22.9.2018

Vor dem Einschlafen gestern gezappt. Bei Musik bleib ich ja immer sofort hängen – diesmal beim SWR New Pop Festival. Bekäme man es mit, könnte man da viel interessantes sehen und hören, aber: Sendeplatz 23:30 Uhr – 1:15 Uhr. Moderation: Guido Cantz. Oder, um das EPG zu zitieren:

Präsentiert wird die Show wieder vom beliebten Moderator Guido Cantz, der nicht nur als Komiker brilliert, sondern auch ein echter Musikkenner ist.

Wenn ein echter Musikkenner mit Amy MacDonald spricht, dann geht das übrigens so: Hey, tolle Frisur? (Thanx),
Wow, tolles Shirt! (Thanx!),
Neues Album, hm? (Yes, we …),
[unterbricht sie] So super, danke, dass Du da warst!

Und morgen schauen sie auf die Einschaltquoten und sagen: „Siehste: Musiksendungen laufen nicht.

Den überraschen nettesten eMail-Wechsel der letzten Wochen hatte ich übrigens mit dem SocialMedia-Team von Otto. Ich hatte sie angeschrieben – samstags abends – weil ihr Newsletter bei meinem Mail-Programm einen Fehler produzierte. Sie antworteten schnell und freundlich, fragten nett nach einem Screenshot und als ich erzählte, dass ihre aktuellen facebook-Ads auch nicht so 100%ig wären wurde ich herzlich eingeladen, auch dort Screenshots zu machen.
Hab ich dann auch bei der nächsten Einblendung gemacht und wir hatten viel Spaß dabei uns zum einen vorzustellen, dass die Techniker jetzt was zu tun bekämen. Und noch mehr Spaß als wir überlegten, warum ich denn eigentlich Damenunterwäsche beworben bekäme.
Im SocialMedia-Team zu sein halte ich für einen der anspruchsvolleren Jobs, die man heute an und in diesem Internet so haben kann und die habens echt ganz gut raus.

Was anderes: Möchte jemand Konzert-Tickets gewinnen? Ich erzähle ja gelegentlich von Tina Dico und falls jemand von Ihnen Tickets für die kommende Herbst-Tour gewinnen möchte, dann bitte hier entlang.

Und noch ein Musiktipp:

Human Nature (im Original von Michael Jackson) war das erste Stück von Miles das ich bewusst hörte; das Original kannte ich damals gar nicht.
Die Besetzung hier im Video dürfte die gewesen sein, die ich ein paar Wochen vorher auch noch gesehen habe.
Kann man sich mal ein Viertelstündchen ansehen.

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21.9.2018

Menschen sind seltsam. Vermutlich erwähnte ich es schon, dass ich dieses frische Blog auch ein bisschen als Spielweise benutze?
Unter anderem schaue ich etwas gründlicher, woher die Besucherinnen und Besucher so kommen und dabei bin ich auf zwei ganz interessante Dinge gestoßen:
Zum einen: RSS ist zumindest hier sowas von überhaupt nicht tot.

Und zum anderen: Es sind hier weniger Menschen von Facebook aus aufgeschlagen als ich Likes für die verlinkten Artikel bei Facebook gesammelt habe.
In anderen Worten: Menschen liken Links zu Blogartikeln, ohne die Artikel gelesen zu haben.
Aha.

Nachtrag: Auf Twitter erklärte inzwischen jemand, sie würde damit gucken/liken, was mich im Moment so beschäftigt. Das hab ich dann ein bisschen verstanden.

Cartoons.Auf meiner ToDo-Liste ist jetzt alles abgehakt“ – das ist eigentlich mein Lieblings-Status, den ich an Kunden schicken kann. Wie erwähnt arbeite ich gerade unter anderem an einer Seite für einen Zeichner, Cartoonisten, Illustratoren und jetzt gerade schaue ich mit unter ständigem Lachen zu, wie sich die Seiten gerade mit Inhalten füllen. Ich hoffe, sie ist bald online, dann könnt Ihr den Spaß teilen.

Darüber hinaus: Immer noch fuchtbar busy. These days hard it is, to keep this work-life thing alive.

Und noch ein Musiktipp:

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20.9.2018

Eigentlich wäre da heute ein Termin in Bonn gewesen. „2 Stunden im Auto hin? Und 2 Stunden zurück? Und zwischendurch ein Meeting? Sitzend?“ fragte die Rückentherapeutin. „Nein“, ergänzte sie, „nicht mit dem blockierten Wirbel.“ – „Aber …“, versuchte ich … „Nein.“ Na gut, das war eindeutig.
Aber wir sind ja schließlich moderne Menschen und so versuchen wir’s mit einer Videokonferenz.

Nach den üblichen schlechten Erfahrungen mit den gängigen Videokonferenz-Systemen habe ich jetzt gerade eine Stunde mit exakt 2 winzigen Ton-Aussetzern mit Bravis hinter mir und bin echt positiv überrascht.

Außerdem saßen am anderen Ende drei gut vorbereitete Menschen, die wussten was sie wollen und die die Kunst beherrschten, nicht gleichzeitig zu reden. Man kann das gar nicht genug schätzen. Dass es dabei auch noch um einen erstens schönen, zweitens umfangreichen Job geht, by the way auch nicht.

Abends im Theater gewesen und wenn ich Theater sage, dann meine ich das kleine Theater unter dem Hallenbad, in dem ich auch gern mal Inszenierungen begleite und Fotos mache. Da war Generalprobe und die war sehr schön für eine Generalprobe (Theaterleute sind abergläubisch und Generalproben müssen ein bisschen schief gehen, deswegen ist das kein un-nettes Urteil) aber was ich eigentlich sagen wollte:
Als ich damals in die kleine Stadt zog, weil die Liebste da wohnte und als unsere Liebe noch neu war, da erzählten wir uns gegenseitig auch – logisch –  von unseren Hobbies: Sie war im Theaterverein und ich in einer Band und wir beide staunten Bauklötze darüber, dass der jeweils andere dort auch improviseren konnte.
Call it Jazz, call it Impro-Theater.
Sie aber war schon damals eine Bärin von hohem Verstand und konnte mir fürs Theater ein paar der Regeln für eben dieses Improvisieren erklären. Ich begriff, dass diese Regeln eigentlich auch genau so gut fürs musikalische Improvisieren gelten und irgendwann sehr viel später, dass sie überhaupt für vieles im Leben passen. Die erste und wichtigste Regel, die schon das meiste abdeckt:

Sag nicht nein, wenn Dir jemand was anbietet; es wird schon was daraus entstehen. Lass Dich darauf ein und mach erstmal mit.

Und das kann man ja auch erstmal schön für sich stehen lassen.

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19.9.2018

Viel zu tun. Und weil ich ein Bär mit geringen Verstand bin, heute nicht mal zum Flüsschen gegangen.
Aber: Ich kann in der Inbox wieder das Ende der Liste sehen ohne zu scrollen. Für einen Inbox-Zero-Menschen wie mich ist das ein schwacher Lichtschein nach langen dunklen Wochen.

Glücklich über mein Büro gewesen. Ich sitze hier in dem hellsten, quasi lichtdurchflutesten Raum des Hauses, habe 2m Schreibtisch für alle meine Stapel (neben Inbox-Zero bin ich auch ein Projekt-Stapel-Typ), habe Wald hinter und blauen Himmel vor mir, es läuft in genau meiner Lautstärke genau meine Musik und mein Computer ist exakt so konfiguriert wie ich und nicht wie die IT es will.
Home-Office, sweet Home-Office.
Ich schätze das wirklich sehr und bin froh, dass ich es immer noch bemerken kann.

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18.9.2018

Viel zu tun. Zum Glück – obwohl ich nur ein Bär mit geringem Verstand bin – auf die Idee gekommen, vorher wenigstens ein paar Meter am Flüsschen entlang zu laufen.

Abends in die Börde rübergefahren, noch einmal draußen sitzen und essen. Auf dem Weg bekam ich per SMS/iMessage ein Passwort geschickt. Siri via CarPlay las mir das dann vor und – Ihr Lieben, ich sag Euch: Wenn Ihr mal richtig verwirrt sein wollt, dass dann lasst Euch von Siri Passwörter vorlesen. Am besten wenn Ihr vorher nicht wisst, das jemand Euch ein Passwort schickt. Es macht auch so eine Autofahrt viel interessanter, wenn Ihr noch 15km rätseln könnt, was das denn jetzt war, bevor der nächste Parkplatz kommt.

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