4.1.2024 – no souvenirs*

Geschlafen, ganz normal. An den Schreibtisch gegangen, ganz normal. Eine Mail bekommen, dass der Distributor** meine Veröffentlichung ablehnen musste weil [2 logische und gut erklärte Gründe, die ich scheinbar sofort beheben konnte]. Aber erstmal sehr wach.
So wie es aussieht, verschiebt sich aber deswegen der Release-Day nicht. Und Sie wissen ja:

*) Dieser Titel hat keine Bedeutung; es ist einfach der Songtitel, der gerade lief, als ich begann zu tippen.***
**) Der Dienst zwischen mir und den ganzen Streamingdiensten, der sich darum kümmert, dass ich alles nur einmal hochladen und korrekt mit Titel, Cover usw. versehen muss und der sich auch um die Abrechnungen kümmert.
***) Ich höre tatsächlich im Moment fast täglich Musik von Schallplatte und habe entdeckt, dass ich drei Alben von Melissa Etheridge besitze.


Gestern war der Tag am Schreibtisch direkt für einen Launch draufgegangen, der eigentlich noch im Dezember hätte stattfinden sollen – bis die Kundin und ich gemeinsam beschlossen, dass auch der 3.1. noch „Anfang Januar“ ist und wir uns nicht wegen drei Tagen „Verspätung“ in ihrem und meinem Urlaub treffen wollten. Ich werde die Tage drüben dazu etwas schreiben und wenn Sie Interesse haben, dann können Sie ja dann mal schauen. Wir finden beide, dass das sehr schön geworden ist und eine prima Zusammenarbeit war. Gutes Gefühl zum Jahresstart.

Heute dann den ersten Bürotag nachgeholt – also den mit Inbox-Leeren und mir all dem Kleinkram. Morgen gehts dann wieder „so richtig“ los.

Lange mit einer Freundin telefoniert und uns gegenseitig vergewissert, dass wenigstens wir uns gegenseitig noch normal finden; versucht, dem willkürlichen Datum so etwas wie einen Neuanfang abzugewinnen. Lachen müssen, als wir uns erzählten, wie super (nicht) der Jahresanfang war.
Lange Sprachnachricht einer Freundin gehört und den Kopf geschüttelt.

Lange darüber nachgedacht, warum aus den Ehen, die gerade um mich herum in die Brüche gehen, die Männer eigentlich immer so unbeschadet heraus kommen und warum die Frauen so auf dem Zahnfleisch gehen (Danke, das ist natürlich eigentlich klar und Sie müssen nichts erklärendes kommentieren)

Frau Nessy dabei zugeguckt, wie sie durch Aarhus streift – die Stadt, die sich mein Herz gegriffen und nie wieder hergegeben hat, genau – und ein klein wenig sehr wehmütig geworden. Gleichzeitig daran erfreut, dass auch Frau Nessy die gleichen Kleinigkeiten auffallen, an denen ich immer wieder festmache, dass dort oben eine andere grundsätzliche Stimmung im Land ist. Vielleicht hätte ich ihr doch keine Liste mit meinen Lieblingsorten schicken sollen – dann wäre sie jetzt nicht an meinen Lieblingsorten und ich müsste nicht wehmütig werden. Nun ja.

Jemand warf mir mit einem leichtfertig gesprochenen Satz die mögliche Erfüllung eines (fast) Lebenstraums hin. Montage hin, Seelenmassage her war die Angststörung schneller als ich und seitdem habe ich Angst. Angst davor aus dem Gewohnheiten raus zu können. Angst davor, länger hier weg zu sein, Angst vor allerlei Möglichem und eigentlich Unmöglichen – denn nur Angststörungen können, was Angststörungen können, jaja.

Nachmittags Physio und danach wieder schmerzfreies Atmen – nicht zu verachten, ich sags Ihnen.
Dann noch zusammen mit der Liebsten ein bisschen durch Hogwarts gelaufen und jetzt ist sie bei Freunden und ich höre Schallplatten und blogge.

So soll das sein.
Vi ses!

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

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