9.1.2021 – This was nice

Einigermaßen ausgeschlafen. Ein bisschen rumgehangen und abgewartet, was der Tag bringen könnte. Mich was getraut und über Internetfreunde gefreut. Bei Zwischen Brötchen und Borussia gelernt, wie Beatmungsmaschinen und maschinelle Beatmung funktionieren (Learning: Sie möchten das nicht erleben). Ein Überraschungspäckchen von Ihnen aus der Post geholt und mich sehr gefreut. Wissen Sie eigentlich wie unfassbar mich Päckchen oder Kaffeekassen-Benachrichtigungen immer freuen? Jede einzelne, immer wieder. Zwischendurch immer viel Wordfeud gespielt (wie wird das eigentlich ausgesprochen?)

Spazieren gegangen. Den Rest vom Curry gefrühstückt und dabei Patrik Pacard geguckt. Der Kaffeemaschine beim Kaputtgehen zugehört und aus Gründen ohne nachzudenken einfach eine neue bestellen können. Ein Nachmittagsschläfchen gemacht. Gebadet. Mit der Liebsten Siedler gespielt; hemmungslos gewonnen. Nochmal spazieren gegangen. Gleich Quizshow und vorher eine Folge The Crown.

Das war ein feiner Tag.

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8.1.2021 – a question of time

Zu Beginn des Jahres schauten die Liebste und ich auf die verzehrten Plätzchen-, Keks- und Soulfoodberge sowie auf unsere aktuell durchschnittliche Couchtime und es wurde ein mal-wieder-anders-Beschluss gefasst.
Sie entdeckte irgendwo eine vegane Januar-Challenge und wir beide meldeten uns an; was kann schon daran verkehrt sein, jeden Tag zwei bis drei neue Rezepte kennen zu lernen?

Heute zum Beispiel gabs mittags ein Sandwich mit etwas Salat drauf – das sah auf dem Bild in der E-Mail richtig gut aus – ich klinkte den Link an.

Über Rezepten ist ja meist so eine kleine Infobox mit Zeit- und Mengenangaben und ich las als erstes: Vorbereitungszeit: 20 Minuten, Zubereitungszeit 10 Minuten. Okeee. Im Weiterscrollen erfuhr ich, dass darin nicht inbegriffen war, dass ich eine Stunde vorher den Tofo in einer Tofupresse (Affiliatelink) eine halbe Stunde auspressen müssen und danach nochmal 15 Minuten in Zewa gewickelt liegen lassen müsse.

Sorry, eine Stunde für ein Sandwich ist außerhalb meiner Lebenswirklichkeit. Rezepte, bei denen ich beim Loslesen lerne, dass ich vor einer dreiviertel Stunde hätte beginnen müssen auch nicht.

Aber ich habe jetzt immerhin verstanden, warum die in Waschbär-Chic gewandeten Frauen im örtlichen Biomarkt sich immer so langsam bewegen. Anderes Zeit-Kontinuum halt.

Am Schreibtisch war ich heute komplett arbeitsunfähig, da alle Bälle in der anderen Hälfte liegen, wie man so schön sagt. Aber dafür blinkt und glänzt die Küche und die Wanne und das Waschbecken, ich war kurz draußen, das obligatorische Schneefoto schießen und wenn man etwas gegen die Wintermüdigkeit tun kann, dann sollte man etwas gegen die Wintermüdigkeit tun, nicht wahr?

Nachmittags klingelte ein Liefermännchen und brachte noch die bestellten Schuhe. Passend dazu habe ich ein altes Paar entsorgt – denn ich habe ja vor ein paar Jahren beschlossen, dass ich für jedes neue Teil ein altes wegwerfe. Ca drei Jahre fuhr ich da gut mit ohne Neuanschaffungen, aber im Herbst begann ich, nach neuen Hoodies, Jeans und Schuhen Ausschau zu halten – offensichtlich war da ein Turnus zu Ende.
Naja – alle drei Jahre neue Kleidung – da kann ich mit gutem Gewissen mit leben.

Heute Abend Coronopoly mit der Gang.
Und morgen ist wieder Zwischen Brötchen und Borussia. Wir kriegen das hier schon rum.

By the way: Eine Mitspielerin für Siedler-spielen bräuchten wir noch. „Wir“ sind in diesem Fall Frau @mausbief und ich und uns fehlt die dritte Mitspielerin. Keine Sorge, wir kennen uns auch noch nicht.

Ein paar Links für Sie:

Ganz Blog-egozentriert stelle ich erstmal fest, dass ich schon vor zwei Jahren als Antwort auf den ebenso scharfsichtigen Heiko (Digitalpaket und Alltag) und vollkommen ohne das vielzitierte Corona-Brennglas die deutsche Digital-Misere an Schulen sah (9.1.2019 – digitales). Ohne die Idee einer Lösung allerdings auch damals schon. Passt aber immer noch alles.


Gunther Dueck spricht mal aus, dass der Kaiser nackt ist und findet ein Wort für die vielen kleinen Unachtsamkeiten, die man tagtäglich so begeht:

Wenn sich jemand im Verkehr als Raser hervortut, gefährdet er andere. Das ist bedenklich bis krass gefährlich. Die Gerichte verurteilen die besonders irren Hochgeschwindigkeitsfahrten mit Todesfolge vereinzelt als Mordtat, also als absichtliche Tötung aus niedrigen Motiven. […] Wer mit 70 Sachen durchs Dorf fährt, wird hochwahrscheinlich niemanden töten, aber es könnte schon vorkommen. Wenn er das tut, ohne dass etwas passiert, hat er aber einen Schaden riskiert. Wenn – so will ich schätzen – eine Million verschiedene Raser mit 70 km/h durch ein Dorf sausen, dann wird es einen Toten kosten. Für diesen Fall möchte ich es so ausdrücken: Jeder, der absichtlich aus Eile, Übermut oder Rücksichtslosigkeit mit 70 durchs Dorf rattert, der begeht statistisch ein Millionstel eines Mordes, einen Mikro-Mord.

Gunther Dueck: Ich will es Mikro-Mord nennen

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7.1.2021 – keine Schraube locker

Zehn Stunden geschlafen, sagt die Uhr. Wird wohl nötig gewesen sein, sage ich.

Deswegen aber komplett die Ereignisse in Amerika verschlafen, was ich auch erstmal gut finde. Die übliche Twitterempörung ermüdet mich immer wieder zu sehr. Und solange die Menschen noch auf Einzelereignisse empört reagieren wollen und nicht beginnen, aufs Systemische zu schauen, passiert eh nichts.
Dies gilt übrigens fast überall.

Am Schreibtisch weiter dies und das – gut, bevor in vermutlich absehbarer Zeit ein paar etwas größere Projekte losgehen. Hoffentlich nicht alle gleichzeitig …

Nachdem – Grüße an den Schweinehund – irgendwann in den letzten Monaten mein fast-tägliches Rückenprogramm etwas eingeschlafen war heute mal wieder eine 30min-Einheit dazwischengeschoben. Ergebnis: Erfrischt und schmerzfrei. Ich schreibe das auf, um mich selbst zu erinnern.

Der Nachmittag war dem Vormittag sehr ähnlich. Nur ohne Rückenprogramm und deswegen noch weniger ereignisreich und noch weniger erzählenswert.

Obwohl ich extra im Leitfaden der Landesmedienanstalten (pdf) nachgeschaut habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich den nächsten Abschnitt als Werbung kennzeichnen müsste. Da ich weder dazu aufgefordert, noch eingeladen wurde und alles selbst bezahlt habe, (also klar: Nein), macht mich die Fußnote „Vorsicht bei zu positiver Darstellung“ stutzig. Denn die Darstellung wird sehr positiv sein, aber nur, weil ich eben begeistert bin. Wie schön wären klare Vorschriften.
Also, wenn Sie das eng sehen: Werbung (unbeauftragt & unbezahlt)

Aber ich hatte Ihnen ja angedrohtversprochen, noch etwas über Tylko zu erzählen. Kurz die Fakten: Tylko stellt Regale her, eigentlich sogar nur ein Regal, das man aber sehr flexibel anpassen kann. Es gibt drei Oberflächen-Typen und diverse Farben und einen Konfigurator, mit dem man sich vom breiten, flachen Sideboard bis zum schmalen, hohen Bücherregal alles zusammen stellen kann, was man möchte und braucht. Dabei gibt es verschiedene Höhen und man kann jedes Fach mit Schublade oder Tür versehen. Egal was man macht, es wird immer gerade und clean und nahezu skandinavisch im Design bleiben und ich liebe das sehr.
Wir haben uns Anfang November ein unter-dem-Fernseher-Möbel bestellt. Da jedes Regal individuell hergestellt wird, hats dann bis zum 5.1. gedauert, bis die Pakete hier standen.
Die Kommunikation war die ganze Zeit perfekt und sehr liebevoll, die einzelnen Pakete gut verpackt, die Aufbauanleitung logisch und der Zusammenbau selbst …
Wissen Sie, wir sind hier echt Ikea-erfahren und haben auch schon die Abgründe anderer Möbelhäuser-Kits erlebt und haben deswegen vorgestern hier eine Stunde lang nur gelacht. So einfach und logisch war alles.
Alles wir nur zusammengesteckt und dann mit einem Hammer liebevoll in die richtige Passung bewegt. Im ganzen Regal ist keine einzige Schraube anzuziehen … – und wir haben zwei Schubladen zusammengebaut. Sie wissen schon: Die Dinger, bei denen man sonst diese kleinen Madenschrauben durch die scharfkantigen Schienen ins Holz schrauben muss, dann fällt immer die Schraube in die Schiene und verkantet sich und dann schneidet man sich nochmal und … Nein, gar keine Schraube. Die Schubladen werden gesteckt und sind perfekt.

Bilder liefere ich Ihnen, wenn wir auch die Wand dahinter neu gestrichen haben, da ist noch etwas Bedarf, aber – vielleicht klang das schon raus: Wir sind echt begeistert.

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6.1.2021 – back on track

Der Tag begann mit einem sehr angenehmen Telefonat mit dem ITler einer Kundin. Manchmal ist es gut, auf der direkten Ebene mal eben abzuchecken, wie die andere so auf Problem und auch auf ihren Job allgemein blickt. Fazit: Wir haben exakt nichts konkret am Projekt weiter treiben können, aber gemeinsam kurz rumgesponnen, was denn alles ginge und was sich uns in den Weg stellen könnte und mit welchen Prioritäten wir dann damit umgehen würden.
Und jetzt weiß ich, dass da eine kompetente Ansprechpartnerin sitzt und bin beruhigt. Und sie weiß, dass ich auch einigermaßen weiß, wovon ich rede.
Socializing. So wichtig.

Dann ging ich in den Codeflöz. Ein paar Kundinnen haben miteinander über ihr CMS und wie sie es nutzen gesprochen und möchten jetzt alle das gleiche Feature und das ist ebenso logisch wie vernünftig und so code ich also friedlich vor mich hin und freue mich darüber.

Mittags fuhren wir ins Café Audi und blickten ein bisschen in den Nebel. Nun denn. Nein, ich habe heute kein Foto für Sie.

Danach lauschte die Liebste, was denn meine persönliche Freundin Frau „nach Weihnachten ist bestimmt alles besser“ Gebauer zu sagen hatte – ihres Zeichens Schulministerin in NRW und damit quasi oberste Chefin der Liebsten. Und damit auch die Frau, die darauf besteht, dass die Liebste da jeden Tag hinmusste, weil Kinder ja weder sich noch andere anstecken. Bestimmt.
Überraschenderweise ist nach Weihnachten nicht alles besser und die Schule in NRW ist bis Ende des Monats erst einmal zu. Ich muss gestehen, soviel Vernunft* hatte ich nicht erwartet.

*) Liebe mitlesende Eltern, ich weiß, dass sie leiden, wenn Ihre Kinder zu Hause von ihnen „beschult“ werden sollen, aber ich hoffe wir sind uns einig, dass Augen zu und durch und alle Kinder immer in die – natürlich gut gelüftete – Schule zu pferchen nicht die Lösung ist?

Abends losgefahren, den nächstgelegenen Sushi-Handel unterstützen und dann The Morning Show weitergeguckt.

Je länger die #aktuellesituation besteht, desto mehr stärkt sich imho meine Theorie, dass unsere Politiker ihren Job als Politiker auch während der Krise sehr gut machen. „Sehr gut“ im Sinne einer Job-Bescheibung, die normalerweise viel im Aushandeln von Kompromissen besteht. Aber deswegen leider in der bis dahin gültigen Job-Definition für das Handling einer Pandemie vollkommen ungeeignet ist.
Was bedeutet, dass sie weiterhin gute Politiker sind, aber sehr schlechte Pandemie-Handler.

Hier, ich hab was für Sie gelesen:

Ich persönlich blicke ja nicht nur positiv auf all die Algorithmen, die unser Leben bestimmen – kurzgefasst hauptsächlich, weil sie eben menschengemacht* sind – und habe da auch schon einmal drüber geschrieben. Lena Deser schreibt bei den Krautreportern auch noch einmal mit vielen konkreten Beispielen darüber:

Noch ein Beispiel: Özlem Türeci und Uğur Şahin sind gerade in aller Munde, weil die beiden verheirateten Mediziner:innen gemeinsam einen Corona-Impfstoff in ihrem gemeinsamen Unternehmen Biontech entwickelt haben. Aber Google gab die Qualifikation der beiden so an: Uğur Şahin war Vorstand und Özlem Türeci Ehefrau. Die Google-Informationsfelder werden anhand von Informationen aus dem Web automatisch generiert und halten uns damit einen Spiegel vor.
[…]
Algorithmen sind weder neutral noch objektiv. Sie sind von Menschen gemacht und spiegeln deshalb die Ungleichheitsverhältnisse unserer Gesellschaft wider. Im schlimmsten Fall diskriminieren sie unbemerkt Millionen von Menschen.

Lena Deser auf krautreporter.de: Wann bist du das letzte Mal von einem Algorithmus diskriminiert worden?

*) Und ehrlich gesagt oft vielleicht auch nur von weißen, jungen middleclass-Informatiker-Männern. Und nachdem ich einmal miterlebte, wie ein gesamter Hörsaal voller junger Informatiker und Physiker eine Frau laut ausbuhte, als sie ein Diversitätsproblem ansprach, seitdem weiß ich spätestens, das unsere aware Internetbubble nicht die Realität abbildet.


Und Sascha regt sich auf über die unfassbare Inkonsistenz in dem was wir als Corona-Politik vorgesetzt bekommen. Meine Theorie warum das passiert, steht ja schon oben; Sascha ergänzt:

Der Corona-Elefant im Raum ist der vielleicht deutschestmögliche Elefant: die alternativlose Heiligkeit der althergebrachten Form der Präsenzarbeit. Pandemie hin oder her, der deutsche Chef möchte seine Untergebenen im Zweifel um sich wissen, glaubt die Bundesregierung offensichtlich.
[…] Gastronomen, Geschäfte, Kulturbetriebe […] müssen schließen […] bis die Zahlen sinken. Dagegen kann jeder neuntklassige Chef ganz legal seine Mitarbeitenden im Büro antreten und acht Stunden anderthalb Meter voneinander entfernt maskenlos arbeiten lassen. Diese Inkonsistenz ist unverschämt.

Sascha Lobo auf spiegel.de: Die Inkonsistenz ist unverschämt

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5.1.2021 – #wmdedgt

#WMDEDGT ist eine Idee von Frau Brüllen zur Förderung der Kultur des Tagebuchbloggens.

5:45 Uhr:
Mist, das ist echt zu früh zum Aufwachen.

8:00 Uhr:
Yay, gute zwei Stunden Dämmerschlaf, dann wohl mal aufstehen.
Wir achten darauf, dass immer eine von uns direkt unter der Klingel sitzt, damit auf keinen Fall jemand klingeln und schnell wieder weglaufen kann.

9:15 Uhr:
Ein Paket, ein Paket! Genauer: Die angekündigten fünf Pakete sind da und sie sind schon von außen wunderschön und die Liebste berichtet, sie habe noch nie einen Pakteboten ein Paket so zärtlich tragen sehen.
Ich versuche derweil im Bad aus meinem Lockdown-&-Weihnachtsurlaub-Self ein konservativer-Kunde-Videokonferenz-Self zu formen.

9:45 Uhr:
Briefpapier nachbestellt. Das klingt jetzt vielleicht nicht so spektakulär, aber es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen 1000er Karton Briefpapier aufgebraucht und nicht vorher aus irgendwelchen Gründen meinen Firmennamen geändert habe / ändern musste.

10:55 Uhr:
Hier was Kleinkram, da noch ein schneller Telefonat, da eine kleine Unterhaltung über Chemie-Unterricht-Erfahrungen in der Schule und auf einmal ist es fünf vor elf und um elf ist diese Videokonferenz, vor der ich aus Gründen etwas nervös war. Nicht doof, sich vorher etwas abzulenken.

13:00 Uhr:
I survived. Zwei Stunden Videokenferenz in der – und deswegen fand ich sie anstrengend und war nervös – sinngemäß mein Job war: „Sitz dabei, lächle nett und wenn es Fachfragen gibt, dann darfst Du sie beantworten. Aber nicht zu ausführlich.

16:00 Uhr:
Hatte ich mal erwähnt, dass wir mit Möbeln eigentlich ziemlich genügsam sind? Unter unserem Fernseher stand zB ein Lack-Regal vom Schweden, dass ich irgendwann ziemlich früh in unserer Freundschaft mal von der kleinen Schwester vermacht bekam. As in: ich war zufällig bei ihr, als sie es eigentlich gerade zu Sperrmüll stellen wollte und befand es für „Dat is’ doch noch gut“. Ich schätze mal, das war so 2007.

Aber nachdem heute Morgen das neue gekommen war, war es Zeit: Lack musste gehen, Tylko hielt Einzug und wurde aufgebaut.
Ich denke, über Tylko werde ich nochmal einen eigenen Artikel schreiben, denn wir waren – Ikea und Online-Möbelhaus-geschädigt wie wir sind – so vollkommen begeistert, also wirklich sowas von.
Und jetzt steht da also ein Tylko und das ganze letztens schon abgespeckte Musik-Zeugs darin und mir fiel auch noch ein, dass ich noch richtige Boxenkabel im Keller hatte.
Und dann war ich sehr froh.

17:00 Uhr:
Es mag sein, dass ich eine Stunde im Stereodreieck verbracht habe und mir einen gut produzierten Titel nach dem andern in die Warteschleife gelegt und angehört habe. Es mag auch sein, dass ich die gute Schallisolierung unserer Häuser mal ausgetestet habe.
Und dann war ich sehr froh.

18:00 Uhr:
Mist, Getränke-holen vergessen. Im Laden vor mir eine Frau, die „nur schnell“ Leergut abgeben wollte. Mensch an der Kasse freundlich: „Ziehen Sie bitte die Maske hoch?
Sie: „Grummel Blödsinn grummel [nestelt im Gesicht rum], so, jetzt aber …
Mensch an der Kasse freundlich: „Und holen Sie sich bitte einen Einkaufswagen?!
Sie: „Häh?
Er (deutet auf ca 27 jeweils Quadratmetergroße Schilder); „Einkaufswagen. Sie brauchen einen Einkaufswagen
Ich im Kopf: „Boah watt ’ne Hohlbirne. Gut, dass Du nur coole Freunde hast, die in Läden keine Vorschriften diskutier…“
Sie (dreht sich murrend auf dem Weg zum Ausgang um): „Oh, hi Christian!“
Ich: „Ach, hallo Sabine“
Ich korrigiere also: Ich habe also nur-minus-eins coole Freunde, die sich gut benehmen können und in Läden keine Vorschriften diskutieren.

Naja, wenigstens noch was launiges zu bloggen. Gestern haben wir begonnen The Morning Show zu gucken und das hat uns gut gefallen, das werden wir wohl gleich weiter tun.

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