19.12.2019 – Urlaub I

Obwohl ich noch etwas zu tun hatte – jetzt kann ich‘s ja sagen – bin ich mit einem fröhlichen Urlaubsgefühl aufgewacht; das war super.

Für den Mac ach guck, inzwischen auch für Windows und Linux gibt es ja das schöne Programm Mediathek View mit dem man die öffentlich-rechtlichen Mediatheken durchsuchen kann. Ich hab mal nach dem Stichwort „Jazz“ durchsucht und eine beachtliche Menge Zeugs gefunden, was mir die nächsten Urlaubstage sicher sehr versüßen wird.

Dann ein bisschen gearbeitet. Den letzten Rest dieses Jahres. Das Ergebnis werden Sie im nächsten Jahr sehen, die Kundin ist in unserer geeinsamen Filterbubble bekannt.
Ein alter Freund rief an, wollte ein bisschen plaudern und hatte nebenbei noch gute Nachrichten; auch das war super.
Schon mal gründlich die Küche ge-hauselft.
Bei „Shopping Queen“ gewundert, dass heute nicht die Wochensiegerin gekürt wird – oder, in other words: Mein Gehirn ist auf Freitagnachmittag geschaltet und das bedeutet, dass ich schon im Urlaub angekommen bin.

Bei der Kaltmamsell diesen schönen Artikel gefunden …

„Ich weiß selbst gar nicht genau, welche der Mitarbeiter eine Schwerbehinderung haben. Das ist doch nicht wichtig“, sagt Regionaldirektor […] Und damit ist im Grunde schon sehr viel gesagt. Es scheint hier eine große Unaufgeregtheit zu geben […]

taz.de: Beim Bestatter lebt die Inklusion

… und ich denke daran, wie die Liebste mal erzählte, dass in ihrer Inklusionsklasse die Schülerinnen nicht wussten, wer denn jetzt die Kinder mit Behinderung waren. So soll das sein.

Wir zählen die Tage, die die Liebste noch zu ihren Kindern muss und haben Glück: Es lässt sich an einem Finger abzählen. Wir haben echt mal Pause nötig.

Als blau langsam zu schwarz wurde rausgefahren, mal sehen, ob noch ein schönes Foto da draußen wartet.
Beim ersten Versuch lehnte ich gerade quer übers Auto um die Kamera schräg hoch aufs letzte Licht zu fixieren als mich auf einmal jemand forsch anbrüllte: „Und, was fotografieren Sie hier so?“ In meinen Kopf schoß ein „Wonach siehts denn aus: Maulwürfe“ aber ich besann mich und erklärte: „Den Abendstern zusammen mit den Bäumen vor dem Rest blauen Himmel“ – „Aha“ – „Jo“ – „Aber nicht unser Grundstück!“ – „Wenn das da oben nicht Ihr Grundstück ist: Nein.“ – „Ja man weiß ja nicht wer hier so spioniert.
Ich sparte mir die Vorträge über Panoramafreiheit und all das, brummte undifferenziert und hinter der nächsten Ecke war das alles eh viel schöner. Ich hoffe also: keinem von Ihnen gehört ein Grundstück da oben.

5 Kommentare

  1. Oh, ist das Foto schön! Ich sah heute gegen 17 Uhr den einsamen Stern, den wir alle kennen, und dachte: Musst du fotografieren. Wie schön, dass Sie es getan haben. Herzlich, Sunni

  2. Sunni hat recht. Und dann spiegelt sich dieser Stern auch noch mit seinen Bäumen im Teich, einfach gelungen. Wenn ich meditieren würde, dann mit diesem Foto. Vielen Dank!

Kommentare sind geschlossen.

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