8.11.2022 – feelin’ blessed

Aufgewacht, hoch gegangen und vor dem Fenster war wieder Licht. Mich erinnert, dass ich Licht und Farben ja mal so fotografieren wollte, dass es eben auch nur Licht und Farben sind und nicht nur Bilder über die langweilige Stadt mit ein bisschen Himmel hinten. Ich mag sehr die hügelartige Struktur, die sich da aus dem Licht ergeben hat.

Dann ab in den Flöz nach Absurdistan. Zum Beispiel recherchiert, welches PlugIn (und warum zur Hölle?) in einem WordPress die Anzeige des Titels im Backend ausblendete. Ich meine: Klar, warum sollte man seinen Artikeln eine Überschrift geben wollen? Und weiterer fröhlicher unlogischer Kleinkram.
Ach ja, und ein Zoom mit Gestaltungsberatung. But I liked that part.

Beim Arbeiten an Smillas Blog sehr zufällig auf diesen älteren Artikel gestoßen und sehr, sehr angerührt gewesen. Liebe Smilla, das ist definitiv eine Gabe, die Du da hast und um die ich Dich auch durchaus etwas beneide.

Und dann mittendrin eine E-Mail mit Fan-Pre-Sale-Links für Peter Gabriel. Peter Gabriel!
Jetzt sind ja erstens ein paar Menschen hier, die das alte Blog nicht gelesen haben, zweitens ist Peters letzte Tour auch schon fast eine, die jetzt gleich erzählte Geschichte fast zwei Dekaden her, deswegen erklär ich’s gern noch einmal: Meine Liebe zu Peters Musik begann, als ich 16 war. Ich erinnere noch 2002 oder 2003, als die Liebste und ich durch die Stadt liefen und Tourplakate erblickten. Hektisch wurden SMS hin- und hergeschickt, zum damals besten Freund, der mir Gabriel übrigens auch gezeigt hatte und dann wurden Sie – also Ihre damaligen Vorgängerinnen wochenlang damit genervt, dass sowohl er als auch ich in unseren Blogs unsere persönlichen Gabriel-Hitlisten in einem Konzert-Termin-Countdown abfeierten. Wochenlang kein anderer Content als täglich je ein aus der Googlesuche geklautes Bild und ein zitierter Text. Naja, das Web war jünger und wir waren es auch.
Die Konzerte die folgten, gehören definitiv zu den allerbesten meines Lebens und wenn Sie’s nicht wussten: ich war schon auf einigen Konzerten.
Ich erspare Ihnen den Posting-Overflow diesmal natürlich, aber es langt vielleicht um die Bedeutung des Moments klar zu machen? Wir waren nicht davon ausgegangen, dass wir Herrn Gabriel überhaupt nochmal live sehen würden – ich meine: Er ist auch jetzt Mitte 70 und sein Nachfolger am Mikro bei Genesis hat das mit dem Altern ja auch nicht so super gesund hinbekommen.
I’m feeling blessed.
Gleichzeitig hat Tina vorgestern Tourtermine für 2023 bekanntgegeben und ich neige ja zu Bescheidenheit und glaube das alles immer noch nicht – aber ich kann kommen wann ich will. I’m feeling so fuckin’ blessed.

Musik des Tages überraschenderweise:

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4 Kommentare

  1. Ich bin jetzt offiziell neidisch auf den Konzertbesuch :-)) und freue mich auf einen Bericht darüber im nächsten Jahr.
    BTW … ich war 14 und hörte – ohne irgendwie musikaffin zu sein – „Climbing up on Solsbury Hill“. Und noch heute blendet sich die Außenwelt kurzfristig aus, wenn es zufällig irgendwo gespielt wird.

  2. Ich verneige mich von hier bis zum Kattegat über diese wunderschöne Erwähnung! Freut mich sehr, sehr, sehr! Danke!

Kommentare sind geschlossen.

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