22.11.2021 – deep in da Flöz

Tag eins, ohne Twitter zu lesen. Das war wesentlich unaufgeregter und deswegen durchweg gut.

Das einzige, worüber ich bei der Twitterpause noch nachdenke ist: Ich weiß, es gibt eine nicht unerhebliche Zahl Leserinnen dieses kleinen Blogs, die meine Hinweise dort benutzen, um hierhin zum lesen zu kommen. Es gibt auch viele, die einen RSS-Reader benutzen*, es gibt welche, die benutzen anderer Bloggerinnen Blogroll*, es gibt welche, die haben sich ein Bookmark gesetzt*, aber eben auch die, die dann über Twitter kommen*. Ich werde nachdenken.

*) Ach ja, bevor Sie jetzt Datenschutzsorgen bekommen: Ich weiß nur, wo – also per RSS oder von Twitter oder … – Sie herkommen, aber nicht, wer Sie jeweils sind.

Den ganzen Tag mein Lieblings-CMS für eine Kundin individualisiert. Eine tricky aber meiner Meinung nach vollkommen saubere Lösung gefunden, um Suchmaschine und Mensch unterschiedliche Inhalte zu zeigen. Bzw genauer: Den Menschen die Inhalte an einer anderen Stelle zu zeigen als der Suchmaschine – daher auch sauber. Alles, was Google sieht, können auch die Besucherinnen sehen. Alles andere wäre ja Cloaking.
Ich denke gerne über so etwas nach.

Zeugs

Den Brauch, Silvester zu feiern, um böse Geister für das neue Jahr zu vertreiben, gibt es bereits seit Jahrhunderten. Vor einigen Jahrzehnten kam dann der kommerzielle Aspekt mittels selbst zu kaufendem Feuerwerk dazu. Zwar glaubt heute keiner mehr an böse Geister, dennoch ist das Feuerwerk geblieben und nimmt immer drastischere Züge an.
Jahr für Jahr stellt sich heraus, dass ein großer Teil der Deutschen nicht in der Lage ist verantwortungsvoll mit diesem Kleinsprengstoff umzugehen und die Umwelt- und Gesundheitsbelastung enorm ist. Aus diesem Grund habe ich mich mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. zusammengetan und fordere: Das generelle und ganzjährige Verbot des Zündens von Feuerwerken für Privatpersonen!

Petition Verbot von Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

5 Kommentare

  1. Ja, so ein paar Tage Twitter-Abstinenz tun über die Maßen gut, das ist quasi wie Urlaub. Habe ich auch die Tage gemerkt.
    Ich gehöre zu den RSS-LeserInnen, allerdings komme ich auch häufig via Twitter, weil ich in Stresszeiten wie diesen bei 1.762 ungelesenen Feedbeiträgen schlicht „alle als gelesen markieren“ klicke. Es ist kompliziert.
    Ach nee, eigentlich gar nicht. Lieblingsmenschen bleiben Lieblingsmenschen. Wir finden uns schon.

  2. Ich komme auch meist per RSS, lasse aber bei Twitter gern mal ein Herz da. 🙂
    Kann die Twitterpause sehr gut verstehen, ich müsste 3/4 meiner Timeline stummschalten um die Monothematik zu umgehen. Die zieht halt nochmal extra runter.

  3. danke für den Link zur Petition, nächstes Jahr fahren wir Silvester weg. Wir wohnen in einer sehr bölleraffinen Gegend, durchgängig bis 6 Uhr morgens war vor 2 Jahren noch völlig üblich. Und das waren häufig die Böller, die die Wände wackeln lassen.

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