7.10.2020 – the cradle will rock

Stars, Menschen zu denen man aufblickt, Berühmtheiten, große Schauspielerinnen, große Musikerinnen – wenn sie sterben, dann ist das schon seltsam. Eddie Van Halen zum Beispiel, den kenne ich seit 12 oder 13 bin. Erst weil Jump so ein Megahit war. Dann weil Beat it so ein Megahit war. Dann, weil ich langsam in die Musikerwelt eintauchte und Eddie so ein Ausnahmetalent war. Dann weil ich mich mehr für härtere Musik interessierte. Dann weil er immer noch ein gradioser Gitarrist war – manche sagen, der beste – aber da war er selbst und da bin ich anderer Meinung.

Aber vor allem, weil es immer Spaß machte ihm zuzuhören und auch zuzuschauen. Egal, ob er der beste war – er schien immer der zu sein, der am meisten Spaß* inne Backen hatte, wie man im Sauerland sagt.

*) Bitte ignoreren Sie die furchtbare Bühnenshow des Sängers, wenn Sie den Link klicken. Danke.

Eddie van Halen ist also tot und ich bin traurig. Falls Sie interessiert sind und er Ihr Leben nicht so begleitet hat wie meins, dann gibts hier beim Spiegel ein ziemlich ok-es* Portrait. Und hier läuft zur Freude der Nachbarn den ganzen Tag laut Van Halen.
(Nachtrag: Oder Sie gehen rüber zu Kiki, die hat – wie immer– auch ein paar gute Worte in der Traurigkeit gefunden. Und natürlich: Right now. Mein Gott, das hatte ich irgendwie vergessen.)

*) Falls Sie klugscheißen wollen: Man kann natürlich auch auf mehreren Saiten tappen und die Gitarre hieß Frankenstrat.

Am Schreibtisch heute lange Telefonate. Mit einer Agentur darüber wie es ist, wenn Kunden voller Schwung loslaufen und dann aber nur einen halben Meter springen. Und dann die ganze gute Idee verpufft. Wenn man zB nach einem halben Jahr den großartig angelegten twitter-Account ansieht und der immer noch auf dem Status „Hallo Welt“ vom letzten Februar steht – weil die Beratung damals allen zu teuer war.
Und vor allem darüber, was man tun kann, wenn gerade die nächste große Idee auf den Schreibtisch geflattert kam.

Und ein langes Gespräch um heraus zu finden, was die neue Website denn so können soll, bevor ich die Frage danach, was sie kostet, beantworten kann.

Anfragen bekommen, die mich auf die verschiedensten Weisen sehr freuen.

Und dann mit einem beherzten Klick auf „duplizieren“ meine Website kopiert. Da wirds Zeit für was Neues. Das hat mich dann die nächsten Stunden beschäftigt.

Spätnachmittags kam die Liebste heim – „der letzte lange Tag vor den Ferien“ – und wir liefen noch einmal am Flüsschen entlang. Und ich erwähnte ja schon ein paar Mal, dass wir nicht aus Zucker sind – aber so nass war ich lange nicht. Hätte ich Bargeld im Portemonnaie, müsste ich es jetzt trocknen.
Ach ja, hier eines aus der Reihe „548 Dinge, die Sie nicht über Christian wusten, obwohl er seit zwei Dekaden alles ins Netz schreibt“: Ich werde so stinksauer auf Gott und die Welt, wenn ich richtig nass werde, dass ich für nahezu Stunden alleine in einem Raum sein muss und vor mich hinwüte.
Das wars dann wohl mit dem Abend.

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1 Kommentar

  1. Hachja, nass.
    Ich bin in den letzten 3 Tage, 3 Mal komplett nass geworden. Kommt davon, wenn man alles mit dem Rad erledigen will und irgendwann halfen Regenklamotten halt auch nicht mehr.
    Hier ist der Status eher: *seufz* Schon wieder?

Kommentare sind geschlossen.

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