12.9.2021 – lustige Betrugsmasche im Marketplace / Kleinanzeigen-Portal

Wie vorgestern erwähnt, hatten wir ja ein paar Dinge in den Marketplace gestellt. Und das machte den Tag heute ganz interessant. Es kam nämlich leider keine einzige echte Anfrage rein – aber dafür diverse mit einer Betrugsmasche, die ich noch nicht kannte. Scheint auch noch nicht ganz so verbreitet zu sein, deswege erzähl ich mal:

  • Es meldet sich jemand, die oder der sofort bereit ist, den Preis ohne weiteres Handeln zu zahlen.
  • Er bietet an, das Geld via UPS oder FedEx zu senden, weil er selbst nicht kommen kann. Den zu verkaufenden Gegenstand soll man dann dem Boten direkt mitgeben oder es kommt noch ein extra Bote.

Beim ersten Mal kam mir das schon etwas supekt vor, aber nun denn. Dieser erste Dialog verstummte dann aber und mein Bauchgefühl war offensichtlich schlecht genug, dass ich auch nicht nachfragte.
Dann kamen diverse weitere Anfragen nach dem gleichen Muster, ich googelte kurz und die Sache war klar: Der Abholdienst steht vor der Tür, bevor das angeblich losgeschickte Geld da ist und macht Druck.
Alle Käuferinnen hatten französische oder andere nicht-deutsche Namen, deswegen war mir auch beim ersten Dialog das nicht perfekte Deutsch nicht aufgefallen. Beim zweiten Blick sah mir das dann aber sehr nach maschineller Übersetzung aus. Außerdem kamen im direkten Chat die Antworten zu schnell (vermutlich halt Copy & Paste von Textbausteinen), daher habe ich mit einer angeblichen Käuferin dann mal ausprobiert, was passiert, wenn man etwas außerhalb des reinen Verkaufsdialoges schreibt. Ich musste sehr lachen, als sie meinen Satz dann einfach wiederholte.

Nachmittags traf ich ich mich mit dem Grafiker aus der Stadt – wir hatten uns zuletzt vor Beginn des endlosen März gesehen und uns viel zu erzählen. Das war sehr schön, aufgrund der Menschen drumherum in der Eisdiele aber auch etwas anstrengend.

Die Liebste hatte ihren Nachmittag ebenfalls bei Kafee und Kuchen verbracht; wir fuhren dann abends nochmal kurz ins das neue Naherholungsgebiet, dass unser Kaff mit ebensoviel Aufwand wie mangelndem Geschmack aus dem Boden gestampft hat.
naja, immerhin fließt da irgendwo ein Bächlein und das war schon ok.

Das zweite Triell haben wir uns gespart. Am nächsten Morgen würde ich im Radio hören*, dass Herr Laschet zu oft nach unten geguckt hat (nicht gut) und Herr Scholz super war, weil er auch mal ärgerlich wirkte. Wenn das die Dinge sind, mit denen Fachleute die Kandidatinnen bewerten, dann Prost Mahlzeit.
Die heute-show brachte derweil einen Beitrag über die Kanzlerkandidaten ohne ein einziges Mal den Namen Baerbock zu erwähnen. Falls Ihr damit beweisen wollt, dass Ihr nicht linksgrünversifft seid – das wäre dann wohl gelungen. Mehr aber auch nicht, Leute.
Eine mir bekannte achtzigjährige nennt sie „Bullerbums“, weil sie Angst vor den Russen hat.
Ich seh echt schwarz.

*)Nein, ich kann nicht in die Zulunft schauen; ja richtig, dieser Artikel ist ein #laterpost

Zeugs:

Als Bassist hat man ein wesentliches Problem: Die wenigsten Menschen haben eine Idee, was Bassisten eigentlich tun. Fordert man uns auf „Spiel doch mal was“ dann bricht Stress pur aus. Gitarristen können dann „Wonderwall“ oder „Smells Like Teen Spirit“ anfangen und alle sagen „Awww“, Pianisten klimpern ein bisschen BarJazz und alle werden ganz weich, aber wir?
Wir sind am Arsch. Die Basslines solcher Chart-Hits sind zu 99% strunzlangweilig und lassen außerdem selten das Stück erkennen. So richtig bekannte Basslines gibts wenige, „Money“ von Pink Floyd ist einfach zu lange her und das, was Bass-Virtuosen spielen ist schnell sehr abgedreht..
Aber was red’ ich eigentlich so lange? Da hat doch jemand ein Video zu gemacht:

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