18.1.2020 – ja nun.

Ausgeschlafen. Ich weiß, das interessiert Sie alle gar nicht so sehr, aber ich möchte das festhalten.

Kurz an den Schreibtisch gegangen und nur eben eine weitere Spur in dem Track, den ich versehentlich in den letzten Tagen gebaut habe, hinzugefügt. Der Sub-Bass, den ich da habe gefällt mir zwar sehr gut, ist aber auf Laptoplautsprechern schon nicht zu hören, so sub war der. Also die Spur dupliziert und eine Oktave nach oben transponiert. Und leise dazugemischt. Und alles neu gemischt. Hat höchstens zweieinhalb Stunden gedauert, das „mal eben“.
Musik zu machen kann unfassbar Zeit fressen – vor allem gerade, wo ich beim Mixing/Mastering bin – das verschwimmt manchmal etwas. Wenn ich die Monitoring-Tools nutze, um Lautstärkespitzen auf die Spur zu kommen, dann läuft der Song schon mal vier, fünfmal hintereinander einfach nur durch. Schwups, schon zwanzig Minuten rum.
Aber es macht auch sehr glücklich.

Danach noch eben ein paar Dinge für eine Kundin visualisiert. Ich hatte aufgeschrieben, wie ich mir die Struktur ihrer Website besser vorstellen zu können; und ich habe gelernt: Wenn ich die Vorschläge gleich visualisiere, dann hilft das allen Beteiligten.
Hat höchstens drei Stunden gedauert, das „mal eben“.

Eventuell bin ich dann kurz eingenickert, danach sind die Liebste und ich zwei Runden um den Teich gelaufen. Die hatte den Vormittag nämlich mit dem Testen eines Testes verbracht und war auch ziemlich gar.

Dann mussten wir noch kurz in den Laden; das war recht erschreckend – wir hatten schließlich beide noch keinen Menschen heute gesehen.
Schnell zurück in den Kobel, die Folge #ibes von gestern, gebloggt und dann mal sehen.

Ja, ich finde auch, das war alles schon mal spannender hier.

4 Kommentare

  1. Weil es dort heute nochmal stand, schreib ich doch, was ich gestern schon dachte:
    ich persönlich mag hier gerade das alltägliche, das unaufgeregte, relativ normale. Zu sehen, dass es (einem) anderen auch so geht und dass man/frau darüber sogar schreiben kann. Nurmalso. Feedback oder so. 🙂

    1. Merci 🙂
      Und: ja, ich mag Alltag, wenn es sich wirklich um Alltag handelt auch ganz gern. ich hab nur über das Nachdenken über die Frage gemerkt, dass ich im Moment keinen habe, sondern nur den Aufgaben Hinterherhecheln und dabei den Kopf über Wasser halten.
      Wenn ich das dann blogge, dann sieht es zwar sehr alltäglich aus, aber meine Unzufriedenheit dahinter ist groß. Vielleicht ist es also hauptsächlich mein Blick, der aktuell nicht stimmt?

  2. Nee, ich denk, dein Blick ist schon richtig, ist ja schließlich deiner. Und „Kopf über Wasser halten“ IST anstrengend und macht unzufrieden, wenn es eine Weile andauert.
    Für mich als Außenstehende fühlt sich das hier auf deinem Blog trotzdem „angenehm normal“ an, weil Alltag eben so ist: mal so, mal so. Und weil ich nach dem Lesen sagen kann „ach guck, dem geht’s auch so“. Verstehste?

    (Ich hab heute Kopfwirrwarr. Zuviel Zeug drin, was durcheinander fällt. Macht das Erklären schwerer.)

    1. Wenn Du es gern liest, dann ist doch schon viel erreicht 🙂
      – und wenns irgendwas positives mit Dir macht erst Recht.

      Undf Wirrwarr, Wirrwar kann ich ja auch gut. Jeder ihr eigener Wirrwarr!

Kommentare sind geschlossen.

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