4.10.2022 – me is closed due to maintanence

Der Vormittag bestand aus Maintenance; ich finde ja ehrlich gesagt, dass viel zu viel des Erwachsenenlebens daraus besteht. Buchhaltung zur Steuerberaterin gebracht, im Baumarkt gewesen und (Überraschung!) Tesa-Moll und ein paar Dinge für das Gaubenfenster an meinem Büro gekauft – das, durch das immer wieder Wasser reinkommt. Nachdem uns fast eine Handvoll Handwerker nach der Erstbesichtigung und dort vorsichtig geschätzten Preisen zwischen 1.000 und 5.000 Euro ghosteten (ja, wirklich alle), habe ich jetzt viel Zeit auf der YouTube-Akademie für angewandte Handwerkskunst verbracht und nehm das selbst in die Hand. Schlimmer kanns nicht werden.
Im Baumarkt an einer Verpackung in den Finger gestochen, Verletzung Typ „klein aber tief“. Die Frau an der Info fand das nicht ihr Problem, dass ich alles mit Blut volltropfte, die Kassiererin war da irgendwie menschlicher drauf und spendierte ein Pflaster. Lobpreisung ihr!
Aber wussten Sie, dass sich Handys nur sehr schlecht mit einem Pflaster auf der Fingerspitze bedienen lassen?

Dann versucht, für den TV-Receiver in meinem Schlafzimmer einen Ersatz zu bekommen, der auch HD kann – denn mir sterben die SD-Sender aus. Eine kurze Rechnung ergab aber auch, dass dieser Receiver seit 15 Jahren bei uns ist und dann darf er jetzt auch gehen. Solche Qualität wird ja heute gar nicht mehr gebaut! (Das wollte ich schon immer mal sagen)
Im Laufe dieser Bemühungen einen Dialog mit einem Chatbot gehabt der mich mich fragen lässt, warum man solche Software überhaupt in den produktiven Einsatz gehen lässt.

Ergänzend sei gesagt, dass der Mensch, den ich dann später an den Hörer bekam – also: nachdem ich dem Telefon-Bot lang genug englische Songtexte rezitiert hatte – schnell, freundlich und kompetent alle Probleme löste.

Außerdem hat die Bluetooth-Box der Liebsten aufgegeben – wie gesagt: Solche Qualität wird ja heute gar nicht mehr gebaut. Die Hotline des Herstellers ist unerreichbar, das Kontaktformular endet in einer Fehlermeldung und ich bin etwas angesäuert.

Naja, und auf einmal wars Mittag.

Dann schrieb mir Lotte, Ihr Blog hätte sich mit technischen Problemen bei Ihr gemeldet und das setzte eine längere Update-Reihe in Gang. PHP-Update, WordPress-Update, Theme-Update, PlugIn-Updates, Suche nach Ersatz für ein PlugIn das es nicht mehr gibt – Sie kennen das.
Mittendrin, als ich gerade auf einen Upload wartete, schrieb mir Anna von ryd, wie denn mein „erstes Bezahlen war“. Ich verstehe natürlich, warum Firmen solche Mails schreiben, finde aber manchen Anlass dann doch extrem albern; den zB doch. Trotzdem – ich hatte ja gerade nix zu tun außer einem Fortschrittsbalken zuzuschauen – klickte ich drauf: Eine Befragung über eine Minute, das war exakt das, was mich jetzt unterhalten konnte. Frage eins: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ryd weiter empfehlen?
Das war leicht: ich liebe es, per App mein Tanken zu bezahlen, also: Zehn von zehn.
Frage zwei: „Oh schade! Wir möchten, dass Sie total zufrieden sind. Warum würden Sie uns nicht weiter empfehlen?
Ich glaub, die wollen mich heute alle verarschen, diese Bots und Skripte und dieses ganze Pack. Echt jetzt.

Und auf einmal wars Nachmittag. Und ich hätte irgendwie durchaus anderes zu tun gehabt.

Abends beim Herrichten einer OnePotPasta(!) einen vielversprechenden Versuch unternommen, mir eine Fingerkuppe zu amputieren. Linker Ringfinger – wer auch Saitenintrumente spielt, weiß, wie tragisch das wäre. Echt mein Tag heute.

Was anderes: Sie mögen das Bild da oben im Header des Blogs UND mögen Dänemark UND Sie hängen sich Wandkalender auf? Wenn alle drei Bedingungen zutreffen, dann können Sie im nächsten März das Foto an der Wand haben. Und in den Monaten davor und danach viele andere tolle Bilder. Und zwar mit dem Wandkalender des Dänemark-Shops.
Wenn Sie hingegen das Bild (oder andere) von mir super finden, aber keine Kalender aufhängen (so wie ich), dann arbeite ich gerade an einer Lösung für Sie.

Auf den Speakern heute den ganzen Tag: Hania Rani. Hören Sie ruhig mal rein.

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Zeugs

Wollen Sie immer Recht haben? Online geht das einfach – Dirk von Gehlen hat alle nötigen Tricks gesammelt. (Ich denke über dieses hier etwas launig vorgebrachte Thema im Moment btw sehr nach. Ich enke, da folgt in den nächsten Tagen noch was)

Dabei ist es doch gar nicht so schwer, sich online absolut richtig zu verhalten. Deshalb hier eine ausschließlich und vollständig ernst gemeinte Anleitung für alle, die gerne glücklicher online debattieren möchten […]. Mit den folgenden zehn Ratschlägen gelingt es, jederzeit im Recht zu bleiben:

Dirk von Gehlen: 10 Wege, um (online) immer Recht zu haben (Digitale Oktober-Notizen)

Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
Hier können Sie mir ’ne Mark in die virtuelle Kaffeekasse werfen,
Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.

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