29.10.2018

Gestern Abend hatte eine uns allen bekannte Sängerin angekündigt, erst eine kommentierte Version ihres letzten Albums auf YouTube hochzuladen und danach zum Live-Dings zu Facebook geladen. YouTube, eifrig wie immer sperrte das innerhalb von wenigen Sekunden.
Das Postfach meiner kleinen Fanpage lief voll.

Or, in other words: Es bewiesen sich zwei Dinge, zu denen ich gern in vollkommen unterschiedlichen Situationen anderen erzähle:

Zum einen, dass Automatismen in der Hand von großen Konzernen wirklich nicht gut sind – weil sie eben nicht funktionieren. Gut, bei aller meiner Liebe zu dieser Musik war das jetzt nichts weltbewegend wichtiges. Aber es hätte sein können und ein automatischer Filter hätte das nicht unterscheiden können.
Und auch dann hätte niemand etwas tun können. YouTube hatte entschieden, tausende Fans warteten, aber das war YouTube natürlich egal. Weil „YouTube“ in diesem Fall ja nicht einmal ein Mensch war, sondern ein Script, das eine Sperrliste abgearbeitet hat.
Or, in other words: Upload-Filter funktionieren nicht. Es ist ein systemischer Fehler, sie können nicht funktionieren.
Dass der Filter in diesem Fall nicht einmal das künstlerische, geistige Eigentum einer Künstlerin geschützt, sondern sie blockiert hat, das ist nur das Sahnetüpfelchen auf der Geschichte.

Außerdem, dass man online-Communities sehr wohl im Griff haben kann. Gut, meine kleine deutschsprachige Fan-Community – das ist natürlich Community-Management in der Luxusklasse. Menschen, die eine Leidenschaft teilen, wenig Gelegenheit zu Kontroversen. Aber ich bin mir trotzdem sicher: Wie man in die Community hinein ruft, so schallt es heraus; und ich rufe von Anfang an freundlich. Und es sind nur Kleinigkeiten: ich versuche zum Beispiel, jeden Kommentar zu beantworten und die Reaktionszeiten so gering wie möglich zu halten. Und womit wird mir das gedankt? Mit der freundlichsten Community, die man sich wünschen kann. So wie ich Euch, die Ihr hier im Blog kommentiert übrigens genauso toll finde.
Aber ich bin sicher: Hätten all die Zeitungen, die ihre Kommentare inzwischen abgeschaltet haben sich von vorneherein vernünftig gekümmert – wären sie freundlich aber bestimmt  gewesen, dann hätten sie nicht die Übernahme durch die Trolle erleben müssen.

Außerdem: Ich habe da jetzt eine Gruppe Menschen, die sich in Deutschland an mich wenden, wenn sie etwas über Frau Dico wissen wollen; die freuen sich mit mir und miteinander, lernen sich auch schon mal kennen und das alles ist auch eine ziemlich wunderschöne Sache.

Ich bin da sehr dankbar.

Und sonst so heute? Erster Schultag nach den Herbstferien. Wer dieses kleine Blog von Anfang an liest, die weiß, dass wir beide an dem Tag immer etwas betrübt sind.

Eine Stunde Rück- und Ausblick auf das letzte und das nächste Jahr gemeinsame Arbeit am Seelchen. Anstrengend.

Fast jemanden angeschrieen: Wenn Du nicht zu facebook willst, dann lass es verdammt noch mal. Aber beschwer Dich nicht bei mir, wenn facebook nicht so funktioniert, wie Du es möchtest.
Natürlich hab ich das aber freundlich veratmet.

#serviceblog: Gutenberg kommt. Gutenberg ist ein neuer Editor in WordPress – also zunächst mal das Fenster, in das ihr reinschreibt, wenn Ihr auch ein WordPress-Blog habt. Das ist aber nur die Oberfläche und unter der Oberfläche kann natürlich bei der Umstellung auch mal was schiefgehen:

Gutenberg wandelt zwar einfache Texte, Listen und Bilder ziemlich problemlos und korrekt um, aber Inline-Style oder HTML-Ergänzungen wie z. B. für ein VG-Wort-Pixel werden dabei schon einmal gerne „vergessen“. Auch eingebundene Skripte werden nicht zuverlässig übernommen, so dass nach einer Umwandlung schon mal die Newsletter-Anmeldung oder ähnliches fehlt, die auf der ursprünglichen Seite eingebunden war.

Zitiert von: perun.net

Und dann hab ich noch versucht, diese ganze Bauhaus-Fischfilet-Geschichte einer Ausländerin zu erklären und dabei merkt man ja vor allem eins: Was ein Fuck das an allen Ecken und Enden ist.

28.10.2018

Zeitumstellung! Was man in so einer Stunde mehr so alles tun kann! Wände streichen, Buchhaltung, Hausputz, Ausschlafen, Fragebögen für die Ärztin ausfüllen, endlich mal wieder den FeedReader leerlesen, eine Runde durchs Städtchen gehen, Kuchen essen, nochmal über die Wand streichen und uuuups …

Schon sechs?
Wo issen die Stunde hin?

Ach komm, ein paar Fragen gehen immer.

  1. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
    Spannende Frage und – ich weiß es nicht. Also bestimmt nicht in dem Sinne, dass ich auf einer Wolke oder in einem sonnigen Garten herumlaufen werde. Gehe ich davon aus, dass Leben Energie ist und Energie nicht verloren gehen kann – vielleicht ja. (Naturwissenschaftlerinnen bitte einmal tief durchatmen ob dieser mutigen Verknüpfung der Bedeutungsebenen. Danke.) Aber ob das dann eine Form mit Bewusstsein ist und sich dieses Bewusstsein noch an mein jetziges Bewusstsein erinnern kann? Nein, wohl eher nicht.
  2. Auf wen bist du böse?
    Auf niemanden. Das Konzept „auf jemanden böse zu sein“ halte ich für sehr, sehr verschwendete Energie das hauptsächlich beweist, dass man mit irgendetwas noch nicht abgeschlossen hat.
  3. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
    Aber nein. Seit dem Kindergarten bis kurz vor dem Abi bin ich 15 Jahre jeden Morgen und jeden Mittag mit irgendeinen Bus durch irgendeine Gegend gekarrt worden. Und danach war ich sehr, sehr froh, nicht mehr darauf angewiesen zu sein. Ich nehme aber an, dass das anders aussähe, lebte ich irgendwo, wo der ÖPNV a) öfter als alle 30 Minuten b) auch noch nach acht und c) an erstebenswerte Ziele führe.
  4. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
    Der Tod der Katz, den ich immer noch weder überwunden noch mir verziehen habe.
  5. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
    Jein. Ich erinnerte mich irgendwann daran, dass eine der wenigen Konstanten in meinen kindlichen Berufswünschen die Firmenführung war. Was die Firma tat war unterschiedlich. Webdesign war nie dabei, aber das gabs ja auch damals noch gar nicht; Grafikdesign war dabei und in sofern 75% ja.
  6. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
    Als ich noch Haare hatte die es sich zu schütteln lohnte war das exakt die auf dieser Playlist. Eine wilde Mischung aus ziemlich viel härterem Zeugs, HipHop, Funk, Indie. Ich denke heute wäre es ähnlich, ginge ich noch richtig tanzen. Aber gerade lenkt mich übrigens Keziah Jones vom Blick auf die ewig gleichen Floskeln eines Wahlabends ab und ich sitztanze heftig.
  7. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
    Schönheit der Seele.
  8. Was war deine grösste Anschaffung?
    Ich sitze hier im eigenen Haus und vor der Tür steht ein A3 S-line. Das beantwortet die Frage, fürchte ich. Gehe ich davon aus, dass Wohnen und Mobilität in gewisser Weise must-haves sind und die Frage auf die Luxusartikel beziehe ist es wohl die Nikon.
  9. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
    Aber ja.
  10. Hast du viele Freunde?
    Aber nein.

Die Fragen stammen übrigens übrigens ursprünglich mal aus dem Flow-Magazin, Johanna von pink-e-pank.de hat daraus eine persönliche Blog-Challenge gemacht und Beyhan von my-herzblut.com hat das PDF gemacht.

*) wenn ich doch schon mal bei Keziah Jones bin …

27.10.2018

Relativ lang geschlafen. Pfefferkörner geguckt. Gefrühstückt. Lang und ohne Hetze geduscht. Zum Baumarkt gefahren und alles nötige zum Tapezieren und Streichen der ehemals schimmeligen Stelle gekauft.

Furchtbar erschrocken, dass an einem Samstag um elf noch andere Menschen im Baumarkt waren. Ich weiß das ist nicht klug, aber das können wir gut: Vergessen, dass es Zeiten und Orte gibt, zu denen auch andere Menschen – und am besten viele davon – eintreffen. Wenn wir uns aus unserem Kobel geschält haben, wenn wir bis dahin in Schlumpfhose und ungewaschen die Außenwelt komplett negiert haben dann überrascht es uns, dass auch andere Menschen samstags um elf im Baumarkt, freitags um fünf im Supermarkt, um egal wie viel Uhr beim Konzert sind.
Tja: Bären von gerimgem Verstand.

Die Wand gespachtelt und tapeziert. Morgen wird gestrichen, dann können die Nähzimmersachen aus meinem Zimmer raus in das andere Zimmer und dann ist das Licht am Ende des Tunnels schon fast zum Greifen nah. Vielleicht noch eine Lampe hier, ein Brett auf den Schrank da; vielleicht müsste ich dann auch mal in die Schublade gucken, in der die 350 Cassetten liegen ob ich die wirklich alle noch brauche (und in sowas bin ich nicht gut), aber: Zielgerade.

Gestern aus Gründen die temporär gekaufte Ikea-Matratze in die Ebay-Kleinanzeigen geworfen. Vorher gegangen war eine kleinteilige Kalkulation, in der der Zeitaufwand fürs wieder-wegbringen, die Kosten für einen Transporter, viel Fluchen über die Entfernung* zum nächsten Miet-Transporter und sehr, sehr viel Unlust mit eingeflossen waren.
Also Kleinanzeigen. Und die weise Kiki sprach:

… und ich lachte und dachte: Wird schon nicht so schlimm werden. Ich hatte ja deutlich formuliert …

So gegen halb eins nachts pingte mir dann eine Mail in den Halbschlaf und ich fürchte, Kiki hatte doch Recht.

*) Der nächste Transporter, den wir benutzen könnten, um die ca. halbe Stunde zu Ikea zu fahren steht …: Bei Ikea.**
**) Jetzt fang ich auch schon mit diesen Fußnoten an. Ts ts ts.

Abends : Incredibles II. Ein wirklich schöner Kinoabend. Punkt. Um allerdings einen schriftstellerisch netten aber sonst unschönen Bogen zum Anfang des Textes zu bekommen: Ich habe dann erst auf dem Parkplatz begriffen, dass evtl Samstags abends noch andere Menschen im Kino sein könnten. Und konnte das gar nicht so gut haben.
Ein Hoch auf die Kino-App. Feste Plätze, keine Schlange an der Kasse – eine gute Sache für uns Bären..

26.10.2018

Gestern Abend hat Michi Beck bei #tvog den perfekten Ausdruck für das gefunden, was mich an typischen Musical-Sängerinnen und Sängern so stört. Er sagte:

Die ist mir so theoretisch.

Perfekt. Danke Herr Beck.

Die Kirchen dürfen  bei der Jobvergabe nicht mehr immer eine Konfessionszugehörigkeit vorraussetzen und ich feiere das hart. Diese Extrawürste, die der alte-Herren-Verein sich da mit der mit der supi Begründung „wegen Gott“ heraus nimmt, gehen mir schon lange furchtbar auf den Senkel. Na gut, manchmal begründen sie das auch mit „weil das schon immer so war“. Was natürlich viel besser ist.
Liebe Leserin, ich versuche sehr, Ihren Glauben zu respektieren und mich über niemanden hier lustig zu machen, egal ob ihr höheres Wesen Jahwe, Gott, Allah, Shiva oder Spaghettimonster heißt.
Aber wenn die katholische Kirche als Institution Privilegien weggenommen bekommt, dann geht hier ein Sektfläschchen auf. Ich hoffe sehr, Sie können da differenzieren und fühlen sich nicht persönlich getroffen.

Wollen Sie diese Frau Dico von der ich ständig rede auch mal erleben? Ganz bequem von zu Hause, von der Couch aus? Sonntag Abend um neun wäre eine Gelegenheit dazu.

Eigentlich stand hier ein Absatz zu einer bestimmten Gattung Dienstleister – oder genauer: zu Dienstleistern aus einem bestimmten Sektor. Aber der war erstens schlecht formuliert und zweitens sah ich gerade, dass Sylvia das deutlich besser hinbekommen hat. Scrollen Sie also bitte bis zu wütend und genervt, da steht alles, was hier stehen sollte schon in feinsten Worten zusammengefasst.
Ergänzend sei gesagt: Ich erlebe das im Moment bei 3 (in Worten: drei) Jobs exakt so. Das ist nur so mittel schön.
Wer schon mal mit mir gearbeitet hat weiß, dass ich eher locker formulierte Mails schreibe. Wer schon mal länger mit mir gearbeitet hat weiß vielleicht auch, dass ich – wenn ich mich ärgere – eher förmlicher und vor allem sehr, sehr freundlich werde.
Ich zeigte heute morgen die Mail die ich gestern schrieb der Liebsten und sie sagte: „Ach guck, und wenn Du richtig, richtig genervt bist, dann biste ja auch nicht mehr nett.“
Und ich möchte das nicht. Gar nicht. Es macht mich hilflos, wenn mich eine Situation oder ein Mensch ohne Anlass dazu treibt, nicht mehr freundlich zu sein. Es fühlt sich falsch an.
Noch so viel zu lernen. Ach ja, das sagte Sylvia ja auch schon.

Eine alte Freundin zum Frühstücken getroffen. Mitten im Gespräch gedacht: Wenn wir uns heute erst begegneten – ob wir da Freunde würden?
Weiter gedacht: Ist ja auch egal. Sie ist da und sie ist einer von den Menschen, die Dich schon lange begleiten. Mal näher, mal weiter weg, aber seit über 20 Jahren irgendwie da. Wie schön das ist.

Manchmal schaue ich so zurück auf mein Leben und versuche mir alle die Menschen vorzustellen, die da sind und vor allem die, die da waren. Vom heroinsüchtigen Mitmusiker bis zum katholischen Priester, von der Sozialpädagogin bis zur Tochter aus gutem Hause. Und denke, dass sie alle Begleiter waren für ein Stück meines Weges. Dass sie mir etwas mitgegeben haben von ihrem Leben, ihren Ideen, ihren Werten. Wie schön das erst ist!
Hoffentlich habe ich ihnen damals auch etwas gegeben.

Hätte ich viel Zeit, würde ich sie alle besuchen wollen. Einen Kaffee trinken, ein Stündchen über damals reden, ein Foto von ihnen machen und die Fotos und Geschichten alle in einem Buch sammeln.
Und am Ende vielleicht das Buch anschauen und fürchterlich gespannt daraufhin prüfen, ob das Buch jetzt von mir handelt.

Vielleicht braucht man dafür auch gar nicht viel Zeit, sondern nur Google, ein Auto, ein paar freundliche E-Mails und eine Kamera.

Hm, das ist alles da.

25.10.2018 – Prosper Haniel

Vormittags das Donnerstags-Date. Wir haben an den letzten, kleinen Schräubchen gedreht um eine Website nach Googles Vorstellungen schnell genug zu machen. Um zum Schluss von Google gemeldet zu bekommen, dass alles prima sei bis auf diesen beiden Scripte von Google.
Äh ja.

Freuden des HomeOffice: Eigentlich rührte ich mir gerade mein Mittagessen, da klingelte ein Paketbote und fragte, ob ich ein Paket für die Nachbarn annehmen könne? Klar.
Dann schleppte er deutlich mit viel Mühe ein ganz schön großes Paket ran und stellte es mir in den Flur. Der Aufschrift nach ein Rudergerät und ich dachte: Hm, wer so ein Rudergerät braucht – ob der wohl die Mukkis hat, diese Kiste rüber zu schleppen? Oder ob er nicht dafür erst einmal ein paar Runden auf dem Rudergerät drehen müsste …
Sie sehen das Problem doch auch?

Es wird. Kleiderstange und Schrankteil sind da und schon nach vier Wochen habe ich wieder so etwas wie einen Kleiderschrank im Schlafzimmer. Und Franz Marc hängt auch schon wieder.
Aber: Wahnsinn, wie viel Kleidung ich besitze – ich will das gar nicht. Schon seit Monaten denke ich darüber nach, ob ich eigentlich die Dinge oder die Dinge mich besitzen. Und jetzt gerade – wo ich einige Wochen mit einem Bruchteil dessen was dort auf der Stange hängt, ausgekommen bin – noch einmal mehr. Dabei habe ich – gemessen an dem, was in einem durchschnittlichen Shopping-Queen-Teilnehmerinnen-Ankleidezimmer hängt – schon quasi gar nichts. Aber immer noch zu viel.
Wann kann man Kleidung wohl endlich digitalisieren?

Kommen wir zu den Leseempfehlungen.

(Nein, nicht Prosper Haniel. Sondern Phoenix West)

Prosper Haniel. Auch wenn treue Leserinnen mich mit dem Aufwachsen auf dem Dorf verbinden, so bin ich in gewisser Weise auch ein Ruhrgebietskind. Der Pott war immer in Fahr-, je nachdem wo man stand fast auch in Sichtweite und der Vater meines besten Freundes da im Dorf leitete ein Werk, in dem Stahl (stark vereinfacht) verarbeitet wurde. Und wenn wir mit 16 zum Beispiel zu Musik Beyer nach Bochum wollten, um dort ein bisschen herumzulungern, dann fuhren wir morgens um halb sieben mit ihm nach Hattingen, durften erst noch etwas durch die Firma streifen und suchten uns dann einen Bus nach Bochum rein. Und atmeten den Geruch von Stahl und Staub und von Fabrik.
Als ich nach dem Zivildienst aus dem Rheinland wieder kam – und es war toll im Rheinland – und nach Dortmund zog, fühlte ich mich sofort heimisch.
Ich kann echt ganz gut auf die Leute da.

Und so bedeutet es mir auch etwas, dass Ende dieses Jahres Prosper Haniel geschlossen wird. Es geht mir echt nahe, das ist das Ende einer Ära.
Dass „der Pott“ Jahrzehnte lang eine der schlimmsten Dreckschleudern des Landes war und Steinkohle keine Zukunft mehr hatte – da müssen wir gar nicht  drüber reden.
Aber die Zechen und Stahlwerke und die Arbeiter haben eben auch die Gegend geprägt und deswegen werde ich am 21. Dezember ein Tränchen verdrücken.
Eine schöne Geschichte über das Ruhrgebiet hat die RP zusammengestellt. Mit Text, Bild, Ton & Video – da kann man sich gut mal einen Moment länger Zeit für nehmen.

Wer den Menschen aus dem Pott nachsagt, sie seien offen und ehrlich, loyal und hilfsbereit, meint damit eigentlich die Kumpel vom Pütt.

RP: Holgers letzte Schicht