Aus Gründen mit etwas Bammel heute zur klugen Frau gefahren. Ich hatte ihr ein paar Mails weiter geleitet, die ich in den vergangenen Wochen in einer kleinen Auseinandersetzung verschickt hatte und obwohl ich der festen Überzeugung war, dass ich a) rechtlich safe und b) auch als der Gegenwind unter die Gürtellinie ging sachlich höflich geblieben war – sicher ist man sich ja nie. Also ich nicht.
Auf der Hinfahrt merkte ich dann, dass diese ja nun eher seltene Möglichkeit, sich die beruflich sachliche Meinung einer Außenstehenden zu holen, schon auch nervös machen kann.
Die Sitzung war dann aus anderen Gründen super: Als nächstes sprachen wir beide über den Tod und darüber wie es ist, geliebte Menschen gehen zu lassen und dann war sogar noch Platz für ein drittes Thema. Ich erklärte ihr, worum es mir ging, fing an zu überlegen, was ich damit tun könnte, kam drauf, woher meine Sorgen kamen, fand Ideen, damit umzugehen und als ich fertig mit dem Monolog war, grinste sie und meinte: „Na, das haben Sie doch prima alleine gelöst“. Und wir mussten lachen.
Natürlich wünsche ich mir erstmal eine Welt, in der niemand eine Therapeutin braucht. Aber direkt danach, quasi auf Platz 1B steht eine Welt, in der wir alle eine Therapeutin haben.
Wieder zu Hause fand ich einen leicht panischen Anruf aus der Agentur auf der Mailbox: Die Kundin hatte nämlich beschlossen, dass die Website, die sie noch fünf Minuten vorher im Vorschaubereich noch selbst korrigiert hatte, ja jetzt online sein müsse und hatte einen Newsletter an ein paar tausend Menschen verschickt. Tja. Ein Umzug auf den Liveserver dauert 90 Minuten, dauert 90 Minuten, dauert 90 Minuten. Und eine Rose ist eine Rose, wissen wir alle, oder.
Und eine Kunden-Unterschrift unter einem mutigen Angebot ist übrigens eine Unterschrift und das hat mich sehr froh gemacht. Danke fürs Daumendrücken!
Der Blick heute Morgen in die Stream-Statistiken zeigte die schöne Zahl 1111 und ich bin schon ziemlich baff. Danke. Echt. Vermutlich würde mir jede Beraterin jetzt sagen, ich müsse das Momentum mitnehmen und tatsächlich habe ich diverse Tabs offen – mit Best Practices für Werbung, Preisen für CD-Kleinstauflagen und einem Messenger mit der Unterhaltung für die mutigsten Idee der Dekade.
Aufregend.
Das neue Album CIRCLES & SQUARES.
Seit dem 26.1. auf diesen und allen anderen Streaming-Diensten.


ich mag das Album und es hat mir beim „Verwaltungskram abarbeiten“ geholfen. Danke
ich habe zu danken!
Meine Therapeutin sagte öfter mal: „Sie sind ja meine liebste Patientin – bei Ihnen muss ich gar nichts tun, Sie arbeiten ganz alleine. Und ich bekomme auch noch Geld dafür.“ Aber wir hatten/ haben ja auch die besten guten Frauen, von denen wir lernen konnten, oder?
(Ich stell da mal ein frisches Kraftpaket hin, für den Fall und so …)