16.1.2021 – Fragestunde

(Abgesehen von einem unwohlen Magen und daraus resultierend sehr viel Schlafbedürfnis gibts über heute eh nix zu sagen, da nehm ich mir doch mal die nächsten Ihrer Fragen vom Wunschzettel vor)

Ach ja: Abends guckten wir die ersten Folgen Lupin und das machte uns aber mal so richtig Vergnügen.

Was ist eigentlich aus der Shakti-Matte geworden?

Die liegt im Regal im Wohnzimmer und gelegentlich liegt eine von uns drauf – immer noch zu selten*, aber es ist immer sehr angenehm. ich kann auf dem Ding auch gut mal einschlafen, auch nach einem anstrengenden Tag. Guter Kauf.
*) Ich bin leider wirklich nicht gut in täglichen Ritualen.

Thema Panikattacken: Hast Du in der akuten Attacke irgendwas, an dem entlang Du Dich durch die Attacke hangeln kannst? Eine Art Mantra oder ein inneres Protokoll oder so etwas? Oder welche inneren Hilfsmittel/ Werkzeuge nutzt Du? Oder ist es etwas, was man nur durchstehen und abwarten kann?

Das ist unterschiedlich. Viel hängt zB davon ab, ob ich die Situation, die mich getriggert hat, beenden kann oder nicht. (Also zB: kann ich den Laden verlassen oder steh ich halt alleine an der Kasse und muss noch bezahlen?)
Und sehr viel davon, ob ich noch bewusst merken kann, wenn die Attacke anrollt – da gibts einen kleinen Moment, wo manchmal die Vernunft noch eingreifen kann. Je früher ich begreife, was passiert und die Vernunft suchen und benutzen kann, desto besser.
Überhaupt hilft mir der kognitive Blick: Mir klarmachen ( = es mir selbst vorsprechen), das und was für körperliche Abläufe da gerade geschehen und sie hinnehmen. Mir die Zeit nehmen, dass das Adrenalin abbauen kann und diese Zeit akzeptieren – die körperlichen Abläufe kann ich eh nicht stoppen, ich kann ihnen nur mit einer gewissen Einstellung gegenüber stehen. Ich muss mich aber dann im akuten Moment immer wieder selbst daran erinnern.
Und manchmal klappt das und manchmal nicht; meine Quote ist aber ganz ok in der letzten Zeit.

Das klingt jetzt vielleicht – ebenso wie der Podcast – recht abgeklärt und vielleicht sogar locker – aber das bin ich nur, wenn gerade keine Panik ist. In der Attacke selbst nicht, keine Sorge, ich bin nicht Superman. Aber diese Lockerheit drumrum, die hilft mir darin dann vermutlich schon.

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