7.5.2026 – back from life, back to reality?

Erstaunlicherweise nicht so viel Panik vor dem ersten Tag zurück am Schreibtisch gehabt, wie ich vermutet hatte. Immerhin die Angst vor der Angst bin ich offensichtlich los. Wer auch immer es eine gute Idee gefunden hatte, einen ZoomCall direkt in die erste Stunde Büro nach den Ferien zu legen – der Zoom begann mit zum Ausdruck gebrachter großer Freude der Kundin über das, was ich ihr programmiert hatte. Und ich freu mich schon sehr, Ihnen das auch bald zu zeigen, denn ich mache ja nur den Rahmen – der Inhalt ist aber hier auch einfach nur wunderschön!

Zwischendurch klingelte es unvorhergesehen an der Tür und da stand eine ganz alte Bekannte. Eigentlich sammelte sie Unterschriften gegen … ach, fragen Sie nicht, mein Kaff gibt mal wieder alles. Uneigentlich waren wir, weil wir uns lange kannten und uns nur blöderweise 5 Jahre nicht gesehen haben, nach drei Sätzen im Austausch über Depressionserfahrungen und glauben Sie mir: Das tut auch mal gut, wenn man nichts erklären muss und trotzdem – oder gerade deswegen? – die richtigen Sätze kommen.

Dann der Versuch Work & Life immer schön in Balance zu halten, später Eis in der Sonne (ich hab tatsächlich das Foto vergessen), ein Besuch im Baumarkt, weil der gekaufte Reiniger leider in der falschen Richtung spezalisiert war; dann Essen. Mostly harmless und ich kann kaum sagen, wie gut das ist.


Ich sagte mal: »Es gibt keinen ethischen Weg, „KI“ zu benutzen«. Das bezieht sich natürlich nicht darauf, diese Technik an sich ethisch zu bewerten, sondern die Absichten, mit denen sie entworfen wurde, die Menschen, die sie betreiben und auch das, was die Menschen damit tun.
Ja, ich weiß auch: Ein Messer ist ein Messer und man kann damit Butter und Nutella auf einen Toast streichen oder jemanden töten. Überraschenderweise ist das Mitführen von allem anderem als einem Brotmesser dann aber auch gesetzlich ziemlich klar geregelt – im Gegensatz zu „KI“ die voller Begeisterung und ohne Reflektion gehypt wird.

Die neuste Nutzung:
Schritt eins: Man holt sich per „KI“ die Stimme und den Stil einer Musikerin und flutet dann über Distributoren die Kanäle der Musikerin selbst mit Fake-Songs.
Schritt zwei: Man löscht über den Weg einer Copyright-Klage die originalen Songs der Künstlerin aus dem Account und hat ihn damit faktisch übernommen und sie selbst für immer verstummen lassen.
Nein, das ist keine besonders böse Theorie von mir, sondern geschieht bereits, jetzt in diesem Moment.
„KI“ ist ein Werkzeug von Menschen mit Geld und ohne Talent, den Menschen mit Talent den Zugang zu Geld zu sperren.*

*) Nicht von mir, lag auf Englisch auf Insta rum und ich finde ihn sehr wahr, diesen Satz.


Gehen Sie doch mal rüber zur Nuf und lesen Sie diese Liebeserklärung:

Allerdings dachte ich, als ich das erste Mal von diesem Vorfall las: „Teenager, man muss sie einfach lieben!“ und das meine ich nicht ironisch.
Ich liebe sehr vieles am Teenagergemüt. Die überschäumende Energie, der Experimentierdrang, der Glaube, dass es kein Limit gibt, dass alles möglich ist. Die Scheißegalhaltung manchen Dingen gegenüber und der Wille alles anders zu machen und auf den Kopf zu stellen. Ich liebs einfach.

Das Nuf:
Teenager vs. Fast-Boomer

Ich schließe mich by the way uneingeschränkt derjenigen an, die irgendwo letztens ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht hat, dass Patricia offensichtlich den Schlüssel zum Blog wiedergefunden hat (leider vergessen, wer’s war).


Nur 85 Streams noch!

Cover Malcolm F: Circles & Squares

Schaffen wir die 3000 Streams?
Das neue Album CIRCLES & SQUARES.
Seit dem 26.1. auf diesen und allen anderen Streaming-Diensten.

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