Heute dann gemäß der neuen Arbeitszeitverordnung in der Webwork Manufaktur also Arbeits-Samstag. Fünf Stunden am Stück ohne Unterbrechung programmiert und das ist mal richtig gut – unter anderem dafür habe ich mir das ausgedacht. Also für „ohne Unterbrechung“.
Die Arbeit selbst ist etwas ungewohnt, denn eine Kundin hatte mir ein Layout geschickt und in diesem Fall geht das sehr gut aus.
Aber ich weiß trotzdem nicht, ob ich so etwas nochmal annehme. Wenn ich gestalte, dann denke ich beim Pixelschieben ja schon an eine saubere HTML-Struktur, daran, wie sich die einzelnen Elemente verhalten, wenn die Bildschirme kleiner werden und halt insgesamt daran, wie sich das umsetzen lässt. Eine Website ist ja nicht ein Bildchen auf dem Monitor, sondern eine sehr bewegliche Zusammenstellung von vielen, teils interaktiven Elememte.
Wie gesagt: Diesmal Glück, aber immer? Ich glaube gerade: eher nicht.
Vermutlich muss ich dazu aber bald eine Haltung haben, denn Menschen, die „in Canva schon einmal etwas gemacht haben, Herr Fischer“, die gab es in Details schon ein paar Mal und ich vermute, das wird häufiger.
Zwischendurch eine halbe Stunde für die Liebste die Leiter gehalten, als die vor dem Herbst die Regenrinnen säubern wollte und mich darüber gefreut, was für eine geile Sau die Physik ist – denn mit etwas Nachdenken konnten wir alles Wasser, was noch in der Rinne stand, absaugen, ohne uns dabei auch nur die Finger dreckig zu machen. und erst Recht, ohne etwas anzusaugen und die Pampe im Mund zu haben.
Naturgesetze rocken einfach.

Heute Morgen spülte mir Insta diese Werbung für ein journalistisches Qualitätserzeugnis in die Timeline und ich fasse es nicht: Hätte, könnte, würde, eventuell, … – wann, bitte wann begreifen die Menschen, die Medien, wann begreifen wir alle, dass die Katastrophe bereits in vollem Gange ist? Ständig lese ich…
… Sorge, dass die Katastrophe kommen könnte, wenn wir nicht dieses oder jenes tun,
… dass eine Katastrophe befürchtet wird, sich aber Wissenschaft einer- und ein paar Arschriesen andereseits noch uneinig sind ob das stimmt – und man muss ja beide Seite hören (nein!),
… lese, dass man jetzt mal nach Technologien suchen will und in der Zeit schon mal diese ideologie-getrieben, hässlichen Wind- und Sonnenkraft-Dingsis abbaut,
… oder ich lese, das man jetzt versuchen wolle, die Katastrophe zu verhindern, in dem man Dings tut
… und lese kurz danach dass Dings leider nicht umsetzbar war, weil die Nutten, die die Dings-Lobby bestellt hatte, einfach so gelenkig waren, zu gut geblasen haben und sogar geschluckt hatten.
Na gut, das letzte lese ich nicht – aber ich bleibe bei diesen krassen Worten, weil ich schwören möchte, dass sie in Berlin so fallen. Men will be men.
Katastrophen kommen nicht immer mit einem Knall und dauern manchmal mehr als fünf Minuten. Die Klimakatstrophe hat längst begonnen, wir sind mittendrin und mit viel Glück können wir sie so klein es geht halten. Wann begreifen sie’s wohl endlich?
Excuse my french, ich bin so fassungslos und so wütend.
Gleich Pizza mit einer alten Freundin, ich hoffe auf lustige Einblicke in die Landespolitik anderer Bundesländer; später dann vermutlich den Rest vom guilty pleasure Schlag den Star.
Aber apropos: Hier in der Stadt haben wir ja gerade einen kleinen Skandal mit überregionalem Medienecho und wenn Sie das mitbekommen haben und sich Sorgen um mein generelles Wohl hier im Ort machen, dann besuchen Sie doch mal das Mendener RatsTV. Wir haben gestern Abend nach langer Zeit mal wieder reingeschaut und ich finde einfach schön zu sehen, dass kompetente Menschen in der Stadt über mein Wohl und Wehe nachdenken – das beruhigt mich wirklich sehr.
Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
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Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.
