Überraschenderweise war die neue Kreditkarte sehr schnell gekommen, ebenso wie ein überschwänglich fröhlicher Brief, wie dankbar man mir sein, dass ich jetzt mit der MasterCard zahlen wolle und eine Karte bei Ihnen bestellt hätte. Naja, bestellt hatte ich ja technically nicht, aber nun denn …
Auch der Sparkasse war ich ein paar Seiten Papier wert, ebenfalls voller Freude über den neuen Kunden und mit ein paar Shortlinks zur PIN-Auswahl, der Anleitung, um die Karte ins Wallet zu bekommen und 3DSecure für den sicheren Einkauf im Web zu aktivieren. Ich tat all das.
Dann kam der Brief mit der neuen PIN. Also der PIN, die ich – dem Brief folgend – schon im Online-Banking vergeben hatte. Hm. Ich bin so gespannt, was meine PIN sein wird.
Dann kam die Mail, dass ein Software-Abo nicht abgebucht werden konnte und beim Versuch, die neue Karte einzutragen, eine Fehlermeldung und dann hatte ich schlechte Laune und führte ein paar Telefonate.
Gehen wir nicht in die Details, aber ich bekam den Mann bei der QCard dazu, mir zuzustimmen, dass es schon scheiße ist, das ich keine weiter gehenden Infos über den Vorfall bekomme und auch dabei, dass es für mich praktisch wäre, wenn ich wüsste, ob und wo es ein Datenleck gab.
Die Dame bei der Sparkasse – die ich so zum Schichtbeginn erwischte, dass sie sich noch privat („Oops, ach ja, Sparkasse hier“) meldete – teilte mit, der Brief mit dem Code, mit dem ich dann die neue App runterladen kann mit der ich dann online zahlen kann, der also sei bestimmt morgen, ach ja Feiertag, aber dann übermorgen oder vielleicht bestimmt Anfang der Woche in der Post. Sie könne mir aber eine SMS mit einem Link schicke… und dann wurde ich etwas lauter und fragte sie, ob sie mir ernsthaft 20 Jahre lang in jedem Brief mitgeteilt hätten, ich solle keine Links in SMS anklicken aber jetzt wäre das der Weg der Wahl? Sie wurde nachdenklich.
Beide haben mir versprochen, dass sie als Bemerkung eintragen, dass die Kommunikation ihrer Arbeitgeber sehr viel Luft nach oben hat und ich weiß, dass sie wissen, dass ich weiß, dass das nie irgendwo ankommen wird.
Mein Gott, was hat Frau Amos da ein Album angeliefert. Ich bin sehr, sehr in Liebe.
Ziemlich viel Kleinkram abgeschlossen heute, danach mit der Liebsten im Café getroffen, wie so Leute, die ein Date haben. Da lang rumgehangen und beim Rausgehen auf den Stufen geknutscht. Man sollte Stufen immer dazu benutzen, zu knutschen. Außer, beide sind gleich groß, dann sollte man jede Gelegenheit ohne Stufen nutzen, zu knutschen.

Morgen ist hier Feiertag und ich kann endlich mal in Ruhe meine Inbox sichten. Und arbeiten.
Schön, dass Sie hier sind.
Danke fürs Teilhaben und Dabei-sein. Wenn Sie wollen:
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Oder – wenn Ihnen Geld zu unpersönlich ist – hier ist meine Wishlist. Sie finden dort formschöne und Freude-spendende Geschenke für wenige oder auch sehr viele Euro.
