11.3.2020 – two worlds?

Vor ein paar Jahren sprach einmal eine Kundin zu mir: „Christian, ich glaube Du und ich, wir benutzen unterschiedliche Internets“. Sie sagte diesen schönen Satz, nachdem ich innerhalb von wenigen Minuten eine Antwort auf ihr Computerproblem gefunden hatte.
Das war nicht ganz vor, aber eher zu Anfangszeiten der großen Kommerzialisierung und ich trieb mich hauptsächlich in Foren und den jungen Blogs herum. Und sie sich eher auf den jungen kommerziellen Angeboten der mutigen Verlage.

Schaue ich auf den heutigen Tag, dann hat sich da eigentlich nichts geändert. Heute morgen lese ich, dass unsere Kanzlerin gestern die erste Videokonferenz mit anderen europäischen Staatschchefs hatte. Ja, gestern. Die erste. Im Jahr 2020.
Und ich lese, dass das bayrische Innenministerium offensichtlich modernen unterwegs ist, aber seine Videokonferenzen nicht schützen kann.

In meiner Welt geht es eher darum, welchen der vielen Dienste man benutzt, wenn man sich beim Sprechen gerne sehen möchte.

Der Tag heute war größtenteils belanglos.
Heraus stach nur ein Telefonat mit einer wannabe-Kundin, eines der Urgesteine meiner Internet-Bubble. Sie fragte vorsichtig nach ein paar Ideen für Ihre Website, die ihr ihr bisheriger Anbieter verweigerte. Ich hingegen fragte immer verwirrt nach, ob wir das gleiche meinen, so selbstverständlich fand ich ihre Anliegen (Wir sprechen von nichts großem, eher von so Dingen wie: Ein Blogartikel wandert automatisch ins Archiv und muss nicht einzeln händisch dahin geschoben werden. Ja, so hab ich auch geguckt.)

Gelesen: Corona-Virus im Schulalltag
Nicht originär erfunden, aber gut abgeguckt, beschließe ich, mit meinen Fünfern ein naturwissenschaftliches Experiment durchzuführen. Ich habe eine Packung Toast besorgt und dazu verschließbare Frischhaltebeutel. […] Bis zum Klingeln sprechen wir noch kurz darüber, in welchem Beutel wir als erstes Schimmelpilze erwarten.

Gelesen: Wie Pornos dein Leben verändern – auch wenn du sie nicht guckst (was nicht stimmt)
Die beiden haben einen kostenlosen Leitfaden für Eltern entwickelt, der das Thema Pornographie für verschiedene Altersgruppen aufbereitet, für Kinder unter elf Jahren, für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren und für Teenager, die älter als 15 sind.

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