29.12.2023 – nada II

Nur kurz zu Ihrer Information: Weiter eifrig nichts gemacht.


Als ich letztens das Praktikum vorbereitete und ein Beispiel für UI-Design suchte, hatte ich leider vergessen, dass wir ein Paradebeispiel für nicht so gelungenes Design in der Schublade liegen hab.

Zeugs

Wie so viele macht sich auch Meike ihre Gedanken darüber, welcher der aktuellen Kandidaten wohl die Nachfolge von Twitter antreten kann und kommt zu einem – wie ich finde – logischen Schluss:

Es kann kein neues Twitter geben, nachdem Elon Musk das alte kaputtgemacht hat. Weil die Umstände sich geändert haben.

Meike Stoverock:
Twitter – Warum es keinen Ersatz geben kann

Im SoWi-Pflichtkurs in der 12 habe ich gelernt, dass wir hier in Deutschland in einer „sozialen Marktwirtschaft“ leben. Damals waren wir gerade im Jahr acht der Regierung Kohl und es dauerte noch ein paar Jahre, bis eine Partei mit „Das S steht für Sozial“ das erste Mal an dem „sozial“ sägte und noch viele, viele Jahre, bis wieder die Partei mit dem S sich noch einmal so richtig daran vergehen wollte.
Das Framing, das Sozialhilfe-Beziehende (Harz4, Bürgergeld, name it as u want) alles faule Schmarotzer sind, das haben aber alle in all den Jahren fest in den Köpfen verankert. Der Deutschlandfunk rechnet mal aus, wie viel Sinn das überhaupt macht:

Zack ist es wieder da, das Stigma der Faulpelze und Sozialschmarotzer, das auch mit dem neuen Namen nicht aus den Köpfen verschwindet. Doch wer sind diese 5,5 Millionen Menschen eigentlich? Für die Antwort gibt es eine Eselsbrücke: Öffnen Sie mal Ihre Hand. Jeder Finger steht für eine Teilgruppe von Menschen in Bürgergeld.
[…]
Knapp vier der 5,5 Millionen Menschen in Bürgergeld haben wir jetzt schon ausgeklammert. Bleibt der Daumen: Eine Restmenge von 1,6 Millionen Menschen, die tatsächlich erwerbsfähig und arbeitslos sind. 1,6 von 84 Millionen Deutschen. Das sind 1,9 Prozent. Ist das skandalös?

Claudia Cornelsen auf deutschlandfunkkultur.de:
Bürgergeld – Nicht die Höhe ist der Skandal, sondern die Debatte
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