2.6.2021 – I got my head checked

Wissen Sie, ich habe mir diese Form der Arbeit ja ausgesucht: Ich sitze an einem Schreibtisch weil ich das gut kann und schiebe Pixel oder code Code weil ich das auch ganz gut kann. Und am liebsten denke ich vorher gründlich konzeptionell vor allem über die Pixel nach, denn das kann ich vielleicht am besten – aber das wollen nicht alle Menschen bezahlen und bestellen „nichts großes“. Aber ich schweife ab.
Manchmal arbeite ich mit anderen Menschen zusammen, manchmal ich für sie, manchmal sie für mich und selten wir wirklich zusammen.
Meist aber sitze ich hier alleine und – wie gesagt – ich habe mir das ausgesucht, weil ich auch das ganz gut kann.

(By a jumbo jet — It wasn’t easy)

Was durch dieses ganze Konstrukt manchmal etwas fehlt: Feedback. Ich habe natürlich durch die Bank nur die besten Kundinnen der Welt und die sagen mir auch, wenn sie toll finden, was ich tue. Aber: Ich mach ja jetzt auch nicht täglich eine Website fertig. Und so sind die Tage mit Feedback allgemein oder Lob im besonderen rein prozentual deutlich seltener; etwas, was nur an besonderen Tagen statt findet und dann freue ich mich schon immer sehr.

(But nothing is — No)

Heute morgen war ich etwas hektisch, denn irgendwie war plötzlich heute vormittags ein Termin zu dem ich etwas präsentieren sollte und ich hatte erst gestern Abend spät davon erfahren und dann bemerkt, dass ich zum präsentieren vielleicht am besten die ganzen Gedanken in etwas wie – nun: Eine Präsentation einfügen sollte. Und so saß ich früh am Schreibtisch.
Und dann war der Termin und ich präsentierte und ich selbst fand schon auch ziemlich gut, was ich mir da ausgedacht hatte und die Zusammenarbeit war im besten Sinne ein gutes Gedanken-Ping-Pong gewesen und hatte richtig Spaß gemacht – aber man weiß ja dann doch vor so einer Präsentation auch nicht immer so ganz genau und jedenfalls: Heute ist so ein besonderer Tag. Und das war sehr schön.

(Whoohoo)

Dass danach ein feiertagbedingtes langes Wochenende begann, war ebenfalls super. Ich hoffe, dass ich die vier Tage nicht wieder komplett mit Kopfschmerzen verbringe.

Als ich dann merkte, dass ich vor lauter Freude die Ferienanfangsstimmung schon auf heute projiziert hatte, damit aber noch vier Wochen warten muss … naja, ein bisschen Verlust ist immer.
Wir waren dann noch – Überraschung! – am See and we had joy, we had fun, we had Pommes in the sun. Haha.
Diesen blöden Ohrwurm hat mir übrigens die Liebste ins Ohr gepflanzt als wir uns setzten und da fand ich das extrem blöd Aber jetzt, wo ich gerade auf Ihr Ohr ziele, finde ichs eigentlich ganz lustig.

So gegen acht waren wir wieder hier, haben zur Einstimmung noch schnell das Finale der Sportball-WM geschaut, bevor wir dann zum Testspiel umschalten konnten. Das gegen Dänemark. Ich denke, Sie wissen, wo meine Sympathien liegen.

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

4 Kommentare

  1. Bei Radio Eins lief mal eine Kolumne, die sehr ausführlich darauf einging, dass man Ohrwürmer mit einem Konter-Ohrwurm behandeln muss. Empfohlen wurde, die Zeile „Live is Life (na na na na na)“ im Kopf zu singen. Und naja. Was soll ich sagen. Es wirkt. Immer. Und das Beste: Opus fressen sich nicht so fest wie der Ursprungswurm. Vielleicht hilft es bei dir auch.

    1. Ich glaube, ich möchte das nicht. Dann hat man ja das ganze Leben schlechte Musik im Ohr …

  2. Naja. Live is Life setzt sich bei mir nie fest, im Gegensatz zu Joy and fun, die mich nur nach minimalem Ansehen bereits wieder malträtieren. Ich sach ja, n Versuch isset wert.
    Grüße aus Berlin!

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