28.12.2018 – let things go

(irgendwas mit zu kurz geschlafen; aber kein Wunder wenn man bis drei wach ist)

Vor vier Jahren fragte mich eine meiner ältesten Freudinnen, ob ich nicht ihr Schlagzeug gebrauchen könne. Es stand noch in ihrem Elternhaus im Keller, sie war längst weg gezogen und sie meinte, bei mir wäre es besser aufgehoben.
Eine wunderschöne Idee eigentlich.

So sah das aus, vor vier Jahren. Was nicht alles in einem A3 passt.

In der nächsten Zeit lernte ich über mich, dass es mir unmöglich ist, meine vier Gliedmaßen auch nur halbwegs unabhängig voneinander zu bewegen. Selbst wenn es an sich im gleichen Rhythmus ist. Zwei klappt ganz gut, drei in seltenen Momenten, vier nie.
Ich will nicht sagen, dass mich das schon frustriert, aber … doch. Hat mich frustiert.
Naja, bleib ich halt bei Saiteninstrumenten. Man muss auch loslassen können.

Heute Vormittag kamen gemeinsame Freunde vorbei und luden alles in ihr Auto. Wir haben jetzt wieder deutlich mehr Platz im Keller und die werden schon merken, was sie damit angerichtet haben, es ihren Kindern zu schenken.

Weiter ge-remixed. Das läuft sehr entspannt, ich hab mir erstmal ein Grundgerüst gebaut und immer, wenn ich eine Idee habe, setz ich mich mal ’ne halbe Stunde an den Rechner und probier sie aus. Das entspricht exakt dem, wie mein Kreativ-Zentrum im Kopf arbeitet – und dafür, dass ich Zeit für sowas habe, liebe ich Urlaub.

Außerdem merke ich: Nachdem ich mich jahrzentelang mit einem musktheoretischen Wissen hart über der Grasnarbe durch alle meine Bands geschummelt habe ist das in den letzten Jahren etwas besser geworden. Und das hilft ja schon – jetzt beim remixen, denn Frau Stone hat außer der Stimmen-Spur keine Vorgaben raus gegeben. Ich muss also den Song komplett neu aufbauen. Sie wird einen sehr entspannten Reggae-Remix bekommen; mit so modernen Trap-Drums. Glaube ich.
Wenn ich das richtig gelesen habe, darf ich den Remix auch selbst veröffentlichen, also stay tuned.

(Was Sie da gerade lasen war ein bisschen selber-Druck-machen. Denn ich will nächstes Jahr* mal ein bisschen mit (unter anderem) eigener Musik nach draußen gehen und so eine öffentliche Ankündigung schafft da ja schon mal Verbindlichkeiten.)

*) Ja, sogar meine Neujahrsvorsätze hab ich schon fertig, ich Streber.

Die Sylvia und ich, wir kennen uns jetzt – wenn ich das richtig im Kopf habe – seit 12 Jahren. Wir haben schon allerlei Blödsinn miteinander angestellt, haben lange den Schreibtisch geteilt und trotzdem dauert es diese 12 Jahre bin ich lesen muss(!), dass sie Monopoly liebt. Ach schön, dann ha’m wa die nächsten 12 Jahre ja auch noch was vor.

Abends The Voice Senior im linearen Fernsehen. Bekanntermaßen mag ich The Voice ja eh, aber dieses Senior-Konzept, das ist nochmal was anderes. Die Menschen, die da als Kandidatinnen hin kommen, denen merkt man an, dass sie eine wirkliche Beschichte haben. Und das ist wirklich schön.
Aber aufs Dschungelcamp freu ich mich schon auch.

8 Kommentare

  1. Oh nein. The Voice Senior habe ich verpasst. Ich werde mir vornehmen, Dein Blog künftig immer VOR meiner Abend(ver)planung zu lesen. Zumal das den Abend gesamthaft schon früher aufhübschen würde.

    1. @Melanie: Wobei Dir das auch nichts gebracht hätte – vor lauter Voice hatte ich vergessen, dass ich ja noch bloggen wollte …
      (Danke <3 )

  2. Du schaust das Dschungel Camp? O.O
    Ist.nicht.dein.ernst!!

    *schnell einen Rum kippe*
    Auch einen? Oder macht dein Magen noch nicht wieder mit?

    1. @Franzsika: Naja wenn schon Trash, dann wenigstens welcher, den man noch IRGENDWIE medienkritische vor sich selbst verkaufen kann, oder?

  3. Guten Morgen erst einmal. Du scheinst schon wieder sehr fit zu sein.
    Und du weißt hoffentlich anhand des Geschriebenen, das ich dich etwas aufziehe. *lach*

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