28.5.2021 – a joyfull Friday unto the creator

Heute war ein Tag zum Freuen. Immer wieder – das war super, ich möchte das gerne als etwas häufiger vorkommende Alternative ins Gespräch bringen.

Zuerst fand ich im Nacken endlich den genauen Punkt der da sich verkrampft hatte und konnte ihn massieren und lösen und dann hatte ich tatsächlich den ganzen Tag keine Kopfschmerzen. Das ist der erste seit einer Woche und deswegen durchaus erwähnenswert.

Bei der frühen Runde durch Facebook bemerkte ich, dass Frau Dico im nächsten Jahr an meinem Geburtstag, einem „runden“, wie man so sagt übrigens, ein Konzert in Aarhus spielt. Es keimte eine Idee, eine so kühne, dass ich sie sofort verschrocken verwerfen musste, aber Sie kennen das: Giersch und kühne Ideen, die stecken ihr vorwitziges Köpfchen immer wieder hoch, wenn sie einmal da sind. Ich muss nachdenken.

Dann war ich zum Zoomen verabredet und ich hatte mich schon über die Anfrage gefreut und freute mich, eine Bloggerin kennen zu lernen und es sieht auch so aus als könnte ich helfen und als wäre es ein interessanter Job.

Mittags kam der Versicherungsgutachter und er schaute auf den Riss in der Wand und erklärte uns so sofort, dass wir dann evtl. hinterher eine optische Änderung in der Anmutung unserer Garageneinfahrts-Wand haben würden, dass kurz ich überhaupt nicht begriffen hatte, dass die Versicherung die Reparatur natürlich übernimmt.
Er selbst kam ja direkt von der Niederlassung in Münster beauftragt aber unsere Ansprechpartnerin aus dem lokalen Büro war auch da, weil „sie sowas noch nie gesehen hatte“. Kann ich verstehen. Sie kümmern sich dann mal um Handwerker und das wird alles geklärt.

Dann holte ich etwas Schlaf nach – was auch super war – und dann fuhren wir noch zum See und saßen da wie so ein altes Paar und schauten den Wellen zu und erzählten uns, wie unsere letzte Woche so war. Voll schön. Auf dem Weg hin und zurück bemerkte ich, wie sehr ich diese Farben und das Licht vermisst hatte und sog alles förmlich auf.

Und schließlich und endlich stieß ich auf diesen Artikel von Frau Herzbruch, die aus der Sicht einer frühemeritierten Linguistin mal etwas zum Thema „Gendern“ schreibt und damit ein bisschen den Menschen den Wind aus den Segeln nimmt, die finden, dass die deutsche Sprache in Stein gemeißelt ist und von einem Sternchen oder Doppelpunkt in ihrer natürlichen Schönheit zerstört wird.

Der allergrößte Teil der Linguist:innen befasst sich ausschließlich mit diesem beobachtbaren Regelsystem einer Sprache, nicht mit der Normierung dessen. Die Begriffe „richtig“ und „falsch“ kommen in der täglichen Praxis üblicherweise nicht vor, das ist nämlich ein von Menschen obendrübergestülptes Bewertungssystem, welches komplett losgelöst ist von der Frage, wie Sprache funktioniert. Und – und das kann ich kategorischer formulieren – niemand beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Frage, ob etwas schön oder nicht schön ist.

Und als ich eigentlich schon fertig war mit dem freuen, fand ich im Feedreader eine neue Ausgabe der „fünf Songs, die die Welt nicht jetzt braucht“. Das ist eine wöchentliche Reihe von Cosmo, meinem Lieblingsradiosender, die mir zu einer ganz wunderbaren, wöchentlich wachsenden Playlist mit Global-Zeugs verhilft. Ich hab da nämlich leider immer noch keine Orientierung.

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4 Kommentare

  1. „jetzt“, nicht „nicht“. Aber ja, ich mag den Sender auch sehr. Und ich mag es von einer guten Woche zu lesen.

  2. Von einer guten Woche lese ich auch gerne und habe für Dich noch einen Tina Dico Radiotip den ich gerade eher zufällig entdeckte:

    https://www.ndr.de/ndrblue/programm/NDR-Blue-in-Concert-von-Montag-bis-Freitag,ndrbluelive324.html

    Kommenden Donnerstag also ! 🙂 Und ich drücke die Daumen für das von Dir anvisierte Konzert o
    In Aarhus. Was wären wie ohne verwegen Ideen ?

    Grüsse und alles Gute Euch,

    Uwe

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