19.3.2019 – Oh Mama mia let me go!

(irgendwas mit besser geschlafen als sonst schon mal)

Ups, da hab ich ja gestern gar nicht gebloggt. Denken Sie sich irgendwas mit Erschöpfungszuständen und undefinierbar krank. Wir hatten das ja schon.

Heute morgen schrieb ich einen launigen Tweet, der ein Zitat von Stalin (wie ich gerade recherchierte) mit #FridaysForFuture verknüpfte. Der ging dann ganz gut, der Tweet, das war spannend.
Aber im Ernst: Ich finde kein anderes Wort als „erbärmlich“ dafür, was den Jugendlichen da an Reaktionen entgegenschlägt.

Apropos „erbärmliche Reaktionen“, apropos „diese Jugendlichen“: Hier ist ein schönes Video, in dem einer von diesen jungen Leuten – einer mit blauem Haar sogar – sehr ruhig und sachlich erklärt, woran man erkennen kann, wenn die Gegenseite in einer Diskussion keine Argumente hat und deswegen auf Strohmänner und anders ausweichen muss. Das Thema ist zwar ein anderes, wichtig ist es aber auch und das Video ist sehr schön ruhig und gut verständlich gemacht. Schon spannend, wenn man mal nicht „die Profis“ sprechen lässt, dann findet man auf einmal auch mehr als Bläh.
Kann man sich ruhig mal ’ne halbe Stunde ansehen, danach weiß man dann auch, warum alle so auf dem Schule-Schwänzen herumreiten.

Wenn man gerade mitten im tiefsten Coding-Sumpf steckt – und auch noch WordPress! – und dann im Messenger ein Herzchenaugen-Emoji von einer Kundin aufleuchtet – da ist schön.

Aus Gründen brauche ich eine zweite Handynummer, eine auf der ich einfach nur erreichbar bin. Kein Internet, ganz evtl. mal ein Telefonat nach draußen. Optimistisch wie ich bin, ging ich in den T-Punkt und schilderte mein Anliegen.
Haben Sie denn auch Festnetz bei uns?“ fragte er, aber schon bevor ich verneinen konnte sah er unseren Straßennamen und meinte: „Ach so, nee das haben Sie natürlich nicht.
Ich begann zu ahnen, dass der Besuch gut verlaufen würde.

Ohne Sie mit Einzelheiten zu langweilen: Wir hatten Spaß, der Mann dort und ich. Hauptsächlich, weil im Eingangsbereich des T-Punktes jemand stand und versuchte, ganz besondere Handyhüllen an die Frau zu bekommen und – man kann es nicht anders sagen – leider war sie nicht gut. Sie konnte ihre Texte nicht und hatte schlechtes Material und am Ende gibbelten wir wie zwei Teenies und ganz nebenbei hab ich eine echt günstige Zweitnummer bekommen. Voll gut.

Und als ich wieder nach Hause kam, wartete dort ein Geschenk auf mich: Die Liebste hatte ein Box mit Aufgaben für Fotografen entdeckt. Ich werde berichten!

Musik! Facebook spülte mir dieses Video ins Blickfeld und ich war baff.
Ich mag ja eh immer sehr, wenn Bassisten zeigen, dass mehr in ihrem, bzw. unserem Instrument steckt als BummBummBumm, aber das ist der Hammer.
Naja, er selbst schreibt ja auch: „Hey guys, Arranging ‘Bohemian Rhapsody’ is one of the hardest things I’ve done in music! I’ve spent a lot of hours over the past few months learning, arranging, practising and performing this song, and almost gave up about a hundred times. It was quite a journey

Du findest Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
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3 Kommentare

  1. Was für eine virtuose Bohemian Version! Wunderbar zu hören, aber mindestens ganauso toll anzugucken. Aber der junge Mann ist auch richtig gut – hab grade mal in ein paar andere Sachen rein gehört.
    Ich kenne allerdings nur wenige Bassisten, die Bass spielen weil sie Bass wirklich lieben und darum auch wissen, was damit alles möglich ist. Viele sind ja leider doch eher von der „eigentlich wollte ich ja der tolle Typ mit der Gitarre sein, der immer die coolen Mädels klar macht, aber ich hab mich nicht getraut und da blieb für mich ja nur der Bass übrig“-Fraktion…
    Naja, jedenfalls mal wieder Danke für den Tipp, hat Spaß gemacht!

    1. @Ulrike: Hier! Ich! Ich bin Bassist, weil ich das sein möchte! Hier, that would be me!

      (Ich arbeite allerdings noch an sehr viel einfacheren Arrangements als der junge Mann im Video)

Kommentare sind geschlossen.