Wo es doch kaum Frauen gibt hier. Und erst recht nicht in Konkurrenzsituationen.

  2. Der Clip von der Darts WM ist unfassbar. Wenn ich nicht gerade schon so müde wäre, könnt ich mich nun ordentlich aufregen. Als hin und wieder selbst Darts spielende Frau. Wenn es einen Sport (neben Schach) gibt wo Geschlecht echt keine Rolle spielt dann ist es Pfeile werfen. Alles eine Sache der Übung und des Trainings.

    Die Kommentierung war echt unterste Schublade und dann diese weinerliche „Alles nicht so gemeint“ Pseudo Entschuldigung. Widerlich.

    Sorry, kannst du ja gar nix für 😉

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