29.3.2019

Ich hab mir das ja selber eingebrockt. Habe das hier Tagebuchbloggen genannt und nicht alle-2-Tage-Buchbloggen oder nur-an-guten-Tage-Buchbloggen oder sowas. Also müssen wir da jetzt durch.

Gestern, wo ich mich ja vorm Schreiben gedrückt habe, dachte ich endgültig, ich würde jetzt krank. Wir hatten das Thema ja schon zur Genüge: Grippesymptome aber nicht richtig, alle grinsen und sagen Erschöpfung oder wie die Frau aus der Agentur so nett sagte: „Mag da auch Psychosomatik an Bord sein?
Voll schön, wenn einem das Fremde schon so spiegeln.
Gestern dann aber so heftig Gliederschmerzen, dass ich dachte: Nu aber. Und das nachdem ich sogar mittags schon wieder spazieren war.

Abends richtig krank. Was uns zum Beispiel daran hinderte, der Generalprobe von Wowos Bühnenprogramm beizuwohnen. Moppelkotze.

Dementsprechend mies geschlafen aber heute Morgen gings, also ging auch ich, nämlich hoch an den Schreibtisch. Der Berg wird ja sonst nicht kleiner.

Zur Arbeit lässt sich leider im Moment nur sagen, dass die beiden Menschen mit denen ich gerade arbeite exakt die beiden entgegengesetzten Pole der Skala „Respektvoll und wertschätzend“ abbilden. Einer der beiden Jobs macht auch inhaltlich Spaß, da freue ich mich sehr vor, Ihnen das später mal zu zeigen.

Gegen Mittag stellte ich fest, dass eigentlich die Fieberschmerzen ziemlich weg waren. So spät erst, weil bis sich bis dahin eine recht solide Migräne unterd er Schädeldecke eingenistet hatte.

Aber wissen Sie, was richtig toll ist? Heute abend läuft „Catch“ auf dem einen und „Let’s dance“ auf dem anderen Sender und ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich live gucken und was ich aufnehmen soll.
Ja, das meine ich ernst.

Aber morgen hätte ich dann gern mal wieder ein bisschen Leben.

Aber da im Feld wars schon ganz hübsch.