27.2.2019 – nothing special

(irgendwas mit wirr geträumt)

Der Baum ist weg! Jetzt erfreue belästige ich Euch hier seit Wochen immer wieder mit dem Blick aus meinem Fenster und jetzt haben die den Baum gefällt! So kann ich nicht arbeiten! Was mach ich denn jetzt?

Nichts gegen den Blick, aber ich hab den Baum sehr gemocht.

Nachdem ich gelesen hatte, was ich gestern über die bezahlten Moderations-, Model- und Schauspielsternchen auf dem Schiff geschrieben hatte fiel mir noch etwas auf: Die Ruhe, die die Bilder der einzelnen ausstrahlen macht die ganze Inszenierung der anderen Truppe vollkommen absurd. Alles wirkt so furchtbar gestellt (wie es vermutlich auch ist) und der Höhepunkt ist erreicht, wenn man nacheinander zwei Stories sieht wie zwei sich gegenseitig beim Filmen gefilmt haben. What a time to live.

Ihr benutzt Euer Blog doch auch um zu lesen, was Ihr denkt, oder? ODER?

Den Morgen über viel mit meinem Anwalt hin- und hergeschrieben. „Mein Anwalt“, das klingt so furchtbar erwachsen, wie ich nie werden wollte. Allerdings bin ich froh, dass ich ihn – speziell diesen für Marken- & Urheberrecht, Medien- und IT- & Datenschutzrecht irgendwann einmal in einem eher formlosen Rahmen kennen und schätzen gelernt habe, ihn dann erst mal beruflich meinen Kunden empfehlen konnte.
Und ihn jetzt auch mal selbst in Anspruch nehme. Die Geschichte dahinter ist sehr, sehr absurd. Stay tuned, irgendwann kann ich ja erzählen, was Menschen alles aus dem Internet mitnehmen und auf ihren eigenen Seiten veröffentlichen.

Dann telefoniert. Entgegen aller Gerüchte kann man übrigens mit den richtigen Menschen sehr gut telefonieren und ich möchte das auch so.

Sonst noch? Frau Dico hat ein Foto von mir benutzt und das freut das Fotografenherz.

Ob ich mal wieder ein paar Fragen beantworte?

  1. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?
    Da gibt es sicher einige aber spontan fällt mir einer ein: Harald Lesch, weil er so klug ist.
  2. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
    „Verliebt“ ist ein großes Wort, aber so einen soliden Star-Crush – na sicher.
  3. Was ist dein Traumberuf?
    Ich wollte lange Jahre Gitarrenbauer werden und auf gewisse Weise ist das auch immer noch ein Traum; zum Glück einer, den ich mir als Hobby ja wenigstens etwas erfüllen kann.
    Das Internet schöner zu machen ist auch wirklich kein schlechter Job, ich will da gar nicht meckern.
    Aber manchmal wünsche ich mir doch etwas sinnstiftenderes, vielleicht Vorsitzender einer mächtigen Stiftung zu sein, die die Schule in Deutschland reformiert.
  4. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
    Manchmal ja, manchmal nein. Eher nein – aber ich arbeite daran.
  5. Was kannst du nicht wegwerfen?
    Dinge die mich daran erinnern, wie ich einmal etwas voller Hoffnung und Liebe begann was dann – eagl warum – scheiterte. Also quasi Erinnerungen die mir weh tun.
  6. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
    Dieses Blog hier. Facebook, meist aber nur noch beruflich.
    Sonst noch immer die Vorschau-Seiten der Projekte an denen ich gerade arbeite.
  7. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
    „Gratis“ im Sinne von „nicht mit Geld zu erwerben“? Ja. Aber Geld kann einem das Umfeld schaffen, um sie zu erleben.
  8. Hast du schon mal was gestohlen?
    Jep.
  9. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
    Ich koche nicht. Aber vielleicht ein Curry, Curry kann ich dann doch ganz schmackhaft hinbekommen. Und es ist ziemlich gästesicher, denn mit jeder Minute weiter köcheln wird es besser.
  10. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal 1 Minute lang gratis einkaufen?
    Also erstens: Wieso nur eine Minute? Aber egal, die Antwort wäre wohl: Im Music Store.
    Hab ich übrigens mal erzählt, wie ich dort mal fast einem wildfremden Menschen um den hals gefallen wäre um ihn von einer erfundenen alten Freundschaft zu überzeugen? Der kam mir nämlich entgegen, als ich gerade reinging, er telefonierte und brüllte aufgeregt in den Hörer: „Alter! Ich hab hier gerade einen Gutschein über 10.000 Euro gewonnen und muss den jetzt ausgeben. Was brauchen wir??“
    Ja, das wollte ich dann auch gern.

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