28.12.2019 – look back in Dings

Twitter-Follower wissen, wie die Nacht war. Schön war aber, dass der NDR quasi die komplette Nacht der NDR3-Talkshow widmete und da gab’s schon eine Menge auch ganz spannendes zurückzublicken.

Außerdem fiel mir irgendwann ein, dass ich ja in den Anfängen meiner „Ich habe einen Computer“-Zeit – Sie wissen schon, damals als man dann plötzlich einen hatte und sich noch überlegen musste, was man denn jetzt damit tun sollte – damals also habe ich alle meine vielen hundert Cassetten in einer langen Excel-Liste katalogisiert und – Hurra! – da konnte ich ja direkt wieder anfangen Musik zu digitalisieren.
Also wenigstens die knapp zehn Alben, die sich mit dem Blick von heute als zeitlos genug herausstellten.
Erinnern Sie sich zum Beispiel, dass die Schmalzrocker von Chicago mal richtig geilen Jazzbluesrock gespielt haben?

Als ich morgens dann nochmal einschlief, träumte ich die komplette Geburtstagsfeier, auf der ich Anfang des Monats hätte sein sollen und wollen. Sie sind aber alle sehr nette Menschen – wie schade, dass ich Sie nicht echt traf!

Das Buch ist bestellt!

Es tut total gut, im Rückblick zu sehen, dass wir uns an vielen Stellen ein richtig gutes Jahr gemacht haben. Und auch zu sehen, wo wir vielleicht noch was besser machen können. Urlaube zum Beispiel nicht übervoll planen. Wenn man bemerkt, dass die zwei Nächte Aarhus – hey: zwei Nächte, was für ein Wahnsinn! – die beiden Nächte also im Februar als vollkommen entspannt in der Erinnerung auftauchen, während der „echte“ Urlaub hauptsächlich stressige Gefühle macht, dann kann man daraus ja vielleicht lernen.
Außerdem: Auf jeden Fall wieder eine Ruhrtopcard! Ich zitiere Frau Wunnibar …

Die hat sich für uns wieder einmal sehr gelohnt, erstens finanziell als Ersparnis zum Normalpreis und zweitens als guter Anreiz, etwas zu unternehmen, weil man nichts draufzahlt, sondern das bereits ausgegebene Geld nutzt.

wunnibar: Jahresrückblick

… und bestätige jedes Wort.
Erinnert mich daran, als ich in Amsterdam mal eine Museumscard hatte – wir haben so viele wunderbare, kleine, abstruse, tolle Museen gesehen – die hätten wir ohne die Karte nie wahrgenommen.

Überhaupt: Museen! Wir waren zusammen in zwölf Ausstellungen; die Liebste noch in ein paar mehr und wie großartig ist das bitte?
Außerdem haben wir nach ein par Jahren, in denen wir etwas zu sehr davon verwöhnt waren, dass wir ja immer sehr bequem auf Konzerte gehen konnten auch mal wieder andere Konzerte besucht als nur die von Frau Dico. Von der Session im kleinen Jazzclub bis zum lass-die Philharmonie-beben war da eine große Bandbreite und das war ebenso super.

Und ich hab ein paar von Ihnen getroffen – das war auch sehr, sehr schön, das möchte ich auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder tun!

Dann klingelte es Sturm. So richtig Sturm. Mit einem Auto auf der Straße und einer mittelstabilen Verwandschaft hatte ich erstmal eine menge böser Gedanken im Kopf. Es war dann aber der Paketbote, der ein Päckchen vor die Tür gestellt hatte. In dem Päckchen ohne weitere Hinweise ein Franz Marc-Kalender und ich habe ja eine von Ihnen im Verdacht und möchte vollkommen geplättet „Danke!“ sagen. Echt jetzt, das hat mich etwas umgehauen. In a good way 🙂

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