3.3.2022 – open your eyes

Dank Ihnen für die netten Worte drüben bei Frau Herzbruch. Schön, wenn es auch Ihnen gefällt 🙂

Und, falls Sie neu hier sind, weil Sie dort einen Hinweis auf mich fanden: Seien Sie willkommen! Hier gibts an sich Tagebuchbloggen und hin und wieder denke ich auch mal über dies und das nach. Bildung, Soziologisches und Kommunikation, so ließe sich das vielleicht zusammenfassen. Außerdem habe ch ein deutlich zwiespältiges Verhältnis zu sozialen Medien im allgemeinen und der #selfcare-Bubble im besonderen.

Als ich damals, als ich noch viel kleiner war als heute, in meiner Kinderbibel – jaja, ich bin sehr Kinderbibel-ig aufgewachsen – also in meiner Kinderbibel über die Geschichten von Noah, von Sodom und Gomorrah las …
… oder auch später, als Sodom schon nur noch eine Band war, ich aber Marvel-Filme guckte: Da war der Weltuntergang immer so eine Sache von ein paar Tagen. Gott war entzürnt, Zack: Blitz, Donner, Feuer vom Himmel, Stadt weg. Oder Regen, viel Regen und zupp: Alle ertrunken. Oder: Raumschiff kommt, ein paar Tage Unsicherheit, dann Laserblitze oder silberne Typen auf Surfbrettern und ab dafür.
Und manchmal dieser Tage, da denke ich darüber nach, wann wir es wohl merken würden, wenn die „Welt untergeht“, es aber nicht nur ein paar Tage sondern Jahre dauern würde?
Ja, manchmal sind es düstere Gedanken dieser Tage.

Totaler Kontrast: Die Liebste, die ist richtig gut darin, den Frühling zu sehen. Gehen wir gemeinsam durch die Stadt oder am See entlang, ruft sie immer wieder: „Schau nur!“ und dann schaue ich und suche Drachen, Elefanten oder wenigstens Geparden, meine liebsten Tiere – denn Kleineres lässt Ihr aufgeregter Ausruf nicht vermuten. Es sind dann aber – meist nicht blühende – Krokusse, Narzissen oder Tulpen, die irgendwo in einer Wiese oder vor einem Haus stehen. Und sie hat ja vollkommen Recht mit ihrer Freude; ich bin sogar etwas neidisch, dass sie diese Frühlingsboten, diese neu erwachende Kraft sieht, obwohl es noch nicht mehr zu sehen gibt als ein paar Zentimeter grüne Stengel im matschgraubraunen Drumherum.
Ich sehe es alleine nicht; ich reagiere nicht auf kleine Stengel. Ich vermisse die Farben, die überbordenden Farben des Sommers – leider, denn sonst könnte ich mich schon früher freuen.
Aber als ich das Rollo der Terassentür hoch zog, das hab ich dann auch gesehen.

Nachmittags war ich zu einer Veranstaltung zum Launch des Portals theateruebersetzen.de eingeladen. Nein, auf den ersten Blick hat das überhaupt nichts mit mir zu tun aber auf den zweiten Blick gibts erstens doch genug überschneidende Interessensgebiete und zweitens liebe ich es ja, meine Horizonte zu erweitern. Dank Dir, percanta für die Einladung!

Zeugs

Der Spiegel hat auf Instagram eine Reihe nützlicher Tipps zusammengestellt, um Fotos und Videos als falsch zu erkennen:

Wer sich Material aus unbekannten oder überraschenden Quellen anschaut oder es teilt, sollte jedoch vorsichtig sein – nicht nur, weil neben dem eigentlichen Krieg noch ein Informationskrieg tobt. […] Hier sind einige grundlegende Tipps dafür, wie Sie den Durchblick behalten.

Der Spiegel auf instagram:
So entlarven Sie Fake News

Es gibt 1000 gute Gründe … dieses kleine Sehnsuchtsland im Norden zu mögen. Zum Beispiel diesen: Sie kriegen das hin, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftlich zu wachsen.

Aus einer aktuellen Länderanalyse der OECD geht hervor, dass es der dänischen Klimapolitik in den vergangenen drei Jahrzehnten gelungen ist, das Land nachhaltiger zu gestalten und dabei gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern. Dänemark hat den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieproduktion seit 1990 deutlich erhöht und dabei gleichzeitig für ein stetiges Wirtschaftswachstum gesorgt.

Nils Baum auf der-schleswiger.de:
Musterschüler Dänemark: Wachstum trotz mehr Nachhaltigkeit

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

4 Kommentare

  1. Ich habe ja nur eine vage Ahnung über Ihre berufliche Tätigkeit, aber dieser letzte Auftrag ist ein sehr gefälliges Ergebnis.

    1. Ich glaube, im Endeffekt ist genau das mein Job: Zuhöfen, was die Kundin sich vorstellt, eine Idee haben, wie man vage Ideen in Farben, Formen, Schriften darstellen kann und dann etwas daraus amchen, wo im bestfalle die Kundin froh ist und alle anderen sagen „das passt gut“
      (merci!)

Kommentare sind geschlossen.

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