30.1.2019 – ein Auf und Ab.

(irgendwas mit gut geschlafen)

Christian, sag mal, was ist ein Phonem? Gestern Morgen erzählte ich der Liebsten als sie gerade zu des Tages Mühen aufbrach, ich „hätte eine Rippe blockiert“. Sie überhörte „blockiert“ und verstand, ich hätte eine Grippe. Kam nachmittags nach Hause, fühlte mitfühlend meine Stirn und attestierte Fieber und bot mir die Reste ihrer Medizin an. Ich guckte blöd.
Ich erzählte, ich hätte den Rechner abgeholt, sie guckte blöd.
Dann lösten wir das Missverständnis auf und lachten sehr.

Da ich im Studium mal gelernt habe, dass ein Phonem die kleinste bedeutungsunterscheiodende Einheit in der Sprache ist (also zB „B“ & „P“ in „Bein“ & „Pein“ aber auch die Länge des „A“ in „rasten“ & „rasten“ („Pause machen“ & „schnell fahren“) überlege ich seitdem, ob das ein Beispiel für ein Phonem ist.
Und während ich hier schreibe merke ich: Quatsch, das ist einfach ein anderes Wort. Aber jetzt erinnere ich mich wieder und Sie wissen, was ein Phonem ist. Gern geschehen.
#serviceblog

Aber sag mal Christian, warum denkst Du über sowas nach? Sorry, so funktioniert mein Kopf. Immer auf der Suche danach, Dinge irgendwo anzuknüpfen. Und sei es eine Vorlesung im Seminar „Einführung Deutsch“ im Jahr 1993. Manchmal müsst Ihr da mit durch.

Ich erwähnte ja die letzten Tage mal, dass hier zu viel auf dem Schreibtisch liegt. Heute hab ich endlich in einer Excel-Tabelle eine Kalender-Leiste aufgezogen und dann die Projekte mal auf die Wochen verteilt. So mit Farb-Blöcken, Sie kennen das. Ein Job hat sich noch nach hinten verschoben, das ist gut. Ich habe jetzt eine Struktur, sogar eine machbare, ich kann das nur empfehlen. Nur eine Anfrage musste ich leider absagen:

Herr Fischer, meine Website geht gar nicht auf dem Handy. Und nächste Woche ist Tag der offenen Tür, bis dahin kriegen Sie das doch hin, oder? Brauchen Sie mehr als eine Stunde, Sie wissen ja, ich hab kein Geld?

Struktur hin oder her, der Tag blieb ein Auf und Ab.
Ab: Zwischendurch mal eben wen angerufen um ein paar Termine zu besprechen und eine Stunde später leicht emotional angegriffen aufgelegt. Wenn man mit jemandem speziellen jahrelang zusammengaerbeitet hat und auf einmal das Ende organisiert
Nicht so schön.
Auf: Zwischendurch mal eben wen angerufen um ein paar Termine zu besprechen und eine Stunde später happy wieder aufgelegt. Wenn jemand im Nebensatz erwähnt, dass die Intention dieses Blogs rüber kommt …
Schon schön.
Es liegt so nah beieinander.

Marteria, Yasha und Miss Platnum können übrigens endlich schlafen gehen.

(heute Morgen vorm Fenster)

Nachmittags ging dann erst mein Passwort-Manager und dann nach der Reparatur die Browsererweiterung kaputt und ich habe zwar alles gesichert und habe zumindest keine Angst um die knapp 500 Passwörter darin, aber brauchen kann ich das gerade echt gar nicht.

Lesetipp: Lesen Sie doch – als Ergänzung zu den gestrigen Überlegungen über die Abwehr von Neuem ausnahmsweise mal die Kommentare. Die kluge Frau Nessy hat was kluges geschrieben.

Und Musik gibts auch noch: Alice Merton spielt und singt ihren Überhit „No roots“ alleine am Flügel. Das ist doch mal eine ganz andere Stimmung als im Radio. Wow.

Du findest Tagebuchbloggen der alten Schule gut?
Hier kannst Du mir ’ne Mark in die Kaffeekasse werfen!

3 Kommentare

  1. Ich habe dieses Lied in der Radioversion als so nervtötendes Einheitsgedöns abgespeichert…aber das hier…das ist schön.Danke!

    P.S: Wie blockiert denn eine Rippe ???

  2. @ANNA: ja, das ging mir mit dem Lied ähnlich, deswegen fand ichs ja so bemerkenswert.

    Rippe, tja. Beim Husten, beim Heben, beim vor-die-Wand-dengeln 😉 oder bei anderen Gelegengeiten mit ruckartigen Bewegungen. Eigentlich ist es wohl eine Blockade des Gelenks am Brustbein, das zieht dann aber schnell die ganze Rippe entlang. Ich weiss zum Glück, wie ich das selbst fix wieder lösen kann …

  3. Wenn ich so ‚off-performances‘ sehe/höre habe ich so oft den Eindruck, es gibt den Künstlern mehr, als diese normalen und bekannten Versionen aus Radio/Charts. Vermutlich täuscht der Eindruck, ich mach/mag es dennoch. Sehr sogar. 🙂

    Die Selbstversorgung via Apple-Store wird hier auch nicht gerne praktiziert, der visierte Händler vor Ort mit Wissen und Beratungskompetentz abseits von fein geschliffenen Texten ist mir lieber, auch wenn es manchmal etwas mehr kostet.

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