30.9.2021 – social life (offline), das [die -s, des -s]

(irgendwas mit ok geschlafen)

Die WordPress-Hacks, die ich die letzten Tage immer noch nebenher laufen und zu reparieren hatte, haben mich etwas für eine Kundin vergessen lassen. Ich hasse das. Vielleicht sollte ich die Fehlerkultur, die ich anderen zugestehe auch mal für mich selbst anwenden?

Am Schreibtisch also vormittags Dinge nachgeholt. Gleichzeitig einen Blick auf den Vorschaubereich eines Projektes geworfen, bei dem ich „nur“ die Gestaltung beigesteuert hatte. Konkreter hatte ich für verschiedene Anwendungsszenarien verschiedene Module entworfen, die dann jeweils zu Unterseiten einer Website zusammengesetzt werden können. Das hat erstens bei der Arbeit große Freude gemacht und ist zweitens, so das erste Mal im Browser angeschaut, schon ziemlich klasse.

Eingekauft, gefrühstückt, kurze Pause und nachmittags mit der Liebsten zusammen eine Freundin besucht und ein paar sehr angeregte, angenehme Stunden an einem Küchentisch gesessen. Waffeln gabs auch (für Vanessa: 7/10, aber nicht öffentlich verfügbar).

Zeugs:

Noten, Klassenarbeiten, Zentralabi – alles Methoden, um Schülerinnen möglichst gleich zu bewerten, nicht wahr? Philippe Wampfler macht sich das so seine Gedanken drüber:

[…] macht deutlich, wie absurd der Vorgang der »Objektivierung« in Schulen ist. Als Lehrer nehme ich etwas wahr, was Schüler*innen tun. Ich kann ihnen eine Rückmeldung auf eine Leistung geben, einen Hinweis, wie sie sich entwickeln könnten, ich kann sie korrigieren. Sobald ich aber vorgebe, ich könnte auf einer Skala messen, wie gut ihre Leistung ist, wird das Verfahren absurd.

Philippe Wampfler:
Wie Noten subjektive Eindrücke »objektivieren« – und weshalb das ein Problem ist

Haben Sie Freunde in diesem Social Web? Haben die schon mal was geschrieben, was Sie doof fanden? Und dann? Entfreunden? Geht nicht. Luca hat sich Gedanken darüber gemacht:

Beziehungen zwischen Menschen sind zu komplex, um sie als ein binäres verbunden oder nicht verbunden abzubilden. Dies haben Social Media Plattformen lange Zeit vernachlässigt, weshalb es zu Brüchen in der Vernetzung kam, wenn Personen Plattformen aus Überforderung komplett verlassen haben. Durch Entnetzungs-Funktionen halten die Plattformen das Netzwerk intakt, indem Nutzer:innen Verbindungen lockern können ohne sie lösen zu müssen.

Luca Hammer:
Stummschalten statt Entfreunden: Integrierte Entnetzung auf Social Media Plattformen

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