23.11.2021

Gestern Abend kurz vorm Bett noch eine solide Panikattacke bekommen. Ich habe sie – gelernt ist gelernt – ziemlich unbeteiligt und achselzuckend als körperliche Rumzickerei zur Kenntnis nehmen können und ich sag Ihnen: Wenn man sowas mal gelernt hat und anwenden kann: Gold wert.

Heute am Schreibtisch festgestellt: Alles in Warteposition. Dafür im Kopf die Idee für einen langsamen TripHop-Beat und als der aufgenommen und den Status „Hm ok, mal weiter verfolgen“ erreicht hatte, rief die Lieblingskundin an und ich denke, ich konnte ihr helfen.
Dann noch ein Telefonat und dann wars auch schon Zeit, etwas zu essen.

Nach dem Essen nochmal viel am Telefon und heute war ein Tag der ausgesprochen positiven Rückmeldungen und das war sehr, sehr schön. Eine Mail aus dem hohen Norden war dann noch das Sahnehäubchen und es war nicht mal zu euphorisch, in dieser Stimmung noch mal schnell zum Möbelschweden zu fahren – auch da alles prima und wir bekamen alles, was die Liebste kurz vor Budgetschluss noch für ihren Raum brauchte ohne dabei in Menschenmassen baden zu müssen.

Abends die Doku über die Bayern zu Ende geguckt und ich bin froh, sie gesehen zu haben. Bisher war meine Abneigung gegen diesen Verein nur irgendwie aus dem Bauch aber jetzt ist sie fundiert. Also in dem Maße, in dem ich überhaupt Abneigung gegen eine Fußballmannschaft empfinden kann.

Ein vollkommen zusammenhangsloses Foto von einem Ort der mir immer ein guter ist – an einem Tag als es noch Farben gab.

Ohne dieses monothematische Dauerfeuer auf Twitter fühlte sich der ganze Tag deutlich entspannter an, vielleicht sogar ein klein wenig wie auf Adrenalinentzug und das gibt mir zu denken. In dem Wort Echokammer steckt eben nicht nur die Kammer, an die wir alle denken, wenn wir sagen wollen, dass man sich da nur in einem thematisch beschränkten Raum aufhält, nee, da steckt ja auch Echo drin und diesem Echo setzt man sich ja auch aus, wenn man die Kammer betritt.

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3 Kommentare

  1. […solide Panikattacke bekommen. Ich habe sie – gelernt ist gelernt – ziemlich unbeteiligt und achselzuckend als körperliche Rumzickerei zur Kenntnis nehmen können…]
    Auch für mich wäre es Gold wert (und würde das Leben wieder echt lebenswert machen) einer Panikattacke so begegnen zu können – wo und wie lernt man denn das?
    Liebe Grüße
    silvian

    1. Ich habe das – und vieles, vieles nützliche andere – in einer ziemlich klassischen Verhaltenstherapie gelernt. Ich kann das sehr empfehlen, auch wenn das Aufraffen und Suchen, probatorische Sitzungen, im schlechten Fall nochmal Suchen usw echt keinen Spaß machen.
      Ich wünsch Dir ganz viel Glück und alles Gute!

    2. … ach ja, und ganz wichtig: Ich kann das nicht immer einfach so ignorieren. Aber manchmal und das beflügelt natürlich sehr 🙂

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