30.2.2022 – one week later

Das gesamte Leben hat sich reduziert auf den tagesaktuellen Coronastatus. Körperlich (also so Fieber, Husten, Gliederschmerzen) war das alles zuerst sehr ok auszuhalten und ist nun quasi abgeschlossen – was ich aber nicht aushalte ist die Schlappheit. Die wiederum hälts bei mir offensichtlich ganz gut aus, denn sie hat sich häuslich eingerichtet und bleibt.

Zwischendurch setze ich mich mal an den Schreibtisch und versuche, die Dinge zu tun, die ich da üblicherweise so tue und es ist beeindruckend uneffektiv, was ich da tue. (Ineffizient sowieso). Was daran liegen mag, dass mein Gehirn einfach zwischendurch ausgeht und ich eine später nicht mehr nachvollziehbare Anzahl von Minuten einfach vor mich hinstarre.

Wenn das länger so bleibt, weiss ich nicht, was ich tun soll.

Darüber hinaus sollte ich jetzt gerade auf das Hafenbecken von Aarhus gucken und mir von der Liebsten erklären lassen, welches der Schiffe dort gerade woher kommt und wohin fahren wird und das wir das nicht tun, saugt ganz gewaltig.

Ich habe übrigens ein gaaanz kleines bisschen* Agressionen gegenüber der Person, die uns das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eingebrockt hat und der das alles aber vollkommen egal ist, egal war und egal sein wird. Für sie ist Corona seit 2 Jahren vorbei, sie geht wohin sie will, trifft sich mit wem sie will und testet sich nicht. Unser eigener örtlicher Superspreader quasi.

*) Das ist der Euphemismus des Jahres.

Nein, hier kommt heute nix positives mehr.

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