3.7.2019 – digital audiophil

Die Suche nach dem idealen Musik-Setup geht weiter. Nachdem ich dabei bin alle CDs noch einmal zu rippen … nee, tu ich gar nicht.
Manches ist schon wirklich sehr alt und ich weiß gar nicht so, ob ich dafür Festplattenplatz (naja, quasi egal) und Platz in den ewig langen Interpreten- und Alben-Listen verschwenden möchte.
Und im Zweifelsfall gibts eh das meiste auf den gängigen und aktuell präferierten Streaming-Plattformen.

Es ist eh interessant, CDs in der Hand zu haben. Viele Covergestaltungen sind halt inzwischen 10, 15 oder 20 Jahre alt und das sieht man halt – aber das meine ich gar nicht. Aber ich kann mich an meinen ersten CD-Player und meine ersten CDs erinnern – das war aufregend, das war die Zukunft.
Und DAS hat etwas nachgelassen. Das Plastik ist inzwischen an der Oberfläche etwas aufgeraut und meist nicht mehr so ganz transparent und wenn ich ehrlich bin, wirkt eine gut gepflegte Schallplatte inzwischen nicht so anachronistisch wie eine CD.

Nachdem ich also dabei bin, ein paar meiner CDs noch einmal zu rippen, stellten sich zwei Fragen:

  1. Wie spiele ich das denn dann möglichst komfortabel ab?
  2. Was mach ich mit all den anderen MP3s, die da auf dem Musik-Server rumliegen?

Als Lösung für Frage 1 bin ich nach etwas Suche auf Asset UPnP DLNA gestoßen. Ein etwas sperriger Name für ein Programm das im Endeffekt nichts weiter tut, als die Festplatte im Server zu scannen und die gefundenen Musik-Dateien zu indizieren und auf Anfrage nach Album, Titel oder Interpret geordnet anzuzeigen.
Der immer wieder angesprochene Musik-Server ist mein Synology-NAS und Synology bietet theoretisch auch eine entsprechende Software an. Praktisch ist die aber langsam und nicht so richtig gut – jedenfalls in meinem SetUp hier.
Asset lässt sich ebenfalls per klickibunti auf dem Synology* installieren und und tut danach recht schnell seine Arbeit.
*) Aber auch auf Win, Mac oder Linux.

Ein Blick auf den Ressourcen-Monitor des NAS zeigte keine besonderen Vorkommnisse. CPU und RAM werden quasi gar nicht beansprucht, nur Netzwerkdurchsatz und Plattenzugriffe steigen, wenn Musik gestreamt wird. Ersteres schön, zweiteres logisch.
Ich werde das mal die 30 Tage Trial-Zeit beobachten und berichten.

Streamen tue ich ja inzwischen mit einem Onkyo NS-6130 Streamer, der – in einem Oldschool HIFI-Gehäuse untergebracht auf dem Oldschool Verstärker steht.
Der kann außerdem auch mit Tidal sprechen und hat eine App als Fernbedienung mit der man recht ok durch die Musik auf dem Synology-/Asset-Server suchen kann.

Zu Frage 2: Ich sortiere aus. Neben vielen geschmacklichen Verwirrungen der frühen 2000er gibts da ja auch noch die vielen unbekannten Titel, von denen ich gestern erzählte. AppleMusic hat da zwar inzwischen vieles erkannt und benamt aber eben auch viel Unsinn gemacht. Ich löse das durch großzügigen Gebrauch der Löschtaste.

Löschen ist super; fast so befreiend wie wegwerfen.

Kommen wir zur den Leseempfehlungen.

Apropos „befreiend“: Franzi hat auf Facebook diesen Link geteilt und ich finde das sehr schön, sich solche Gedanken zu machen und eine solche Sammlung anzulegen. (ja, das war eine schlimme Überleitung, aber lesen Sie doch trotzdem mal …)

Introvertierte und hochsensible Menschen kennen das vielleicht: Der Workshop geht los und man soll sich nicht nur lässig vorstellen, sondern auch gleich noch die zwanzig Vorgängernamen aufsagen oder wird zu etwas ähnlich Albernen genötigt – man will am liebsten gleich wieder aus dem Raum rennen! Wir haben uns daher gefragt: Wie kann man inklusive Workshops konzipieren, so dass sich alle wohlfühlen und ihr volles Potenzial entfalten können? Über 20 Expert*innen, inklusive uns, verraten ihre Workshop-Methoden und Tipps – lest selbst.

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