29.9.2018 – Moving day

Ich hatte ja erwähnt, dass wir aus Gründen einen wilden Ringtausch im ersten Stock hatten planen mussten.
Heute war dann moving day: Zwei Räume wechselten komplett, einer halb seine Funktion. Regale wurden geschoben, Betten ab- und aufgebaut, Dinge zum Bringhof gebracht.
Und Dinge wurden wieder gefunden, viele Dinge, so viele Dinge. Ich sag Euch: Man sollte öfter seine Kleiderschränke komplett leeren. Also nicht, weil so viel Spaß macht, sondern … Ihr wisst schon.

Manchmal schaue ich eh auf diese ganzen Dinge, auf das Haus, das Auto, die Computer, die Bücher, das alles und dann fühle ich mich von dem ganzen Zeug eher besessen als dass ich es besitzen würde.

(Ihr müsst mir bitte glauben, dass ich das nicht schrieb, um schon wieder über Tina zu erzählen, sondern dass sich das während des Tippens ganz organic ergab)

Und weil man eine gute Lieblingssängerin daran erkennt, dass sie einem aus der Seele singt, hier das Lied des Tages:

We are not living like I thought we would
You and I
With all the luxury we bought just ’cause we could
And had too much time
And everything I never thought I’d need
I’m mortified
To see it stacking up around me
On every side

(weiter)

Apropos „organic“. Die beste Nichte von allen und ich unterhielten uns einmal darüber, dass wir beide manchmal keine deutschen Wörter für das finden, was wir sagen wollen; weil die englischen Worte besser passen.
Wir waren beide arg erfreut, dass wir endlich jemanden gefunden hatten, dem es auch so ging und tauschten uns länger über unsere kleine Marotte aus – und auch darüber dass andere das selten nachvollziehen können.
Dann sammelten wir Wörter, bei denen es uns so ging und stellten fest:
Es fühlt sich einfach nicht organic an, ein deutsches Wort für organic zu sagen.
Das ist ein schöner rekursiver Satz und Rekursion finde ich toll.

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