4.10.2025 – unblogbar

And then the shit hit the fan.

Wie gerne hätte ich diesen Artikel so angefangen. Weil ich das Bild für manche Situationen so treffend finde. Weil ich den Klang, den Rhythmus der Worte mag. Aber: The shit hit the fan schon vor fast exakt einem Jahr; treue Leserinnen die Sie sind, wissen Sie noch, dass ich damals von anstrengenden Zeiten sprach, die Geschichte dahinter aber unblogbar war.
Steht man zu lange im Gülleregen, merkt man ihn nicht mehr und wir standen jetzt ein Jahr.
Trotzdem bleibt es alles unblogbar, zum einen weil es die Geschichten anderer Menschen sind und zum anderen, weil ich Rachephantasien hab, für die ich Gefängnis verdien’. Im Gegensatz zu den Zitatgebern für dieses schöne Bild hab ich allerdings noch nicht verziehen und werde es auch nicht tun.
Am Donnerstag hab ich meine Firma für eine Woche geschlossen, weil es alles zu viel war, als alles implodierte, denn das ist exakt das, was jetzt dieser Tage passiert ist. Weil ich Zeit brauchte. Weil wir zeit brauchten. Wir sortieren Hoffnungen und Ängste, Ideen und Befürchtungen, Erleichtertsein und andere Ängste und der Rest dieses Jahres wird für mich kein Spaß.
Ich werde also viel kryptisch bleiben müssen, aber mich gewiss auch gewöhnen und wieder launige Weltuntergangsszenarien-Erklärungen mit Kulturpessimismus und Alltagsbeobachtungen für dieses kleine Blog finden.
Vi ses. Hoffe ich.

10 Kommentare

  1. So I went from day to day
    Though my life was in a rut
    ‚Til I thought of what I’d say
    Which connection I should cut

    Peters Sicht…. vielleicht hilfts?

  2. <3
    Viel Kraft, Liebe, Ausdauer und eine Wende zum Besseren wünsch ich! Ob der langen Schreibpause hatte ich schon sowas befürchtet.
    Alt det bedste!

Kommentare sind geschlossen.

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