31.1.2020 – schon ein Zwölftel rum

Aufgewacht, meditiert und – Ha! Vor den Schülerinnen – eingekauft. Nicht doof, das.

Tickets verlost. Ja, es ist wieder diese Zeit des Jahres und es macht wieder unfassbar Freude, Freude zu verteilen. Außerdem heizt es meine eigene Vorfreude an.

Dinge sortiert; Dingen hinterher-telefoniert, Rechnungen geschrieben. Ich verstehe Menschen nicht gut, denen es furchtbar eilig ist, von mir etwas gearbeitet zu bekommen – und die dann, mitten in der Arbeit, unangekündigt für Wochen oder Monate abtauchen.

Was ich auch nicht verstehe: Datenschutzbeauftragte in Stadtverwaltungen die im Gespräch mit mir begreifen, was auch ihre Aufgabe ist und sich dieser dann verweigern: „Nein, ich fomuliere Ihnen keine Datenschutzerklärung für diese Website. Ich finde, wir brauchen für diesen Zweck gar keine eigene Website und ich werde mich dafür im nächsten Treffen der [Vertreter der Behörde] auch stark machen, dass wir das sein lassen.
Ich meine: Mir persönlich ist das natürlich relativ egal, ob [an irgendeine Stadtverwaltung angegliederte Dings] eine Website hat oder nicht. Ich finde es furchtbar enttäuschend für die Menschen in der [Dings], die viel Arbeit da reingelegt haben und nun gehindert werden, ihren Job zu bewerben.
Und ich finde es unfassbar blamabel für die Menschen, die aus irgendeinem Grund auf dem Posten des Datenschutzbeauftragten einer Stadtverwaltung gelandet sind.
Aber was weiß ich schon?

Da mir ja nun vorgestern was wegbrach und ich andererseits viele viele kleine Anfragen habe, jongliere ich mit vielen Bällen. Die meisten Bälle sind WordPress-Bälle und ich muss manchmal echt aufpassen, in wessen Blogs Backend ich gerade angemeldet bin. Hat einen damals in der Berufsberatung ja auch keiner vor gewarnt.
Haha, nur Spaß, die Berufsberatung hat mir natürlich nie empfohlen, Webdesigner zu werden. Wüsste gerne, ob sie das heute tut und wie die Beschreibung des Berufsbildes sich da liest.

Mittags mit der Liebsten einen Kaffee getrunken. Die wird im Moment etwas hin- und hergeschubst und ich könnte mich wieder mal darüber aufregen, wie Deutschland mit seinen Lehrerinnen umgeht. Naja, immerhin hat sie eine feste Stelle und ist in den Sommerferien nicht arbeitslos, so wie die Kolleginnen in Bayern oder Baden-Württemberg. Ach, das wussten Sie nicht? Geil, hm?
Naja, wenn einem 26000 Kräfte fehlen, warum soll man dann auch die, die man hat auch noch gut behandeln? Verzeihung, ich werde zynisch.

Mein Lieblingssatz in dem verlinkten Artikel in der Süddeutschen ist übrigens dieser: „Die Kultusminister gehen von deutlich geringeren Schülerzahlen für die kommenden Jahre aus als die Stiftung“ Jetzt gehe ich Naivling ja davon aus, dass man Schülerzahlen recht einfach ermitteln kann: Man nimmt die Geburtenraten von sechs Jahren zuvor und hat eine Zahl – aber, und ich weiß, ich wiederhole mich: Was weiß ich schon?

Wo war ich? Ach ja: Kaffee getrunken. Das war sehr nett, unter anderem weil wir auf zwei Kolleginnen von ihr stießen, die dort sehr entspannt das Wochenende einläuteten.

Wieder zu Hause machte ich noch etwas Kleinkram, traf zwei Verabredungen die mich sehr freuten – und dann, dann läuteten hier auch die Wochenendglocken. Alter, was ein schönes Geräusch.
Und dann kam auch noch die Nachricht, dass ja heute die nächste Folge Picard kommt. Abend also auch gerettet.

Die Website benötigt Cookies. Ich nutze Matomo, um zu sehen, welche Artikel Sie interessieren. Matomo ist lokal installiert, es werden keine Daten mit externen Diensten ausgetauscht oder Cookies gesetzt. Auf Anforderung können Sie zB Videos ansehen, die dann weitere Cookies setzen.