19.3.2020 – Webprojekt für Mediziner gegen Covid-19

Aus Gründen könnte ich eigentlich fast komplett den gestrigen Artikel von Vanessa kopieren, denn: Die rief mich vorgestern an und fragte mich, ob ich sie bzw. ein Projekt unterstützen könne.
Es begann mit einem Tweet …

… und der @narkosedoc fragte Vanessa um Hilfe und die fragte mich um Hilfe für die Umsetzung. Ich hatte ja erwähnt, dass ich auf der Suche nach etwas Sinnvollem war und das schien mir immer sinnvoller, je mehr Infos ich bekam.
Und ähnlich wie Vanessa drösele ich mich also in neue Kommuikationsmittel ein, telefonkonferiere lange und vor allem: Bin ich echt begeistert, was Menschen, die professionell zusammenarbeite (wollen) und ein gemeinsames Ziel haben in kurzer Zeit an Energie und Ergebnis schaffen können.
Ziel ist der Launch Mitte nächster Woche und das ist sportlich. Aber machbar.

Ich werde nur weniger Zeit für dieses Blog haben und das ist es mir natürlich vollkommen wert.

Mit der Nichte telefoniert. Telefonieren ist super. Die ist Mite zwanzig, nennt als ihre Informationsquellen Tagesthemen und den Drosten-Podcast, macht HomeOffice und kocht viel mit ihrer WG. Und ich bon froh so klug und ebsonnen verwandt zu sein.

Die Zahl der kleinen „Wie geht’s denn gerade?“-Nachrichten steigt. Das ist schön, dieses Zusammenrücken.

In der Apotheke gewesen. Vor der Apotheke eine kleine Schlange, die soziale Distanz scheint sich auf ca 4m einzupendeln. Gleichzeitig lächelt man sich an und grüßt. das ist schön.
Lernerfolg: Nie juckt die Nase so sehr, wie in dem Moment zwischen PIN-Eingabe und Handwäsche.

What the fork?

Wir haben derweil den ersten „Letzte Woche den Abend mit jemand positiv getestetem verbracht“ in der Familie. Wir beide hatten danach keinen Kontakt aber der Einschlag ist schon verflixt nahe. Sie versucht jetzt gerade, einen Test zu bekommen.
Währenddessen ist mein „persönlicher Pandemic Footprint“ bei 4/1000. Ich gedenke, das so beizubehalten.

18.3.2020 – noch 148 Mails checken

Entschuldigen Sie bitte, hier gibt es aktuell nicht viel zu sehen. Ich finde es – und da muss ich kurz abgleiten – eh interessant, wie viele Blogs und vor allem die Instagram-Accounts quasi zusammenfallen, weil die Betreiberinnen nicht mehr rausgehen könnenwollenmögen.
Als HomeOffice-Mensche mit introvert-Neigung und gelegentlichen Angst-Episoden habe ich mich wohl – haha – die letzten Jahre auf diese Situation vorbereitet.
Was hauptsächlich bedeutet, dass ich Ihrer aller Anstrengungen und Anpassungsprobleme sehr nachvollziehen kann und mein Respekt Ihnen sicher ist.

Was ich aber tastsächlich sagen wollte: Wie an anderer Stelle von der freundlichen Frau Klugscheisser schon berichtet, musste ich kurz die Welt retten. Nach acht und wenn ich ehrlich bin, auch vor acht.
Nee, im Ernst, denn „die Welt retten“, das ist ja zum einen ein bisschen groß und andererseits auch eher ein ironischer Ausdruck für irgendwas.
Also: Ich bin da in ein sehr schönes Projekt gerutscht, das in den nächsten Tagen wohl eine Menge Zeit fressen wird. Eines das helfen kann und das hatte ich mir ja gewünscht. Zeit also, die ich gern investiere.

17.3.2020

Morgens den Gärtner durch den Garten geführt. Wir winkten uns freundlich aus zwei Meter Entfernung zu, gingen in den Garten und im Moment geht er davon aus, dass er im Juni kommen kann. Na, wir werden sehen; ich bin skeptisch.

Die Liebste hat dann heute ihren letzten Schultag.

Die Zahnarzthelferin rief an und bat mich, ob wir den Donnerstags-Besprechungstermin auf unbekannt verschieben könnten. Ich entschuldigte mich dafür, dass ich’s noch nicht von mir aus abgesagt hatte und auf der anderen Seite flossen die Tränen los. Ich sei der erste heute Morgen, der sie nicht beschimpfe. Im Moment ist es manchmal schwer, nicht misanthrop zu werden.

Mein Date für Donnerstag, genauer: Der alte Freund der mich – halb-Job-halb-nicht – besuchen wollte, kommt heute aus der Schweiz wieder. Tja, wäre schön gewesen.
Die Freundin, die ich heute treffen wollte und ich hatten den Café-Besuch eh schon abgesagt. Mein Timing war da einfach unglaublich schlecht: Monatelang komm’ ich nicht aus dem Haus und letzten Freitag, heute und Donnerstag hätte ich jeweils Menschen getroffen, die ich Jahre nicht mehr oder noch nie traf. Gut, dass wir es auch lassen und damit Mr Virus’ Ausbreitung verlangsamen können.

Überhaupt: Das ist kein Jammern, das ist Bestandsaufnahme; ich weiß, wie unfassbar privilegiert wir mit unseren Rahmenbedingungen hier sind: Wir sind gerne 24h beieinander, wir haben keine Kinder zu betreuen, sind beide recht gesund, die Liebste hat ein Beamtinnengehalt, das fliesst, egal was kommt.
Ich überlege derweil, wo ich helfen kann, aber ohne sich zu begegnen ist da nicht viel übrig, wenn die Einkaufspakte mit den Nachbarn schon stehen. (Diesen Satz schrieb ich gegen elf)

Drüben in der Spielekartei habe ich dafür gesorgt, dass man sich die Spiele richtig hybsch ausdrucken kann. Gruppenleiterinnen und Lehrerinnen, die mit Auffanggruppen auf einmal in der Sporthalle stehen, brauchen vermutlich eher ein Blatt Papier in der Hand.
Und ein bisschen Eye-Candy hab ich auch noch ergänzt.

Erfahrung: Menschen, die noch nicht begreifen, was los ist, nicht beschimpfen oder mit den Augen rollen, sondern vollkommen selbstverständlich den eigenen Standpunkt in „wir“-Sätze packen. Die Bekannte die rumjammerte, sie können dann ja wohl nicht mal nächste Woche ins Theater wurde nachdenklich, als ich fröhlich antwortete: „Ja, ist das nicht super? Endlich können man auf die einfachste aller Arten mal gesellschaftliche Verantwortung zeigen – wir sitzen auf der Couch! Ist das nicht toll? So einfach!
Das ist ein bisschen Brainfuck, aber warum soll man nicht mal ausnutzen, dass das menschliche Hirn positive Botschaften mit „wir“ sofort gern als „wir“ akzeptiert – selbst wenn sie diametral entgegen dem vorher gesagten stehen?

Ähnlich funktionierende Formulierung für WhatsApp-Grupen: „Wir wollen doch hier keine Kettenbrief verbreiten!

Tipp: Millionen Kinder müssen wegen der Corona-Krise zu Hause bleiben. So reagieren Kika, ARD-Alpha, SuperRTL und das Radio darauf.
Diverse Fernsehsender haben ihr Programm angepasst und von Unterhaltung über Infos bis zu Schulfernsehen vermehrt Kinderfreundliche Sendungen ins Programm genommen.

Tipp: Ariane Cap Offers Free Webinar on How to Teach Music Online
Auch Musiklehrer:innen fällt gerade ihre Lebensgrundlage weg. Ariane Cap bietet kostenlose Webinare dazu an, wie man Unterricht im Netz abhalten kann.
Auch Franziska Nyffenegger berichtet im Techniktagebuch, wie sie ihre Vorlesungen ins Netz verlegt.

Gelesen: So erkennen Sie, welche Nachrichten zum Coronavirus stimmen
Eine Liste mit Tipps, wie man Behauptungen im Netz oder im Messenger prüfen kann.

Gelesen: Mal in die andere Richtung
Etwas Alltag aus der Welt, die nicht im HomeOffice arbeitet. Spoiler: Luft nach oben.

Schaue ich mich im Social Web um, reden dort eh alle nur über Office-Berufe, die jetzt ins HomeOffice umziehen müssen. Die anderen haben vermutlich einfach keine Zeit zu twittern. Was nicht heißt, dass wir sie aus den Augen verlieren dürfen.

(Diesen Satz schreibe ich um halb fünf): Gerade bekam ich einen Anruf und jetzt weiß ich, was ich helfen kann. Feels good.

16.3.2020 – let the games begin

Da bin ich wieder. In den letzten Tagen hatte ich mich in ein kleines, spontanes Sideprojekt geworfen, das – als ich es begann – noch schien, als könnte es manchen Menschen in der aktuellen Situation helfen. Die ändert sich aber, wie wir ja alle wissen, täglich – und so wars dann schon wenig später zwar bestimmt immer noch eine hybsche Idee gewesen aber nicht mehr aktuell hilfreich. Trotzdem: Ich geh doch nicht aus dem Coding-Flow, wenn ich mal drin bin …

Ich rede kryptisch, gell? Ok …:

Bestimmt hatte ich es schon mal erwähnt: In einem anderen Leben habe ich diverse Studentenjobs bei den Jugenämtern in dieser Gegend gehabt. Teilweise war ich „der Mann vom Jugendamt“, der in Familien ging und dort gezielt mit einzelnen Jugendlichen arbeitete, teils arbeitete ich im Jugendtreff.
Und jede Sommerferien arbeitete ich beim „Bauwagen“ – einem Angebot für alle Kinder zwischen vier und vierzehn, die nicht im Urlaub waren und Bock hatten, nachmittags mit anderen zu basteln und zu spielen. Das war btw. ein ganz großartiger Job, aber ich erzähl da vielleicht später mal von.
Im Laufe der sieben Jahre, die ich das machte lernte ich eine große Menge an Spielen für Grossgruppen kennen. Wir hatten an einem guten Standort 70-80 Kinder, zu Stoßzeiten auch mal 120 an einem Nachmittag. Da braucht es Spiele, die mit der Menge Kinder (oder wenigstens mit der Hälfte davon, denn wir teilten das dann auch schon mal auf) überhaupt gehen, die sich schnell erklären lassen und die nicht viel Material brauchten. Denn der Name der Aktion – „Bauwagen“ – bezog sich auf eben diesen Bauwagen, den wir irgendwo im Wohngebiet auf eine Wiese stellten und der unser gesamtes Spiel- und Bastelmaterial behebergte. Nicht viel Platz also.

Ein Kollege und ich sammelten diese Spiele irgendwann in einer Word-Datei im Karteikartenformat und druckten das auf Bestellung für andere aus.

Spung zurück ins Jahr 2020. Das alles ist Dekaden her aber in der letzten Woche stieß ich, als ich eigentlich was anderes suchte, in einem Ordner „/archiv/ablage/früher/“ auf eben dieses Word-Dokument. Und dachte: „Könnte man auch online stellen, dann hat vielleicht noch jemand was davon.
Und dann las ich auf Twitter, dass Menschen begannen, Kinderbetreuung für die Nachbarschaft anzubieten. Und ich dachte: „Könnte man auch JETZT online stellen, vielleicht hilfts wem.
Nun gut, die Idee der Nachbarschaftskindergruppen ist wohl wieder vom Tisch aber wie gesagt: Coding-Flow ist Coding-Flow und so hab ich übers Wochenende die alte Spielekartei online gestellt. Aktuell sinds 45 Spiele aber ich werde noch ein bisschen copy-pasten – ich denke, es werden so um die 60-70 Spiele werden.
Und ich sag ja immer: So lange es ein einziger Mensch da draußen nützlich findet, was ich ins Netz reinschreibe, dann hat es sich schon gelohnt.

Also: Enjoy www.spielekartei.net

Man darf ja irgendwann auch wieder raus und dann freut sich vielleicht noch wer drüber.

Mal was anderes: HomeOffice
Ich arbeite jetzt seit 14 Jahren im HomeOffice und dachte: schreib doch mal auf, was Du gelernt hast. HomeOffice hat (auch) viel mit Disziplin und Struktur zu tun. Zu Hause gibt es vollkommen andere Ablenkungen als im Büro – und damit meine ich gar nicht nur die Kinder, die sich freuen, dass Sie auf einmal da sind. Auch Spülmaschine oder die aufzuräumende Kellertreppe können plötzlich ungeahnt attrarktiv wirken.

  1. Reservier Dir einen Platz.
    Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, einen festen Ort zu haben, der jetzt „Büro“ ist. Ein Ort, den man aufsuchen kann und damit die Arbeit beginnt. Und den man auch verlassen kann, und damit mit der Arbeit aufhört.
    Im Idealfall kann man eine Tür hinter sich zumachen, aber das ist natürlich nicht immer möglich.
  2. Reservier Dir Zeit.
    Jaja, zu Hause kann man ja immer arbeiten – aber wenn man das tut, dann arbeitet man eben auch immer.
    Genau wie der Ort, den man aufsucht oder verlässt Abstand zum Job erzeugt, macht auch eine ordentliche Zeitstruktur dem Gehirn klar: Jetzt ist Job und jetzt nicht mehr.
  3. Zieh Dir was an!
    Jaja, wenn Sie an uns Freiberufler denken, dann fällt zuerst das Wort Jogginghose. „Richtige“ Kleidung aber sorgt für eine Haltung und die zu finden – das ist wichtig zu Beginn der neuen Arbeitssituation.
  4. Strukturier Dir Deine Aufgaben und bleib dabei
    Vermutlich am schwersten. Jede kennt das: Man hängt auf einmal gedanklich fest und kann sich nicht mehr konzentrieren. Im Büro ist die Auswahl der Ablenkungen dann recht klein: Blick aus dem Fenster, Kaffee holen oder die Kollegin vollquatschen – alles Dinge, die eher zeitlich begrenzt möglich sind.
    Zu Hause wird sich unendlich viel finden, was auf einmal wichtig und verheißungsvoll Ablenkung verspricht. Und ja: saubere Dachfenster sind auch super, aber nicht das, was der Plan war und auch nicht das, was Dir ermöglicht, abends pünktlich Deinen Ort zu verlassen und in die Jogginghose zuwechseln.
  5. Mach Pausen.
    Wenn Du aber eine Pause machst, dann mach sie wirklich. Im Büro kann einen der Schwatz in der Teeküche ja schon vollkommen von der Excel-Liste auf dem Monitor ablenken – sorg also dafür, dass Du auch zu Hause einmal kurz(!) komplett abschalten kannst. Bitte Siri, Dich nach 10 Minuten zu erinnern und mach etwas, was den Kopf komplett ablenkt. Und geh dann zurück.
    Wenn Ihr irgendeine Software habt, mit der Audio- oder Videokenferenzen möglich sind, dann könnt Ihr Euch ja auch zur gemeinsamen Pause verabreden.
  6. Wenn Dich die Einsamkeit übermannt
    Ich habe lange Jahre mit der kleinen Schwester zusammen in einem „virtuellen Büro“ gearbeitet. Konkret: Wir hatten durchgängig, ganze Tage einen Skype-Anruf laufen und arbeiteten beide. Es gab Wochen, in denen wir fast nichts sprachen – aber wir waren beide nicht allein. Es reichte uns das gefühl, dass da auch jemand tippte, rödelte, vielleicht auch mal herzhaft fluchte. Fluchen macht eh viel mehr Spaß, wenn es jemand hört. Und wenn die andere dann fragt: „Wassen?“ und man merkt, dass es sich nicht mal zu erzählen lohnt, das hilft auch.
    Vielleicht kappt so etwas ja mit der Lieblingskollegin auch?
  7. Videokonferenzen
    Meetings sind anstrengend, Videokonferenzen anstrengender. Plant das mit ein.

Das sind so die allgemeinen Dinge, die mir einfallen. Vielleicht trifft nicht alles zu, aber die Richtung ist vermutlich rübergekommen?
Anmerkung: nachdem ich das hier heute Morgen getippt hatte drehte ich beim Frühstück die Runde durch den Feedreader und fand bei Thomas Gigold eine ähnliche Liste. Mit teils nahezu exakt den gleichen Tipps. Nehmen Sie das ruhig als Beweis für die Richtigkeit – Sie wissen ja: Zweite unabhängige Quelle und so. Zwinker.

Mein eigener Tag war eher überraschend auf allen Ebenen; an diversen Stellen brannte es und ich führte diverse Lösch-Gespräche.
Die erste direkte Corona-Folge hier ist, dass eine Grafikerin mir keine Vorlagen schickt, denn sie hat vorher noch einen dringenden Job: Sie gestaltet Etiketten für Desinfektionsmittelflaschen. Jaja.

Mit dem ersten Kunden telefoniert, der sehr direkt betroffen ist. Gelernt: „Unbürokratische Soforthilfe“ heißt aktuell auch noch was um die zehn Wochen. Hoffe, das bessert sich noch.

Mittags mit der Liebsten hinter der Eisdiele in der Sonne gesessen und die Wärme genossen. Deren Schule bekommt das alles jetzt auch ganz gut hin, denke ich.

Gehört: Sampa The Great.
Ein Tipp der Lieblingsnichte. Man sollte öfter auf diese jungen Leute hören.

Gelesen: Lächerliches Schauspiel bei „DSDS“. Dieter Bohlen in „Der Sinneswandel in zwei Stunden“
Ich vermeide es zwar, mit dieser Formulierung mit den „Privilegien“ um mich zu werfen, aber da sehe ich einen Mann, der seit Jahrzehnten das erste Mal wieder mit einer Situation konfrontiert ist, in dem nicht sein Ruf oder sein Geld alles regeln, der jetzt mal klare Worte finden müsste. Und der schlicht nicht damit klarkommt.

Überhaupt ist es dieser Tage ganz interessant, einigen der sogenannten Celebrities auf ihren öffentlichen Kanälen zuzuschauen. Man kann erschreckend gut sehen, wer noch Füße auf dem Boden hat und wer nicht.

Und bevor ich noch einen Rat habe, erstmal noch was Hübsches:

(#latergram vom Freitag)

Kommen wir zu den guten Ratschlägen (ich kündige die an, damit Sie die ignorieren können, so wie man das mit Ratschlägen tut). Auf Twitter empfahl ich es auch schon, aber vielleicht haben Sie’s ja dort nicht gesehen:

Ich übe das jetzt schon seit Jahren: Nicht auf jeden Zug aufspringen, wenn ich merke, dass ich gerade emotional reagieren möchte auf die Bremse treten. Dinge hinterfragen und überlegen: Wer sagt es? Warum sagt er es? Wie ist der andere Blickwinkel? Kann man sersöse Quellen finden, die das gleiche behaupten?
Dazu die Scholz-Methode: Wenn eine Sau durch Twitter getrieben wird: Erstmal zwei Tage muten.
It makes a lot of inner peace, ich sag’s Ihnen.
Manches davon ist jetzt in diesen Tagen, wo sich Nachrichtenlagen manchmal stündlich ändern, auf den ersten Blick nicht einfach, aber mal im Ernst: Ob ich jetzt erfahre, wenn der Frisör zumachen muss oder übermorgen – das macht exakt keinen Unterschied. Außer dem, dass ich die Lautsprecher verpasse, die sich darüber aufregen, weil sie sich über alles aufregen.

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