9.5.2020 – just another lame Saturday

Tauschen Sielame“ gegen „manic“ und „Saturday“ gegen „Monday“ und genießen Sie den Ohrwurm. Gern geschehen.

Ich hatte gestern in Absprache mit der Agentur die letzten Korrekturen an einem Job nicht mehr erledigt, sondern auf Montag geschoben. Heute beim Aufwachen fand ich das dann aber doof und bewegte mich aus dem Bett heraus also als erstes an den Schreibtisch. Augen zu und durch, denn inhaltlich … lassen wir das.

Als die Liebste aufwachte und den ersten Kaffee eingefüllt hatte, kam sie hoch zu mir; und ich wollte sie sofort fragen, ob wir jetzt wohl bitte direkt an den See fahren könnten. Leider redete sie vor mir los – und ich will sie ja nicht unterbrechen, also schluckte ich meinen Wunsch kurz runter. Hatte aber Glück, denn sie fragte mich, ob wir denn jetzt wohl bitte direkt an den See fahren könnten.
Perfekt.

Wir fuhren dann an den See. Letztens hatten wir ja beschlossen, mich und meine Schreibtisch-gestählte Ausdauer auf einmal-die-ganze-Strecke-vom-Vorbecken-bis-zur-Staumauer zu trainieren.
Und ich denke, wir sind auf einem guten Weg, denn wir liefen glatt 25% weiter als in den letzten Wochen bei unserer Runde ums Vorbecken und ich hab das gut geschafft. Erst auf dem Rückweg, 200m vorm Parkplatz meckerte mein linker Fuß los und wollte gern wehtun – aber 200m vorm Ziel find ich das sehr akzeptabel.

Auf dem Weg schwelgten wir in Erinnerungen an eine Zeit, als wir uns zwar aus der Ferne, aber noch nicht echt kannten und wir beide im gleichen Jugendtreff arbeiteten. Wir haben uns dort aber nie getroffen und erzählten uns gegenseitig, wie das damals so war – und zumindest meine Erinnerungen waren super, obwohl der Laden an sich schon mit leichter Schlagseite gestartet war.
Wieder am Auto merkte ich: Das war dadurch eine echt lange Zeit ohne das Austauschen von Corona-Zeugs.
Merken Sie das auch, WIE sehr man sich dann doch ständig immer nur darüber unterhält? Furchtbar. Die Mediziner empfehlen übrigens Novid-Räume. Die Regeln für solche Räume gibts hier (PDF).

Das war dann also erstens sehr schön und zweitens sehr motivierend und somit eine großartige erste Tageshälfte.

Wie kann man so eine Laune besser weiter tragen als mit dem Reinigen der Regenrinnen? Naja, war halt nötig.

Und den Rest des Tages war dann auch eher extrem-gammeling angesagt. Wir waren sogar zu faul, die Kallax-Kisten hochzutragen, die hier noch im Flur stehen. Geschweige denn, sie auszupacken und aufzubauen. Darf ja auch sein.

Ich hab noch irgendwann die aktuellen Meldungen und die Kundenliste auf meiner Firmenwebsite aktualisiert – und bei der Gelegenheit gedacht, dass das Bohemian Rhapsody-Video auch prima auf die große „Wer ist eigentlich Christian?“-Profilseite passt, die da auch noch irgendwo im Netz rumliegt.

Ich denke, der Tag wird mit dem weiter-bingen von Alias ausklingen und war dann ein guter Wochenendtag.

Und ich war so wenig online heute, ich hab nicht mal Links für Sie.

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