1.5.2019 – und nu?

So in etwa Mitte Dezember 2018 stellte ich fest: Die ersten drei Monate 2019 sind arbeitsmäßig gut belegt. Richtig gut. Drei Monate absolute Sicherheit sind für Selbstständige natürlich eine feine Sache und so freute ich mich hauptsächlich – aber ich ahnte auch: Da darf niemand mehr anrufen. Mit exakt gar nichts, diese drei Monate werden so voll sein, dass nicht mal Raum ist für eine neuen Mitarbeiter hier oder eine neue E-Mail-Adresse da.
Da so etwas aber natürlich immer wieder mal vorkommt, mischte sich auch etwas Sorge in den Ausblick aufs erste Quartal.

Aber immerhin war ich so konsequent, eine Anfrage, die dann noch rein kam mit einem freundlichen „Ab April“ zu beantworten.

Zwei Tage später bekam ich einen Anruf; eine langjährige gute Kollegin und Freundin hatte mich einer Agentur empfohlen und man wollte mich gern kennen lernen; am besten noch vor Weihnachten. Und statt auf die Alarmglocken zu hören, fuhr ich hin.
Ob ich denn vor Weihnachten noch beginnen könnte, man hatte es eilig. Die Alarmglocken begannen rot zu blinken aber – gerade wenn man von Freunden weiter empfohlen wird ist es leicht, sie zu übersehen und überhören.
Nein, vor Weihnachten konnte ich nicht anfangen, aber ich beauftragte noch einen Kollegen und versuchte im Quartal irgendwo noch etwas Platz zu schaffen und überhaupt das Unmögliche möglich zu machen.

Das war ein Fehler.
Die Kommunikation war von Anfang an schwierig. Wir sprachen verschiedene Sprachen, hatten diametral entgegengesetzte Vorstellungen davon, was eine Website ist und das Ganze wurde lang und schwierig und länger und schwieriger.

Überraschenderweise verschwanden die eigentlich für die drei Monate angesetzten Projekte nicht, sie verschoben sich aber. Sie schoben sich in geradezu absurder Weise, in immer wieder nicht vorhersehbaren Kapriolen über- und neu nebeneinander, sie wurden noch von diversen neuen Mitarbeitern und E-Mail-Adressen ergänzt. Und im Endeffekt hatte ich zum Beispiel Ende Januar einen der finanziell besten Januare seit ich selbstständig bin, so viel Kleinkram kam herein gesegelt. Allein: Keins der vorher geplanten Projekte hatte auch nur begonnen.

Das alles summierte sich also zu dem, was Sie hier im Blog an Gejammer über Stress und über missglückte Kommunikation ertragen mussten.

Gestern führte ich ein Telefonat, es fielen die Worte: „Die drei Kleinigkeiten und dann schreiben Sie die Rechnung“; ich trank danach erstmal ein Fläschchen Cider und heute weiß ich nicht was ich tun soll. Überhaupt nicht.

Es ist nicht so, dass ich jetzt nicht immer noch gut zu tun hätte, von den drei im Dezember sorgfältig geplanten und verteilten Projekten ist immerhin eines fertig und die Menschen, die ich auf April oder Mai vertröstet hatte stehen da auch immer noch bereit. Nur: Das ist jetzt alles gut machbar. Ich könnte also jetzt zum Beispiel auch vorsichtig daran denken, mal wieder Freizeit zu haben – also echte Freizeit, nicht nur superdringend notwendiges den-Schreibtisch-verlassen, zu dem mich die Liebste in den letzten Wochen immer wieder mal zwang.

Ich bin mit dieser Situation vollständig überfordert.
Ja, ich weiß, das ist normal, aber: Schon interesant, der Zustand

Nachmittags Kino, wir haben uns „Der Fall Collini“ angeschaut. Ich will nicht spoilern und sage nur: Wenn Sie sich gerne lustiges à la „Fuck u Dings“ oder den schönen Oberkörper von Herrn M’Barek ansehen wollen: Lassen Sie’s.
Wenn Sie ein paar very intense moments aushalten und ein paar guten Schauspielerinnen und Schauspielern zusehen mögen: Jup, auf jeden Fall. Beeindruckend.
Bechdel-Test: Nope. Drei Frauen in Sprechrollen (Richterin, Enkelin des Opfers, Sidekick Herr M’Barek) sie sprechen aber nicht miteinander.

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30.4.2019 – International Jazz Day

„Jazz“, jaja. Zauberte schon zu Schulzeiten den meisten einen seltsamen Zug um die Lippen und noch heute erlebe ich oft, dass Menschen Jazz ablehnen; meist dann mit einem Argument, das voll nicht stimmt.

Dabei hat es der Jazz in dieser Diskussion leicht, denn Jazz ist im Zweifelsfalll immer mehr als man denkt. Denkt man an wilde, unrhythmische und unharmonische Klangorgien, dann kommen die Skadinavier mit ihren ruhigen, strengen Klavierstücken. Denkt man „unmodern“, dann kommen die jungen Amerikaner, die ihre Improvisationen in HipHop-basierte Klangcollagen setzen. Denkt man, man müsse da ja immer konzentriert zuhören, dann bewirft Dich irgendjemand mit nahezu Easy-Listening-mäßigem Brazilian-Jazz und nur wenn man an Oberstudienräte in Jack-Wolfskin-Jacken denkt, die, ein Glas Whiskey in der einen Hand, unrhythmisch mit dem anderen Zeigefinger in der Luft rumstochern und dazu dozierenmansplainen, dann hat man vermutlich oft Recht.

Irony off, ich nutze den Anlass mal, um Ihnen ein paar meiner Lieblingsstücke zu zeigen. Aus ganz verschiedenen Richtungen des Jazz, denn Jazz bedeutet ja eigentlich nur, dass es improvisierte Musik ist.

E.S.T. – From Gagarin’s Point Of View: Schon mein erstes Jazz-Konzert 1989 – es war ein Festival und ich hatte vorher keinen der auftretenden Künstlerinnen oder Künstler gekannt – machte mich mit dem bekannt, was „die Skandinavier“ unter Jazz verstehen. Streng, manchmal kühl und meist mit einer tiefen Melancholie. Ich würde es für immer lieben. Das Esbjörn Svensson Trio war vermutlich für mich die Musik, die am besten zu mir passte und ich werde Esbjörn für immer vermissen. Die drei konnten auch ziemlich Krawall* machen; dies ist ein sehr ruhiges Stück, von dem man sich aber mal gut wegtragen lassen kann.

*) Genau das machte seine Musik ja aus: Ein Stück von e.s.t. konnte als Popsong beginnen, sich zu einer Art Rockhymne steigern, um sich dann in eine scheinbar uferlose Jazzorgie zu steigern und schließlich als klassischer Choral auszuklingen. So führte Svensson mühelos Menschen zum Jazz, die jene Gattung sonst nie kennengelernt hätten.

stern.de: Esbjörn Svensson stirbt beim Tauchunfall

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Candy Dulfer – Pick Up The Pieces: Jazz kann übrigens bestens auch sehr bootyshakend tanzbar sein. Funk ist Jazz, Jazz kann Funk – wen interessiert das schon so genau? Candy zieht das Stück hier ziemlich in die Länge und wenn es Ihnen langweilig wird, dann skippen Sie doch mal zu Minute 5:00, da stopppen alle und bauen etwas Neues auf und es macht Freude dem zuzusehen.
Apropos „zusehen“ – so ab Minute 9:00 schreitet die Chefin dann zum Schlagzeug und befiehlt den anderen zu schweigen, denn sie will mit dem Drummer eine musikalische Unterhaltung beginnen. Schauen Sie mal den anderen in die Gesichter: Das sind keine gelangweilten Gesichter von Mietmusikern, die gerade halt zusehen sollen – die haben puren Spaß daran, was die beiden da abziehen. Denn das entsteht in dem Moment ja das erste und auch letzte Mal. Und auf oder vor der Bühne bei so etwas dabei sein zu können – das ist großer Spaß und ein Grund solche Musik zu mögen.

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Robert Glasper Experiment – Afro Blue: Von wegen altbacken. Ja, es gibt Jazzer, die meinen, das alles was nach den Sechzigern kam neumodischer Scheiß war, den niemand braucht. Aber andere bewegen sich und nehmen aktuelle Einflüsse auf und spielen damit. So wie Robert Glasper, der perfekt sehr klassisches Klavierspiel mit HipHop, Samples, BreakBeats und auch Vocals verbindet; hier mit Norah Jones. Falls Sie sich übrigens gerade an Café del Mar oder ähnliches aus den frühen Zweitausendern erinnert fühlen: Ja, das war auch oft Jazz.

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Stanley Clarke – School Days: In den späten Siebzigern waren die Jazzer übrigens mal sowas wie Rockstars. Mit Lederhosen und Rockerposen und Fernsehauftritten und recht eingängiger Musik. (Um es zeitlich einzuordnen: Parallel drehte man da gerade Saturday Night Fever.) Wie bei allem anderen gilt auch hier: Sobald jemand deutlich ein Solo hat können Sie davon ausgehen, dass das was er oder sie spielt exakt in dem Moment in den Kopf und aufs Instrument kommt. Deswegen auch die Freude im Gesicht der anderen. Immer wieder. Immer wieder magisch.

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Miles Davis – Time After Time: Treue Leserinnen des alten jawls wundern sich nicht, dass auch noch Miles Davis hier vorkommen muss. Aber ich schließe auch an etwas an, das ich oben schon sagte: Die großen bleiben und blieben nicht in der Tradition stecken, die nahmen immer aktuelle Einflüsse auf. So wie Miles, der sich nicht zu schade war (damals) aktuellste Popmusik zu hören und die Perlen selbst zu spielen. In einer der Bopgrafien über Miles sagte mal jemand sowas wie „When we played it and when we were good, we left no eye without a tear“ – also lassen Sie sich mal drauf ein, was der Prince Of Darkness da auf der Trompete spielt.

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Wenn Sie übrigens weiter interessiert sind? Falls Sie mal irgendwo auf diesen Film stoßen: Gucken Sie ihn sich an.

29.4.2019 – this’n’that

Ich wurde Muse genannt und bin unfassbar gerührt. Vor allem weil ich zur bemusten (ist das ein Wort?) schon seit Jahren aufblicke. Jep, really talkin’ ’bout u.

Der Tag begann mit dem Abschluss DES Projektes. Hoffe ich jedenfalls, denn man möchte erst noch drüberschauen.
Trotzdem gönnte ich mir schon mal eine Belohnungsstunde am See.

Dann ein bisschen Kleinkram hier, ein bisschen Orga-Kram da und einen richtigen Lernerfolg hatte ich auch: Wenn man nämlich einen regelmäßigen BackUp-Job auf dem Server einrichtet und sich die BackUps per E-Mail zuschicken lassen möchte – dann sollte man gelegentlich checken, ob die Mails auch ankommen.
Sonst mag es passieren, dass sich recht große ZIP-Dateien auf dem Server sammeln und man schon zwei Jahre später eine freundliche Mail vom Webhoster bekommt, weil der Webspace voll ist.
*Hust*

Nachmittags hatte ich noch einen Vorbereitungs-Termin für ein Event, das ich „auf Social-Media“ – wie wir Spezialisten sagen – begleiten sollte. Aus guten Gründen haben wir das gecancelt – statt dessen werde ich das ganze jetzt als Fotograf begleiten. Und darauf freue ich mich sehr, sehr, sehr.
Bleiben Sie dran, in vier Wochen ist’s schon so weit.

Im Fernsehen lief „First Dates – ein Tisch für zwei“ und ich finde es recht interessant mal zu zählen, wie viele Männer bzw. Frauen vorher sagen, dass Ihr Date bitte folgende optische Eigenschaften aufweisen sollte (x, y und natürlich nicht zu viel z) und wie viele Männer bzw Frauen sich vorher irgendwelche Eigenschaften vom Date wünschen.
Spoiler: Je unattraktiver (nicht nur äußerlich) der Mann, desto höhere Ansprüche an Figur und Gewicht des Dates hat er. Frauen hingegen hätten im Durchschnitt gerne Humor und was treues, nettes.
Still a long, long way to go.

Und dann gabs noch irgendwas mit Curry und wir holten endlich die „Let’s dance“-Folge vom Freitag nach. Ja, so alt sind wir.

Kennen Sie den schönen alten SongYou’re so vain“? Ich finde die Refrainzeile „You’re so vain, you probably think this song is about you“ unfassbar genial – die Idee, dass jemand so eingebildet sein könnte, dass er sogar davon überzeugt ist, dass auch ein schlechtes Lied nur über ihn sein kann – das erfüllt mich mit großer Freude.
Ich denke im Moment darüber nach, auch etwas über jemanden zu schreiben, fürchte nur, dass diejenige zwar auch eher vain ist, aber eben daraus schließen würde, dass sie nicht gemeint sein kann. Mal sehen.

28.4.2019 – selfcare revisited

Im Großen und Ganzen machten wir mit dem selfcare-Programm weiter.
Bemerkenswert an diesem Tag:

Wenn auf einem von diesen neumodischen Chlor-Super-Reinigern daufsteht, dass man sie nicht in geschlossenen Räumen anwenden soll, dann glauben Sie dem ruhig.

Wenn Sie einen netten, wenn auch belanglosen französischen Film gucken wollen, dann ist „Monsieur Claude und seine Töchter 2“ durchaus ok.

Wenn Sie einen relativ typischen, wenn auch etwas langen Marvel-Film gucken wollen, dann ist „Avengers Endgame“ durchaus ok.

Wenn Sie noch ein paar Antworten von mir lesen wollen, lesen Sie weiter.

  1. Wofür wärst du gern berühmt?
    Ich dachte lange Jahre, ich wäre gern ein erfolgreicher und berühmter Musiker, bis ich das erste Mal mit „der Musikindustrie“ zu tun hatte und mich sehr bewusst dagegen entschied.
    Inzwischen mag ich es sehr, ein bisschen unter dem Radar unterwegs zu sein, aber mir fällt was ein: Bei den Goldenen Bloggen wurde dieses Blog mit folgenden Worten vorgestellt: „Wenn er so ist wie er scheibt, möchte man mit ihm gerne Kaffee trinken gehen.“
    Ich möchte gerne dafür berühmt sein, dass man mit mir gut Kaffee trinken kann.
  2. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
    Nicht gut. „Natürlich“ möchte ich hinzufügen und beginne zu überlegen, wie es sich nicht schlimm anfühlen könnte. Aber mir fällt nichts ein.
  3. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
    Naja, erstmal mich. Und dann gibt es da einige Menschen in diesem Internet, mit denen ich mich sehr connected fühle, wie die wunderbare Lena im neuen Podcast der wunderbaren Eva es nannte. Da gibt es einige, die würde ich gerne näher kennen lernen.
  4. Duftest du immer gut?
    Wie eine Frühlingswiese. Je nach Tageszeit mit oder ohne Hasenkürtel.
    Im Ernst: Was soll denn bitte diese Frage??
  5. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
    Ich lese relativ wenig, was ich in der Einheit „Bücher“ messen lässt; ich lese sehr viele Artikel – vom Blogartikel zu mehrseitigen in Zeitschriften on- und offline.
  6. Googelst du dich selbst?
    Selten in dem Sinne, wie Du das jetzt vermutlich meinst. Ich beobachte recht genau, wer mich verlinkt. Und ich habe dann ja noch eine Firmenwebsite, da googele ich mich immer mal wieder – da heisst das aber „Kontrolle des eigenen Rankings“.
  7. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
    Die Mondlandung. Das alte Rom. Den historischen Jesus. Den historischen Mohamed. Den Bau der ägyptischen Pyramiden. Die Explosion der ersten Atombombe. Das alte Griechenland. Die Mobilmachung zum ersten Weltkrieg. Obamas Inauguration. Den Aufruf zum ersten Kreuzzug.
    Ich beobachte mein halbes Leben Menschen um zu verstehen, warum sie die Dinge tun, die sie tun und ich möchte bei jedem möglichen historischen Ereignis dabei gewesen sein. Um zu sehen, wie sie wirklich waren und um vielleicht etwas mehr zu verstehen.
  8. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
    Ich wohne mit meiner besten Freundin zusammen.
    Darüber hinaus habe ich ein paar WG- und ein paar Co-WG-Erfahrungen, ich war mit großen und kleinen Gruppen im Urlaub und ich bin mir total sicher: Inzwischen bin ich zu komisch. Aber ein großes altes Gut in Sichtweite des Meeres mit einem großen Innenhof um den herum sich Wohnungen und Werkstätten und Büros und Galerien gruppieren – das könnte ich mir vielleicht vorstellen.
  9. Sprichst du mit Gegenständen?
    Na sicher. Wie soll ich denn sonst wissen, wie es ihnen geht?

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

27.4.2019 – It leaves a scar

Aus Gründen ist die Stimmung hier im Haus nicht so auf dem Siedepunkt. Ich versuche mich zwar dann immer an eines meiner Lieblingsbücher zu erinnern aber nun denn. Wir versuchten also das Soul-care-Programm galore:
Erst mal ausschlafen, dann hab ich ausführlich eingekauft und diverses für ein Soulfood-Abendessen mitgebracht. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hamm; dort im Maxipark gibt es aktuell eine Playmobil-Ausstellung und wir lieben zum einen solche Ausstellungen und zum anderen ist es einfach großartig, dort als einziges erwachsenes Paar ohne Kinder durch die Räume zu schlendern.

Eine Beobachtung, die mir viel Vorfreude auf die kommenden Generationen macht: Die Eltern, die mit Augen und Finger am Handy alle X Minuten anlasslos „Kevin lass das“ in den Raum brüllen ohne aufzusehen oder auch nur im geringsten die verzweifelten Bemühungen ihrer Kinder zu sehen, doch bitte einmal von ihnen wahrgenommen zu werden. Die werden in Schule und Leben viel Spaß haben, die Kinder. Aber der Ritalin-Industrie wirds gefallen.

Mmm, nothing, nothing, nothing gon‘ save us now

Außerdem haben wir uns eine Ruhrtopcard geleistet, denn wir unternehmen ja nun eh ständig etwas hier im Umkreis. Wir konnten die einfach am Eingang des Maxiparks kaufen – theoretisch.
Praktisch wurde das ganze recht interesant, weil das Anmeldeverfahren war … – nun, ich glaube, ich muss mal wieder fürs Techniktagebuch schreiben.
Wir bekamen nämlich den ausgedruckten Screenshot einer Anmeldemaske einer Website und sollten das ausfüllen. Ich tippte mit dem Stift ein paar mal auf den ausgedruckten Dropdown-Pfeil neben der „Anrede“ und wir gibbelten los.
„Netterweise“ war das Häkchen bei „ich bin mit der Nutzung meiner Daten einverstanden“ vor dem Ausdruck gesetzt worden. Zusätzlich hatte jemand unter den Screenshot noch ausgeführt, dass unsere Daten zu Werbezwecken weiter gegeben werden dürften. Wir strichen das durch und unterschrieben.
Sowohl Unterschrift als auch Durchgestrichenes dürften aber eh keine Rolle spielen, denn die Frau tippte dann das Formular nochmal komplett ab und ich bin arg gespannt, was an Werbung reinkommt.

Things fall apart, but nothing breaks like a heart

This world can hurt you
It cuts you deep and leaves a scar

Es mag sein, dass ich zu Hause dann in einen etwa zweistündigen komatösen Nachmittagsschlaf gefallen bin und danach gabs dann einen Chicken-Style Cheeseburger an zwei Salatvariationen und geriffelten Kartoffelspalten. Boah klingt das angeberisch, wenn ich das so schreibe.
Die schwarzen Flecken auf den Riffel-Pommes sind übrigens Grubensalz – ein Geschenk, das mir Hannes damals machte, als ich bei ihm in der GLS-Bank gelesen hatte. Halten wir einen Moment inne.

Nothing, nothing, nothing trifft mich im Moment musikalisch so tief ins Herz wie Mileys verletzte Stimme.

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Dann dieses Quizdings in der ARD. Morgen sind die Ferien zu Ende und als treue Leserin kennen Sie das Wort „Ferien-End-Blues“ ja schon und das wird alles auch nicht besser machen.

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