9.1.2021 – This was nice

Einigermaßen ausgeschlafen. Ein bisschen rumgehangen und abgewartet, was der Tag bringen könnte. Mich was getraut und über Internetfreunde gefreut. Bei Zwischen Brötchen und Borussia gelernt, wie Beatmungsmaschinen und maschinelle Beatmung funktionieren (Learning: Sie möchten das nicht erleben). Ein Überraschungspäckchen von Ihnen aus der Post geholt und mich sehr gefreut. Wissen Sie eigentlich wie unfassbar mich Päckchen oder Kaffeekassen-Benachrichtigungen immer freuen? Jede einzelne, immer wieder. Zwischendurch immer viel Wordfeud gespielt (wie wird das eigentlich ausgesprochen?)

Spazieren gegangen. Den Rest vom Curry gefrühstückt und dabei Patrik Pacard geguckt. Der Kaffeemaschine beim Kaputtgehen zugehört und aus Gründen ohne nachzudenken einfach eine neue bestellen können. Ein Nachmittagsschläfchen gemacht. Gebadet. Mit der Liebsten Siedler gespielt; hemmungslos gewonnen. Nochmal spazieren gegangen. Gleich Quizshow und vorher eine Folge The Crown.

Das war ein feiner Tag.

Sie finden Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
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4 Kommentare

  1. Ich versteh‘ ja den Hang zu diesen Altserien nicht?! Vor lauter Fremdschämen müsste ich die ganze Zeit woanders hin gucken, da könnt‘ ich das auch ausmachen – und mach’s daher gar nicht erst an, logo.

    Also, eine wirklich ernst gemeinte, interessierte Frage: Was lockt da?

    Vielleicht fehlt mir irgend ein Aspekt, der mir einen anderen Blickwinkel und damit einen Thrill in dieser ansonsten abwechslungsarmen Zeit verschafft … ?

    1. Nein, ich glaube, ich habe keinen neuen Aspekt, denn die Antwort war in Ihrer Frage schon drin: Es ist der Reiz am Fremdschämen. Ein bisschen.

      Es ist – ich gestehe – auch ein bisschen Nostalgie.

      Und es hat – aber das war nie Zweck, sondern eher Kollateralschaden – manchmal schon interessante Gespräche ausgelöst. Nachdem ich zB „ich heirate eine Famile“ gebinged hatte, haben wir uns lange darüber unterhalten, was sich so alles geändert hat seitdem – ich hab das im Artikel ja auch kurz angerissen.
      In mancher Hinsicht bekommt man – finde ich – einen ganz guten Blick darauf, wie viel sich bei vielen Themen (Frauenbild, Erziehung, Drogen, …) doch geändert hat in den letzten Jahrzehnten, vor allem bei so Serien, die so in der Mitte der Gesellschaft spielen.

      Gestern haben wir uns lang über deutsche vs internationale Serien unterhalten. Patrik Pacard nämlich hat nur ganz furchtbare Dialoge, fürchterliche Handlungsspünge und – sogar als eher „spannend“ angelegte Serie – nur Actionszenen, die an die Jugendgruppe des örtlichen Theatervereins bei der ersten Probe erinnern. Und wir fragten uns, warum das so ist – bei einem „Weihnachtssechsteiler“, also etwas, was damals ja eine gewisse Wichtigkeit hatte.
      Und kamen dann auf das deutsche System der Redaktionen in TV-Anstalten, die bei Drehbüchern mitwirken und überlegten, wann denn zB „das deutsche“ Kino mal Qualität hatte.

      Aber wie gesagt: Das ist höchstens eine Nebenmotivation.

Kommentare sind geschlossen.

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