26.4.2026 – der letzte Klick

Gestern komplett mit dem Kopf unter der Decke auf der Couch verbracht. Viel BigScreen-Unterhaltung und deswegen abends wenigstens den Medienkonsum des letzten Monats schon mal veröffentlicht. Danach bis halb zwei prompt noch einen ziemlich guten Film gesehen – in Kurzform: Apex (netflix) lohnt, auf die Langform müssen Sie jetzt leider noch etwas warten.
Heute deutlich weniger schwarzer Hund im Nacken, wir waren sogar am See – Sie müssen mir das jetzt glauben, ich hab die Fotos vergessen.

Nachmittags in einem spontanen Anfall sogar entgegen aller Sonntagsruhe was gearbeitet. Anderthalb Stunden lustiges Suchen und viele Details hier und da, weil ich nach einem Server-Umzug zuerst nicht mal eine Fehlermeldung bekam. Nur eine weiße Seite.
Dann aber alles geregelt, sehr zufrieden gewesen und als allerletztes den System-eigenen Reiter „Updates“ aufgemacht um zu sehen, ob ich nicht etwas vergessen hatte. Erst nach dem Klick auf den Button ganz unten, den, den ich immer klicke, gesehen, dass dort diesmal nicht „aktualisieren“, sondern „zurücksetzen“ drauf stand. Schwups: Wieder eine weiße Seite, wie schön.


Ach, apropos „schwarzer Hund“, es gibt da ein paar Postscripta (hoffentlich hat mich mein Latinum da jetzt nicht im Stich gelassen):

  • Es gab viel Zustimmung zu den beiden Artikeln (Konzertbesuch / Müssen kranke Menschen immer …), das hat mich natürlich sehr gefreut. Es gab allerdings deutlich weniger – in Worten: Null – Verlinkungen auf die Artikel – im Vergleich zu ähnlich viel gelesenen LongReads.
    Das deckt sich mit der Beobachtung, dass die meisten Menschen es interessant, vielleicht auch spannend finden, aber niemals von sich aus darauf zu sprechen kommen. Oft – so glaube ich inzwischen – aus Angst, etwas falsches zu sagen oder weil ihnen die Worte komplett fehlen.
    Es ist und bleibt ein Tabuthema.
  • Bei den Dingen, mit denen ich mich bei einem Konzertbesuch beschäftige, hab ich doch glatt die zentrale vergessen. Aber eine nette Reply brachte mich drauf:
    … und immer die Angst, dass es diesmal DOCH ein Herzanfall ist
    Ach ja, richtig. Panikattacken und Herzinfarkte haben nämlich in den Symptomen oft eine große Überschneidung und auch wenn die Therapeutin tausendmal gesagt hat: „Es ist kein Herzanfall, Herr Fischer, Sie können und sollten dagegen an gehen“, so neigt man doch leicht dazu, sich zu fragen, ob heute nicht die Ausnahme von dieser Regel ist, wenn die Brust eng wird.

Es gibt noch ein PPs.

Zeugs

Der letztens mal gepostete Link zu dem Dienst, der aus einer Karte ein hybsches Poster macht ist leider aktuell kaputt. Aber das dahinter liegende Script ist frei und so gibt es Ersatz und ich habe mir mal fix noch einen Print bestellt, bevor der Gutschein ausläuft. Jaja, natürlich die Herzensstadt und nicht das Kaff hier.


Aadam Jacobs ist ein amerikanischer Dude, der schon länger sehr, sehr gerne zu Konzerten geht. Und versucht, alle Konzerte mitzuschneiden. Und deswegen gibt’s jetzt tausende von Mitschnitten bei archive.org. Für die jüngeren unter Ihnen: das ist, wofür das Internet gemacht worden ist.


Der Fotograf Niklas Grapatin hat sich die aus dem zweiten Weltkrieg übrig gebliebenen Hochbunker in deutschen Städten mal angeschaut. (den Fluter können Sie eh gut lesen, der loht immer)

Für alle, die nicht so supi-aufmerksam wie Andrea sind: Jaja, ich hab das nächste Ziel bei den Streaming-Zahlen eingeläutet. Ich kann es nicht fassen, Sie hören einfach immer weiter.

Cover Malcolm F: Circles & Squares

Schaffen wir die 4000 Streams?
Das neue Album CIRCLES & SQUARES.
Seit dem 26.1. auf diesen und allen anderen Streaming-Diensten.

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