28.1.2024 – rollercoaster

Na, da war ja ’ne Menge los in den letzten Tagen. Es gab ja mal den Plan, am Freitag nett die Musik zu veröffentlichen, das vielleicht im kleinen Kreis ein wenig zu feiern und dann ins Wochenende zu gehen. Little did I know. Es kamen diverse Kleinigkeiten am Schreibtisch, eine Familiengeselligkeit (kurz und formell), weitere Kleinigkeiten am Schreibtisch, eine weitere Familiengeselligkeit (ebenso lang wie wunderbar) dazwischen und heute Morgen sagte mein Körper sinngemäß: „Wenn Du von Dir aus nicht liegen bleibst, dann bleib ich halt alleine liegen.
Tat dann irgendwie aber ganz gut.

Release Day
Irgendwo dazwischen passierte aber auch folgendes: Seit dem 26.1. bekommen Sie meine Musik jetzt auf der Streaming-Plattform Ihrer Wahl. Das ist – von ein paar CDS für Freunde abgesehen – das erste Mal seit über 25 Jahren, dass ich Musik veröffentliche

Meine Hommage an das (den?) Kattegat, frisch im Herbst letzten Jahres entstanden. Und gleichzeitig die erste Single des Albums was dieses Jahr kommt

Die remastered Version des Albums „Dance & Trance“, das es 2019 schon mal für ein paar auserwählte als Kleinauflage auf CD gab.

Es gibt auch noch weitere Plattformen als die jeweils verlinkten – suchen Sie einfach. Bei den 20 Diensten auf denen der Distributor verteilt, sollte doch was dabei sein.
Unter dem Motto „Wenn schon, dann denn schon“ gibt es natürlich auch einen Merch-Shop und als Eröffnungsangebot die nächsten 14 Tage 15% off. Ist ja auch hybsch, ohne dass man die Musik mag.

Als ich noch dachte, ich hätte am Freitag Zeit für weiteres mini-Marketing, da hatte ich nachts um zwölf einen halbherzigen Tooot abgesetzt und dann nichts folgen lassen können – trotzdem bekam ich erfreute Rückmeldungen und das hat mich sehr gefreut.
Ach ja, und auf Facebook habe ich mein Profil für diese Gelegenheit reaktiviert – weil ich dort mit einigen Menschen befreundet bin, deren Rückmeldung ich schätzen würde:

Zwei Tage später
Ich sags, wie es ist: Ich schreibe seit 26 Jahren ins Internet, habe zwischen Tagebuchblog, Fach-Artikeln, Kurzgeschichten und Copytext für Kundinnen einiges geschrieben und mich sehr daran gewöhnt, frisch von der Leber weg auf „Publish“ zu klicken. Kein Problem.
Diese beiden Alben – also das ältere und das kommende – sind etwas vollkommen anderes; ich kann das an meiner Nervosität messen.
Ich weiß und ich wusste die ganze Zeit, dass sich niemand für diese Musik interessieren wird – also niemand gerechnet in den Dimensionen „Erfolg haben“ oder „Geld verdienen“. Ich habe das gemacht, weil ich mit 16 davon geträumt habe, einmal ein Album zu veröffentlichen und weil es jetzt geht und damit ein Häkchen auf der nicht vorhandenen Bucketlist gesetzt ist.
Und trotzdem gucke ich natürlich stündlich auf Statistiken und übe mit der Haarbürste vor dem Spiegel die Dankesrede für die Grammy-Awards und lege mir Antworten für die Howard Stern Show zurecht.
Das ist ein sehr interessanter Gefühl.

Vom Deo-Tape zum Stream: Ich bin alt.

Spotify hat derweil verfügt, dass die ersten 1000 Streams nicht vergütet werden. Das bedeutet grob gerechnet – eins hin, zwei im Sinn, eine macht’s doch nicht, eine streamt dreimal – erst wenn jede von Ihnen zweimal auf Spotify „Kattegat“ streamt, dann bekomme ich ab dem nächsten, dem 1001. Stream 0.03 Cent. Was Sie natürlich nicht davon abhalten sollte, rüber zu gehen und auf Play zu klicken.
Es ist ein alles shr seltsam.

Sie haben Fragen? Sie wünschen sich ein Thema, über das ich mal bloggen soll?
Schreiben Sie’s auf!

6 Kommentare

  1. Ich streame und klicke sicher noch sehr oft! Nicht nur, um dir die 0,03 Cent zukommen zu lassen (ist ja eh schon unverschämt wenig), sondern weil ich es mag, das Kattegat. Es ist bisher leicht und luftig, es hat Aarhus-Vibes aus deinen Erzählungen und es perlt sich von selbst ins Gehör. Ich bin gespannt, was es noch so alles macht nach noch mehr hören. Üb die Dankesrede doch einfach weiter ;-)

  2. Lieber Christian,
    herzlichen Glückwunsch zum eigenen Album 😃 Ich habe es bislang zwei mal gestreamt – das erste Mal mit Umweg, denn ich hatte mir zwar ‚Malcolm F‘ gemerkt, Spotify zeigte mir dazu aber keine Ergebnisse (auch erst ab dem 1001. Stream? 🙄), also ging es über den Link aus deinem Blog.
    Es ist ein völlig anderer Musikstil als das, was ich sonst so höre, und es hat mir total gut gefallen, auch wenn ich nicht alle Titel leicht und luftig finde, sondern manche eher düster. Was aber deren Reiz ausmacht.
    Liebe Grüße!

    1. Bei Neuzugängen ist die Suche auf all diesen Plattformen wohl etwas langsamer. Man will vielleicht auch eher Miley und Taylor featuren als jeden dahergelaufenen Neuzugang?
      Egal: Dank Dir! Ja, das Album ist eher an vielen Stellen etwas „sinister“, da hat sich einiges getan in den vier Jahren.

  3. Hey … hab das Gefühl das könnte mein „am Rechner sitzen und Dinge machen“ Soundtrack werden. Mal sehen.

    Könntest du mal Detaillierter Berichten wie das mit dem Verteilen der Mucke funktioniert? Das tät mich ziiieeemlich interessieren.

    1. Oh, das freut mich :)

      Verteilen: Eigentlich ziemlich simpel: Ich habe mir einen sog. Distributor gesucht – in meinem Fall https://www.music-hub.com/. (Grund für die Auswahl war die enge Verzahnung mit der GEMA bei der ich mich schon länger angemeldet hatte. Es gibt (natürlich) auch andere, die ich mir nicht mehr angesehen habe)
      Bei dem lade ich die .wav-Dateien, Cover sowie Meta-Infos hoch und habe alle Streaming-Plattformen angekreuzt, die sie beliefern.

      Jetzt, nach der ersten Veröffentlichung, bin ich noch dabei, mich bei Spotify for Artists, AppleMusic for Artists, Whatever for Artists … usw anzumelden und die Profile aufzuhübschen. Der Anmeldeprozess läuft offensichtlich je nach Plattform mit Taube, Esel oder Handwägelchen – bis jetzt bin ich nur bei Spotify drin und bei den anderen in Warteschleifen.

      Je nach Plattform gibts da wohl auch noch etwas mehr Insights, aber grundsätzliche Statistiken bekomme ich auch bei MusicHub. Soweit in Kurzform – frag gern, falls Du noch Fragen hast.

Kommentare sind geschlossen.

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