25.10.2019

Ich kann tun, was ich will: Um sechs bin ich wach und unruhig und es zieht mich an den Schreibtisch. Ich kompensiere das durch eine ausführliche Mittagspause und nenne es mediteranen Lebensstil.

Vormittags tat ich Dinge. Der Berg ist fast bei Null angekommen und ich habe den Kopf frei für die beiden Projekte, die mich bis zum Jahresende begleiten werden. Sonst: Keine erzählenswerten Ereignisse.

Im Sommer hatte ich mich ja von einem Leuchtturm verabschiedet. Am Dienstag ist der Turm umgezogen. Also: Umgezogen worden. Also: Wenn ich mir das Video ansehe sogar eher geschoben worden. Auf jeden Fall steht er jetzt wieder safe und Meermond hat berichtet und die Dänen haben ein hübsches 97-Sekunden Zeitraffer-Video gemacht.

Da stehen wirklich viele Menschen und es ist erst ein bisschen seltsam, wenn etwas, was man so für sich alleine entdeckt hat plötzlich so vielen gehört. Aber eigentlich ist das ja auch schön.

Lieblingssatz: „Wenn wir ruhig herumstehen, ist alles gut. Wenn wir hektisch herumlaufen, dann wirf deine Kamera weg und renn.
Danke an Meermond, die uns Turm-Fans in den letzten Monaten so gut mit Infos versorgt haben!

Um Cookies zu sparen, wollte eine Kundin gerne die allgegenwärtige GoogleMap rauswerfen und eine selbstgezeichnete Variante haben. Ich habe es immer geliebt, Karten zu zeichnen und kann mich da beinah-meditativ drin versenken und dann war der Nachmittag auch schon rum.

Ich merke, dass die Woche lange genug war, um jetzt rechtschaffen müde zu sein und ich hebe die Hände nur noch halb, aber: Es ist Wochenende.

2 Kommentare

  1. >>… und nenne es mediterranen Lebensstil. <<
    Sehr schön, das mache ich jetzt auch so. Drei Stunden Siesta und danach nur noch leichte Gartenarbeit bis zur Pasta-Bettschwere.

    1. schöner hätte ich es nicht formulieren können. Vor allem der Teil mit der Pasta gefällt mir gut.

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