8.9.2018

Da hab ich doch gestern noch darüber geschrieben, dass Stars einen auch enttäuschen können. Und schon stoße ich gestern Abend bei meiner abendlichen Instagram-Runde auf jemanden, der schon zum zweiten Mal jetzt ein Foto, das ich mal während eines Konzerts gemacht habe im eigenen IG-Stream veröffentlicht. Beim ersten Mal war ich noch bereit an Unbedachtheit zu glauben und hab nur ein kurzes „Glad, u like my photo :/“ kommentiert. Und bekam eine Antwort, die man als „Oops“ deuten konnte.
Gestern war mein Wasserzeichen dann noch deutlicher weggefiltert und ich bin sauer. Vor allem, weil Bilder anderer Fotografen, die zwischendurch erschienen immer schön mit einem Repost-Badge versehen waren; es scheint also irgendwie ein Bewusstsein für die Thematik da zu sein.
Hmpf.

Ich hab diesem Blog mal eine Blogroll ergänzt. Früher hatte ich das automatisiert, aber als der Google Reader starb – die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern – da funktionierte das nicht mehr. Aber die Idee, Blogs, die man gern liest mit einem Link zu wertschätzen ist ja eine schöne und so habe ich mich gerade in die Untiefen meines Feedreaders begeben.
Aber ach, aber ach.
In der täglichen Ansicht sieht man ja nur die Blogs, die gerade etwas geschrieben haben. Die, die man gern hatte und die schon seit Wochen, Monaten, Jahren schweigen, die gehen in der täglichen Ansicht ja unter.
Ihr alten Weggefährten von früher, Ihr Lieben, Ihr wisst, wer Ihr seid: ich vermisse Euch.
Jedenfalls: Ich habe jetzt hier eine Blogroll.

Nochmal zurück zu dem erfreulichen Fan-sein. Gestern über den Tag mehrfach länger mit einer Frau aus Berlin gechattet (sagt man das noch?).
Wir haben uns auf Facebook, genauer auf der dortigen FB-Fanpage, die ich zur eigentlichen Fanpage betreibe, kennen gelernt. Und immer wieder merke ich, dass das mindestens die Hälfte meiner Beweggründe ausmacht, diese Fanpage zu betreiben: Es macht Menschen froh, was ich dort tue.
Wir teilen eine Leidenschaft und das was ich tue, macht es vielen, nicht englisch-sprechenden Menschen leichter. Die sind dankbar, ich bin froh, es ist ein großes win-win-Dings.
Und manche von ihnen lerne ich auch ein bisschen näher kennen und wie so oft im Web gilt auch hier: Menschen, die online nett sind sind auch offline fast immer nett.

Telefoniert. Viereinhalb Stunden lang. Wir hatten uns echt lang nicht gesprochen. Da ich beim Telefonieren immer auf und ab laufe (Schlafzimmer, Nähzimmer und zurück) hab ich nebenbei auch noch mein Tages-Schrittziel vollgemacht. Nur mit dem Telefonieren, ich hab sehr gelacht.

Mail bekommen. Von jemand, der oder die – die Mail war leider nicht unterschrieben – richtig unfair findet, dass ich Copytrack benutzt habe, um im letzten Dezember die unrechtmäßig benutzten Fotos nachlizensieren zu lassen. Ich würde mich da durchaus gerne mit ihm oder ihr drüber unterhalten und gefragt, ob eine Unterhaltung möglich sein kann oder sie oder er nur einmal kräftig Unmut loswerden wollte.
Ich würde auch zweiteres absolut verstehen, würde aber wirklich gern auch anderen verständlich machen, warum es eben kein „Versehen“ ist, wenn man Fotos benutzt, für die man keine Nutzungslizenz hat. Und evtl. erwähnen, dass es vermutlich deutlich teurer gewesen wäre, wenn ich privat einen Anwalt genommen hätte.