29.4.2019 – this’n’that

Ich wurde Muse genannt und bin unfassbar gerührt. Vor allem weil ich zur bemusten (ist das ein Wort?) schon seit Jahren aufblicke. Jep, really talkin’ ’bout u.

Der Tag begann mit dem Abschluss DES Projektes. Hoffe ich jedenfalls, denn man möchte erst noch drüberschauen.
Trotzdem gönnte ich mir schon mal eine Belohnungsstunde am See.

Dann ein bisschen Kleinkram hier, ein bisschen Orga-Kram da und einen richtigen Lernerfolg hatte ich auch: Wenn man nämlich einen regelmäßigen BackUp-Job auf dem Server einrichtet und sich die BackUps per E-Mail zuschicken lassen möchte – dann sollte man gelegentlich checken, ob die Mails auch ankommen.
Sonst mag es passieren, dass sich recht große ZIP-Dateien auf dem Server sammeln und man schon zwei Jahre später eine freundliche Mail vom Webhoster bekommt, weil der Webspace voll ist.
*Hust*

Nachmittags hatte ich noch einen Vorbereitungs-Termin für ein Event, das ich „auf Social-Media“ – wie wir Spezialisten sagen – begleiten sollte. Aus guten Gründen haben wir das gecancelt – statt dessen werde ich das ganze jetzt als Fotograf begleiten. Und darauf freue ich mich sehr, sehr, sehr.
Bleiben Sie dran, in vier Wochen ist’s schon so weit.

Im Fernsehen lief „First Dates – ein Tisch für zwei“ und ich finde es recht interessant mal zu zählen, wie viele Männer bzw. Frauen vorher sagen, dass Ihr Date bitte folgende optische Eigenschaften aufweisen sollte (x, y und natürlich nicht zu viel z) und wie viele Männer bzw Frauen sich vorher irgendwelche Eigenschaften vom Date wünschen.
Spoiler: Je unattraktiver (nicht nur äußerlich) der Mann, desto höhere Ansprüche an Figur und Gewicht des Dates hat er. Frauen hingegen hätten im Durchschnitt gerne Humor und was treues, nettes.
Still a long, long way to go.

Und dann gabs noch irgendwas mit Curry und wir holten endlich die „Let’s dance“-Folge vom Freitag nach. Ja, so alt sind wir.

Kennen Sie den schönen alten SongYou’re so vain“? Ich finde die Refrainzeile „You’re so vain, you probably think this song is about you“ unfassbar genial – die Idee, dass jemand so eingebildet sein könnte, dass er sogar davon überzeugt ist, dass auch ein schlechtes Lied nur über ihn sein kann – das erfüllt mich mit großer Freude.
Ich denke im Moment darüber nach, auch etwas über jemanden zu schreiben, fürchte nur, dass diejenige zwar auch eher vain ist, aber eben daraus schließen würde, dass sie nicht gemeint sein kann. Mal sehen.

4 Kommentare

  1. Danke für den Hinweis auf das Lied, bei dem ich ehrlich gesagt noch wirklich auf den Text gehört habe. Kenne auch so jemanden, über die ich gerne Schreiben würde, aber die glaubt *immer* sie wäre gemeint und das gibt Ungemach.
    Also schreibe ich diese Sachen lieber nur in mein (analoges) Tagebuch.

    1. @Flusskiesel: Immer gern 🙂

      Bei mir ist es ja eher so: Ich möchte über sie schreiben – vermute aber, sie liest die hidden message nicht.

  2. Spoiler: Je unattraktiver (nicht nur äußerlich) der Mann, desto höhere Ansprüche an Figur und Gewicht des Dates hat er.
    Das ist mir auch schon oft aufgefallen und hat mich regelmäßig in großes Erstaunen versetzt.
    Ich hatte früher mal eine wirklich extrem gut aussehende Freundin, deren persönliches Drama es war, dass sie zu 99% nur von sehr seltsamen Typen angebaggert wurde. Die, die sie selber gerne gehabt hätte, also die hübschen und netten, musste ich immer für sie ansprechen und denen mitteilen, dass die C. sich bestimmt freuen würde, wenn sie sie ansprächen (weil, die Geschichte spielt um die Jahrhundertwende damals™ ging das nicht anders, da musste der Mann die Frau ansprechen, wenn es um was Ernstes ging.) Ich bekam dann von den hübschen und netten meist zur Antwort: „Echt? Die C.? Die ist doch so hübsch, das traue ich mich nicht.“ – Tja.

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